Kammermusik mit Harfe im RLS

Harfenistin Anaëlle Tourret und Dr. Hans-Walter Peters von der Berenberg Bank auf der Bühne der Elbpilharmonie bei der Verleihung des Berenberg Kulturpreis 2019.  Foto: Bertold Fabricius
Ausgezeichnet: Solo-Harfenistin des NDR Elbphilharmonie Orchesters Anaëlle Tourret (hier mit Dr. Hans-Walter Peters von der Berenberg Bank) erhielt 2019 den Berenberg Kulturpreis.

Werke von Debussy, Fauré, Ravel, Caplet und Saint-Saëns stehen auf dem Programm, wenn Harfenistin Anaëlle Tourret mit ihren Kolleginnen und Kollegen zum Kammerkonzert ins Rolf-Liebermann-Studio einlädt.

Mo, 15.02.2021 | 20 Uhr
Hamburg, Rolf-Liebermann-Studio (Oberstraße 120)

Wolfgang Ritter Flöte
Gaspare Buonomano Klarinette
Anaëlle Tourret Harfe
Barbara Gruszczynska Violine
Johannes Strake Violine
Jan Larsen Viola
Christopher Franzius Violoncello

CLAUDE DEBUSSY

  • Sonate für Flöte, Viola und Harfe
  • Danse sacrée et danse profane
GABRIEL FAURÉ
  • Sicilienne op. 78
  • Après un rêve op. 7 Nr. 1
CAMILLE SAINT-SAËNS
  • Der Schwan
  • Romanze Des-Dur op. 37
MAURICE RAVEL
Introduction et Allegro
für Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett
ANDRÉ CAPLET
Conte fantastique

Karten können ab sofort bestellt werden, die Bezahlung erfolgt sechs Wochen vor dem Konzert (weitere Informationen hier).

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Ravel vs. Debussy

Der Komponist Maurice Ravel im Porträt, entstanden ca. 1925 © public domain
Maurice Ravel: ein Meister "französisch-transparenter Instrumentations-Raffinesse" - auch für das vielleicht französischste aller Orchesterinstrumente, die Harfe.

Im Jahr 1905 erreichte Maurice Ravel ein recht ungewöhnlicher Auftrag: Der Hersteller für Pedalharfen Érard bestellte bei ihm ein Werk für sein neues, voll chromatisches  Musikinstrument. Für den Meister französisch-transparenter Instrumentations-Raffinesse war das natürlich ein gefundenes Fressen. Ravels "Introduktion und Allegro" wurde unausweichlich zu einer Art Gegenstück zu Claude Debussys Werk "Danse sacrée et profane", das dieser auch für einen Harfen-Hersteller komponiert hatte - nur eben für die Konkurrenz Pleyel. Sollte es an Ravels Komposition gelegen haben, dass sich für die Zukunft Érards Modell durchsetzte?

Preziosen für die Harfe

Im Kammerkonzert tut sich Solo-Harfenistin Anaëlle Tourret mit ihren Kollegen und Kolleginnen aus dem NDR Elbphilharmonie Orchester zusammen, um nicht nur diese Stücke, sondern auch weitere bekannte und weniger bekannte Preziosen aus dem wunderbaren Repertoire ihrer französischen Heimat erklingen zu lassen.

Weiterer Konzerttermin
Harfe © picture alliance / Godong Foto: Pascal Deloche / Godong

Kammerkonzert: À la française

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