Stand: 02.11.2019 15:55 Uhr

Eintracht Braunschweig kassiert herbe Heimpleite

von Sebastian Ragoß, NDR.de

Eintracht Braunschweig hat in der Dritten Liga den möglichen Sprung an die Tabellenspitze verpasst und eine bittere Lehrstunde in Sachen Effektivität erhalten. Die Niedersachsen verloren am Sonnabend das Spitzenspiel gegen den FC Ingolstadt mit 0:3 (0:3). Die Entscheidung war dabei schon nach 27 Minuten gefallen. "Wir haben es nach hinten schlecht gemacht, nach vorne schlecht gemacht. Deshalb ist das Resultat verdient", sagte Braunschweigs Sportchef Peter Vollmann.

Ingolstadt trifft mit den ersten drei Schüssen

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ohne Höhepunkte drehten die Oberbayern auf und trafen mit ihren ersten drei Abschlüssen.

14.Spieltag, 02.11.2019 14:00 Uhr

Braunschweig

0

FC Ingolstadt

3

Tore:

  • 0:1 Gaus (20.)
  • 0:2 Antonitsch (23.)
  • 0:3 Thalhammer (26.)

Braunschweig: Fejzic - B. Kessel, Nkansah, Ziegele, Kijewski - Wiebe, Pfitzner - Bär (41. Feigenspan), Kobylanski (46. Otto), Schwenk (55. Burmeister) - Proschwitz
FC Ingolstadt: Buntic - Heinloth, Antonitsch, T. Schröck, Kurzweg (57. Elva) - Kaya (79. Beister), Krauße, Thalhammer, Gaus - D. Eckert (72. Bilbija), Kutschke
Zuschauer: 17416

Weitere Daten zum Spiel

Zunächst gelang Marcel Gaus mit etwas Glück die Führung. Sein Schuss aus der Drehung wurde abgefälscht, der Ball senkte sich unhaltbar über Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic ins Tor (20.). Nur drei Minuten später ließ sich Braunschweig bei einer Ecke überrumpeln. Nico Antonitsch lief sich frei und köpfte sehenswert ein. Und damit immer noch nicht genug: Wieder dauerte es drei Minuten, ehe der Ball erneut im Kasten der "Löwen" lag. Maximilian Thalhammer vollendete mit einem Flachschuss aus 15 Metern zum 3:0 (26.). Fejzic verhinderte gegen Stefan Kutschke wenig später den vierten Gegentreffer (32.). Die Gastgeber brachten während der für sie deprimierenden ersten Hälfte genau einen guten Angriff zustande: Mike Feigenspan verzog aus kurzer Distanz allerdings deutlich (43.).

Rote Karte für Braunschweigs Nkansah

Der Frust über die wohl schlechtesten 45 Minuten dieser Saison saß tief bei der Eintracht. Besonders tief bei Steffen Nkansah. Der Verteidiger stieg an der Mittellinie mit beiden Beinen überhart gegen Peter Kurzweg ein und sah vollkommen zurecht die Rote Karte (54.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt war auch den größten Optimisten unter den Braunschweig-Fans klar, dass es nun nur noch um Schadensbegrenzung ging. Immerhin dies gelang, weil Ingolstadt den Vorsprung nur noch verwaltete und sich mit dem 3:0 begnügte. Feigenspan hätte beinahe noch den Ehrentreffer erzielt, sein Schuss landete aber am Pfosten (84.).

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 02.11.2019 | 14:00 Uhr