Yuya Osako (Werder Bremen), Axel Witsel (Borussia Dortmund), Jude Bellingham (Borussia Dortmund) kämpfen um den Ball. © picture alliance / nordphoto / gumzmedia / Gumz | nordphoto / gumzmedia / Gumz Foto: nordphoto / gumzmedia / Gumz

Werder Bremen in Dortmund: Start in die "Schlüsselwoche"

Stand: 18.04.2021 10:03 Uhr

Werder Bremen tritt heute in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Dortmund an. Nach vier Niederlagen hintereinander sieht Trainer Florian Kohfeldt seine Mannschaft vor einer wegweisenden Phase.

"Es kann eine sehr wichtige Schlüsselwoche für uns werden, da müssen wir nicht drumherum reden", sagte der Coach der Hanseaten vor dem Gastspiel in Dortmund (heute, 15.30 Uhr, im Livecenter bei NDR.de). Nach der Partie beim BVB spielen die Norddeutschen am Mittwoch (20.30 Uhr) im eigenen Stadion gegen Mainz 05, ehe es am Sonnabend (15.30 Uhr) zu Union Berlin geht.

Eggestein: "Wir haben es selbst in der Hand"

Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein ("Wir wollen in allen drei Spielen etwas mitnehmen") weiß um die Bedeutung der kommenden Tage: "Nach dieser Woche kann es sehr gut aussehen oder deutlich schlechter." Werder hat vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang - könnte sich also final absetzen, oder auf einmal mittendrin im Abstiegskampf stecken.

Die aktuelle Situation sei mit dem Beinahe-Abstieg vor einem Jahr aber nicht zu vergleichen, sagte der 24-Jährige, der am vergangenen Wochenende beim 1:4 gegen Leipzig gelbgesperrt gefehlt hatte. "Es fühlt sich schon anders an. Im vergangenen Jahr waren wir auf die anderen angewiesen. Jetzt haben wir es selbst in der Hand. Von daher ist es vom Kopf her einfacher."

Kohfeldt: Beim BVB punkten und Mainz unter Druck setzen

Kohfeldt will am Sonntag trotz der bevorstehenden englischen Woche keine Spieler schonen. "Wir werden mit der besten Mannschaft spielen", kündigte der Werder-Coach an. Ohnehin "gibt bei uns keinerlei Gewichtung der Spiele", sagte Kohfeldt mit Blick auf das Heimduell drei Tage später mit dem Tabellennachbarn.

Dass die Rheinhessen durch die Corona-bedingte Absage der Partie gegen Hertha BSC am Sonntag spielfrei haben und damit ausgeruht in die Partie am Mittwoch gehen, müsse nicht unbedingt ein Vorteil für den FSV sein. "Es kann positiv sein, weil sie frisch sind. Es kann aber auch negativ sein, weil der Druck auf sie gestiegen ist, weil die anderen, hoffentlich auch wir, gepunktet haben", erklärte Kohfeldt.

Augustinsson und Füllkrug wieder im Kader

Der Werder-Coach glaubt an die Trendwende: "Wir haben in den letzten Spielen nicht die allerletzte Konsequenz auf den Platz gebracht. Wir brauchen wieder das Momentum", sagte Kohfeldt, der auf die zuletzt angeschlagenen Stammkräfte Ludwig Augustinsson (Oberschenkelzerrung) und Niclas Füllkrug (Zehbruch) zurückgreifen kann. Fehlen wird weiterhin Abwehrspieler Ömer Toprak, der sich einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen hat.

Mögliche Aufstellungen:

Dortmund: Hitz - Morey, Akanji, Hummels, Guerreiro - Can - Bellingham, Dahoud - Knauff, Reus - Haaland
Bremen: Pavlenka - Groß, Moisander, Friedl - Gebre Selassie, Agu - Möhwald - Eggestein, Schmid - Sargent, Rashica

Weitere Informationen
Fußball und Tabelle © picture-alliance/ dpa, NDR.de/Screenshot Foto: Patrick Bernard

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 18.04.2021 | 22:50 Uhr

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