Stand: 30.06.2019 16:40 Uhr

Werders Füllkrug: Von wegen Neuzugang!

Niclas Füllkrug ist glücklich, wieder bei Werder zu sein.

Der erste Weg in Bremen führte Niclas Füllkrug ins Nachwuchsleistungszentrum. Dorthin, wo er von 2006 bis 2012 zum Profi ausgebildet wurde. "Schon krass" sei es gewesen, wen und was er dort noch alles wiedererkannte, erklärte der 26-Jährige, der nun als gereifter Fußballer aus Hannover an die Weser zurückgekehrt ist. Füllkrugs Spitzname "Lücke" ist dabei Programm: Der Stürmer soll für Werder die Tore schießen, die der zu Fenerbahce Istanbul abgewanderte Max Kruse nicht mehr beisteuern kann.

Füllkrug: "Ich bin voll belastbar"

Füllkrug ist bereit und nach seiner langen Verletzungspause auch rechtzeitig zum Trainingsauftakt der Norddeutschen wieder fit geworden. "Ich bin voll belastbar", sagte der Stürmer am Sonntag. "Ich bin mir sicher, dass ich bei Werder wieder mein Toplevel erreichen kann. Ein Grund, weshalb ich mich für Werder entschieden habe, war auch die gute medizinische Abteilung. Ich denke, dass sie mir helfen werden, dieses Trainingsprogramm für mich zu entwickeln." Damit der überstandene Knorpelschaden - schon der dritte seiner Karriere - der letzte bleibt.

Wiedersehen mit vielen alten Bekannten

Die Verletzungsmisere war es, die einst den hoffnungsvollen Nachwuchsstürmer in Bremen ausbremste. Der es von der Werder-Jugend bis ins Profiteam (23 Einsätze 2012/2013) geschafft hatte. Füllkrug lief 2006 als 13-Jähriger erstmals für Werder auf, der aktuelle Chefcoach Florian Kohfeldt war damals in der U14 und U15 sein Trainer. Martin Harnik ist sein Freund, mit Claudio Pizarro und Theodor Gebre Selassie hat er noch bei Werder zusammengespielt, mit Kevin Möhwald beim 1. FC Nürnberg. Es liegt also nicht nur an dem Vorleben im Nachwuchsleistungszentrum, dass der für 6,5 Millionen Euro zurückgeholte Füllkrug eigentlich gar kein Neuer ist bei Werder Bremen: "Es fühlt sich tatsächlich nicht so extrem an wie bei anderen Clubwechseln."

"Es ist schon richtig cool, wohin uns die Wege geführt haben und dass wir uns jetzt so viele Jahre später in der Bundesliga wieder treffen", sagte der Stürmer über seinen alten und neuen Trainer. "Er ist vom Charakter her genauso wie damals, aber als Trainer hat er sich natürlich weiterentwickelt."

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Sportreport | 30.06.2019 | 18:05 Uhr