Nach Starkregen: L79 bei Struvenhütten länger gesperrt

Stand: 28.07.2021 16:39 Uhr

Schlechte Nachrichten für Autofahrer in Struvenhütten im Kreis Segeberg: Die Landesstraße 79 ist dort nach dem Starkregen vom Wochenende so stark beschädigt, dass sie wohl noch mehrere Monate gesperrt bleiben wird.

Eine Teil einer Straße ist nach dem Starkregen bei Struvenhütten abgesackt und unbefahrbar. © NDR
Ein Teil der L79 ist nach dem Starkregen abgesackt und zur Zeit nicht befahrbar.

Es könne bis zu einem halben Jahr dauern, bis die Landesstraße 79 wieder befahrbar sei, teilte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr am Mittwoch mit. Noch immer staut sich Wasser auf der Fahrbahn. Es kann nicht abfließen, weil ein Entwässerungsrohr kaputt ist.

Im Boden ist ein meterbreites Loch entstanden. Der Landesbetrieb will jetzt prüfen, ob das Wasser abgepumpt werden kann. Außerdem soll es eine geothermische Untersuchung geben: Sie soll zeigen, wie stark die Schäden unterhalb der Straße sind. Auf der L79 bei Struvenhütten sind täglich mehr als 4.000 Autofahrer unterwegs, die jetzt eine Umleitung nehmen müssen.

Passant überquert die Straße bei strömendem Regen. © dpa
AUDIO: Lange Sperrung der L79 bei Struvenhütten (1 Min)

Starkregen hatte am Sonntagabend für mehr als hundert Einsätze der Feuerwehr im Kreis Segeberg gesorgt. In Struvenhütten liefen innerhalb kurzer Zeit mehrere Bäche über. Verletzt wurde niemand, betroffen waren neben Struvenhütten überwiegend Kaltenkirchen und umliegende Gemeinden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 28.07.2021 | 16:00 Uhr

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