Stand: 18.05.2021 12:29 Uhr

Georgsmarienhütte: Ermittlungen nach tödlichem Arbeitsunfall

Rettungswagen im Einsatz bei Schneefall © picture-alliance/ dpa Foto: Patrick Seeger
Der Kollege des tödlich verunglückten Mannes kam ins Krankenhaus. (Themenbild)

Nach einem tödlichen Arbeitsunfall in einer Werkzeugbau-Firma in Georgsmarienhütte (Landkreis Osnabrück) haben Staatsanwaltschaft und Gewerbeaufsichtsamt Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Unfall war am Montagmorgen ein 43-jähriger Arbeiter ums Leben gekommen. Laut einem Polizeisprecher stürzte der Mann aus dem Korb einer Hebebühne. Gemeinsam mit einem 51 Jahre alten Kollegen sollte der Mann ein etwa drei Tonnen schweres Bauteil an einem Kran unter der Decke einer Werkshalle montieren. Nach ersten Erkenntnissen riss ein Befestigungsseil, woraufhin das tonnenschwere Bauteil herabfiel. Es prallte gegen die Arbeitsbühne und stieß den Mann in die Tiefe. Sein Kollege wurde im Arbeitskorb eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Notfallseelsorger kümmerten sich um Angehörige und Mitarbeitende.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 18.05.2021 | 06:30 Uhr

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