Stand: 20.03.2019 17:43 Uhr

Schule evakuiert: Verletzte in Lübeck-Travemünde

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Die Polizei ließ das Gelände rund um die Schule absperren.

Wegen eines verdächtigen Geruchs ist am Mittwochmittag eine Grundschule im Lübecker Stadtteil Travemünde evakuiert worden. Laut Polizei sind sechs Erwachsene und ein neun Jahre altes Kind leicht verletzt mit Atemwegs- und Hautreizungen ins Krankenhaus gebracht worden. Den Verletzen geht es den Umständen entsprechend gut. Verantwortlich für den Chemieunfall war weder ein Anschlag, noch ein Unfall im Chemieunterricht: Laut einer Mitteilung der Stadt handelte es sich um zwei verschiedene Rohrreiniger, deren Behälter undicht waren. Durch die Vermischung der Beiden und die daraus folgende chemische Reaktion verteilte sich ein übel riechender Geruch in der Schule. Die Polizei prüft nun, ob sie Ermittlungen wegen Körperverletzung einleitet. Der Hausmeister der Schule hatte den Gestank gegen Mittag bemerkt.

Kinder sind zu Hause

Etwa 200 Grundschüler mussten die Schule verlassen. Sie wurden in die Turnhalle der Schule gebracht und dort von den Einsatzkräften untersucht. Viele klagten über Atemwegsreizungen.

Insgesamt waren 50 Feuerwehrleute, sieben Rettungswagen und zwei Notärzte vor Ort. Einige Straßen um die Schule herum wurden vorsorglich gesperrt. Inzwischen ist der Einsatz beendet und die Schule wurde durchgelüftet. Der Unterricht fällt am Donnerstag aus, da das Gas mit Spezialgeräten abgesaugt werden muss.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 20.03.2019 | 14:00 Uhr

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