Stand: 17.11.2016 09:35 Uhr

Tempo runter bei Regen und Sturm

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Aufgewirbeltes Wasser verringert die Sichtweite erheblich.

Wer bei Regen und Sturm unterwegs ist, freut sich, im trockenen Auto zu sitzen. Bei schlechtem Wetter lauern allerdings zusätzliche Gefahren auf den Straßen. Daher gilt: runter mit der Geschwindigkeit. Wenn die Scheibenwischer bei kräftigem Regen auf höchster Stufe arbeiten, sollte der Tacho höchstens Tempo 80 km/h anzeigen, rät der Automobilclub ADAC. Haben sich Spurrillen auf der Fahrbahn gebildet und mit Wasser gefüllt, möglichst versetzt daneben fahren.

Der Wagen fährt Slalom

Sicheres Fahren auf glatten Straßen

Mein Nachmittag -

Viele Autofahrer wissen nicht, wie sie auf glatten und vereisten Straßen am besten reagieren. Ein Fahrsicherheitstraining kann helfen. Reporter Sven Tietzer probiert es aus.

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Bei Aquaplaning nicht abrupt bremsen

Steht viel Wasser auf der Straße, können Reifen die Nässe nicht mehr verdrängen und schwimmen auf - das sogenannte Aquaplaning. Deutliche Anzeichen dafür sind eine höhere Motordrehzahl und abnehmende Kräfte am Lenkrad. Als Reaktion sollte man nicht abrupt bremsen, sondern den Fuß vom Gaspedal nehmen und so das Tempo verringern. Nicht am Lenkrad drehen. Bei Regen oder aufgewirbelter Nässe vorausfahrender Autos ist es ratsam, auch am Tag das Licht einzuschalten.

Seitenwind nicht unterschätzen

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Das Verkehrszeichen Seitenwind warnt vor besonders windigen Straßenabschnitten.

Auch an stürmischen Tagen sollten Autofahrer ihr Tempo drosseln. An Windsäcken auf Brücken sowie an Bäumen und Sträuchern am Straßenrand lässt sich erkennen, ob der Wind kräftig weht und aus welcher Richtung er kommt. Abgeknickte Äste oder auf die Straße gewehte Gegenstände können zu unerwarteten Hindernissen werden. Auf Brücken und vor Schneisen im Wald erfassen seitliche Böen Autos besonders stark. Bei niedrigem Tempo kann der Fahrer dann einfacher gegenlenken.

Vorsicht bei großen Fahrzeugen

Wer Busse oder Lastwagen überholt, muss mit Windböen rechnen, wenn er den Windschatten wieder verlässt. Große, verhältnismäßig leichte Fahrzeuge, wie leere Transporter oder Anhänger reagieren besonders empfindlich auf Seitenwind. Auch Dachlasten wie Transportboxen verstärken die Wirkung.

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Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 21.11.2017 | 16:20 Uhr

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