Stand: 01.07.2020 14:30 Uhr  - Hamburg Journal

Die wichtigsten Regeln beim Baden und Schwimmen

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Die DLRG bewacht viele Strände.

Lange Küsten und Dutzende Badeseen: Der Norden bietet im Sommer viele Möglichkeiten sich abzukühlen. Damit der Badespaß nicht tragisch endet, sollten alle die wichtigsten Regen am und im Wasser kennen. Auch wer gut schwimmen kann, gerät sonst leicht in Gefahr.

Vorsicht an unbekannten Gewässern

Jedes Gewässer hat Gefahrenstellen, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind.

  • möglichst an bewachten Badestellen schwimmen gehen und Warnhinweise beachten
  • Ortskundige nach besonderen Gefahren fragen
  • nicht in unbekannte Gewässer springen
  • sumpfige und bewachsene Stellen meiden

Gefährliche Flüsse

Auch wenn viele Flüsse wieder so sauber sind, dass Baden kein Risiko für die Gesundheit bedeutet: Fließende Gewässer bergen besondere Gefahren.

  • Strömung nicht unterschätzen, auch wenn die Oberfläche ruhig wirkt, kann es Unterströmungen geben.
  • Treibgut wie Holzstücke schwimmen oft wenige Zentimeter unter der Oberfläche.
  • Schwimmer sind von Booten und Schiffen aus schlecht zu erkennen, nicht in Hafennähe baden.
  • Größere Schiffe erzeugen einen gefährlichen Sog.

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Risiken des Meeres

Kilometerlange Strände laden an Nord- und Ostsee zum Baden ein. Doch an den Küsten gelten andere Regeln als am Kiesteich. Wind und Wellen entwickeln ungeahnte Kräfte.

  • Wenn rote Flaggen wehen, herrscht absolutes Badeverbot.
  • Besonders an der Nordsee entstehen gefährliche Strömungen, wenn die Ebbe beginnt - besser bei auflaufendem Wasser baden.
  • Weht der Wind in Richtung offenes Meer (ablandig), nicht herausschwimmen und keine Luftmatratzen oder andere aufblasbare Schwimmhilfen mit ins Wasser nehmen.
  • Bei höheren Wellen können selbst sichere Schwimmer schnell Probleme bekommen.

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Die Gesundheit beachten

Erst am Strand in der Sonne zu liegen und dann ins kalte Wasser zu rennen, ist keine gute Idee. Für den Organismus ist Schwimmen eine erhebliche Belastung.

  • nicht mit vollem Magen oder hungrig baden gehen
  • den Körper langsam an das kalte Wasser gewöhnen
  • die eigenen Kräfte nicht überschätzen, besser in Ufernähe schwimmen
  • Nach 15, maximal 25 Minuten aus dem Wasser gehen, wer friert verliert viel Energie.
  • nicht angetrunken baden gehen

Kinder erkennen Gefahren nicht

Kinder mögen Wasser meistens, kennen aber die Risiken noch nicht. Eltern müssen daher am Wasser besonders aufmerksam sein.

  • Kleine Kinder auch am Ufer nicht aus den Augen lassen, denn sie könnten ins Wasser laufen.
  • Nichtschwimmer können auch in flachem Wasser ertrinken, höchstens bis zum Bauch ins Wasser gehen.
  • Aufblasbare Badetiere sind keine sicheren Schwimmhilfen.
  • Kinder kühlen im Wasser schnell aus, daher Signale wie blaue Lippen und Zittern beachten.

Weitere Informationen zum richtigen Verhalten am Wasser, auch für Surfer und Besucher von Schwimmbädern, bietet die Website der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 30.06.2020 | 19:30 Uhr

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