Stand: 29.02.2016 15:31 Uhr  | Archiv

Einbruch: So schützen Sie Haus und Wohnung

von Daniel Krull
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Die richtige Sicherheitstechnik kann Einbrecher abschrecken.

In vielen Regionen Norddeutschlands steigt die Zahl der Einbrüche in Häuser und Wohnungen. Oft gelingt es Einbrechern,  innerhalb weniger Sekunden, Fenster und Türen zu öffnen. Vor Einbrüchen können Verhaltensregeln und Sicherheitstechnik schützen. Wer sein Eigenheim mit Sicherheitstechnik ausrüstet, kann bei Investitionen zwischen 2.000 und 10.000 Euro Fördergelder in Höhe von zehn Prozent von der Kreditanstalt für Wiederaufbau erhalten.

Diese Technik schützt vor Einbrechern

  • Fenster

    Gekippte Fenster sind für Einbrecher leicht zu öffnen. Mechanisch gesichert werden sollten Fenster, die leicht erreichbar sind - im Erdgeschoss oder Souterrain, aber auch Balkon- und Dachfenster. Ein Umbau kostet pro Fenster zwischen 50 und 200 Euro.

  • Türen

    Bei einbruchshemmenden Türen sind Türblatt, Zarge, Schloss und Beschläge aufeinander abgestimmt. Nicht nur Haus- und Wohnungstüren, sondern auch Kellertüren sollten mindestens der Widerstandsklasse 2 entsprechen. Sinnvoll sind ein Zusatzschloss mit Sperrbügel und ein Querriegelschloss.

  • Rollläden

    Einfache Rollläden lassen sich mit einer mechanischen Zusatzsicherung gegen Hochschieben sichern. Bei einem Neubau empfiehlt die Polizei einbruchhemmende Rollläden - mindestens Widerstandsklasse 2.

  • Garage

    Einbruchhemmende Garagentore der Norm DIN VENV 1627 sollten am besten von einem Fachmann eingebaut werden. Wichtig: Auch die Garagenfenster sichern!

  • Alarmanlage

    Bestimmte Bereiche des Eigenheims lassen sich mit Bewegungsmeldern überwachen. Außerdem empfiehlt die Polizei Kontakte an Fenstern und Türen, die beim Aufbrechen einen Alarm auslösen.

  • Grundstück

    Auch wenn sie zu Hause sind, sollten Eigenheimbesitzer Gartentüren, Hof- und Garagentore abschließen. Mülltonnen, Gartenmöbel und Leitern sollten nicht draußen herumstehen, weil sie Einbrechern die Arbeit erleichtern können.

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Markt | 29.02.2016 | 20:15 Uhr

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