Eine Puppe sitzt auf einem Einsatzfahrzeug in Georgsmarienhütte. © Nord-West-Media TV

Flut-Helfer bringen verlorene Puppe "Rosi" zurück

Stand: 09.08.2021 15:19 Uhr

Eine Geschichte mit Happy End erzählen die Malteser aus Georgsmarienhütte. Im Flutkatastrophengebiet hatten sie eine Puppe gefunden, die bald wieder bei ihrer Besitzerin ist - der vierjährigen Hannah.

Michael Schulze, ein Helfer vor Ort, hatte das Spielzeug in einem Gebüsch bei der Dernau an der Ahr in Rheinland-Pfalz gefunden - ziemlich verdreckt, weil sie lange im Nassen gelegen hatte. Als Familienvater sei dem Finder bewusst gewesen, dass diese Puppe sicherlich sehr von einem Kind vermisst werde. Er nahm sie mit und reinigte sie. Dann veröffentlichten die Malteser einen Beitrag auf Facebook, der Bilder von der Puppe zeigte und nach dem Besitzer oder der Besitzerin fragte. Zudem verbreitete auch die Polizei in Koblenz die Geschichte auf Twitter und Facebook. Die Aufrufe stießen auf große Resonanz und brachten den Erfolg.

Malteser will Puppe persönlich übergeben

All die Mühe der Helfer zahlte sich aus. Die kleine Hannah aus Dernau weiß nun, dass es ihrer Puppe "Rosi" gut geht und sich in Niedersachsen gut um sie gekümmert wurde. Das Spielzeug hatte ihre bereits verstorbene Uroma geschenkt, wie der NDR in Niedersachsen berichtet. Hannah, ihre kleine Schwester und ihre Eltern, haben demnach das Hochwasser unverletzt überstanden.

Puppe "Rosi" soll demnächst zurück nach Dernau gebracht werden. Das möchte Finder Michael Schulze persönlich machen. Wahrscheinlich in zwei Wochen.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 09.08.2021 | 15:00 Uhr

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