Stand: 31.07.2020 14:57 Uhr  - Mehr wissen - besser leben

Elektrosmog: Wieso er gefährlich sein könnte

Ein Mann und eine Frau beschäftigen sich im Doppelbett im Dunkeln jeweils mit Ihren Smartphones © fotolia.com Foto: Ana Blazic Pavlovic
Ständig online zu sein wird sich vielleicht auf unsere Gesundheit auswirken.

WLAN, Handys, Mobilfunkmasten - wo auch immer Strom fließt oder Antennen funken, entsteht Elektrosmog. Durch die digitale Welt wird die Belastung mit elektromagnetischer Strahlung in unserem Leben immer höher. Doch was ist Elektrosmog eigentlich und weshalb könnte er für uns gefährlich sein?

Welche Geräte sind besonders belastet?

Zusammen mit dem Baubiologen Michael Bauske wollen die Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard für Xenius herausfinden, wie viel Elektrosmog in den eigenen vier Wänden steckt. Ausgestattet mit speziellen Geräten messen sie in einer ganz normalen Wohnung die Strahlung und finden heraus, von welchen Quellen eine besonders hohe Belastung ausgeht und wie man sie reduzieren kann.

Wenn Strahlung zum Gesundheitsrisiko wird

In Europa bezeichnen sich 3 bis 5 Prozent der Bevölkerung als elektrosensibel. Diesen Menschen geht es deutlich besser, wenn sie weniger Strahlung ausgesetzt sind. Dafür haben sie drastische Maßnahmen ergriffen: Sie arbeiten nur noch im Keller, tragen Schutzkleidung oder ziehen aufs Land in strahlungsfreie Zonen. So können sie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und anderen negativen Folgen entkommen. Für sie ist der flächendeckende 5G-Netzausbau eine Horrorvorstellung, denn er verkleinert den Rückzugsraum drastisch. So kontrovers die Studien zu Elektrosmog sind, eines steht fest: Es wird immer schwieriger, strahlungsarm zu leben.

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Dieses Thema im Programm:

Arte | Xenius | 22.07.2020 | 16:50 Uhr

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