Stand: 11.09.2017 14:21 Uhr

Bohmte: Kein technisches Versagen bei Busunfall

Nach einem schweren Busunfall vor knapp drei Wochen in Bohmte (Landkreis Osnabrück) haben die Ermittler einen technischen Defekt als Unglücksursache ausgeschlossen. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs seien keine Auffälligkeiten an der Bremsanlage festgestellt worden, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Beamten ermitteln weiter gegen den Fahrer wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Ob er für das Unglück am 23. August verantwortlich ist, müssten die Untersuchungen allerdings erst noch zeigen.

Insgesamt 37 Verletzte

Der mit rund 50 Personen besetzte Bus war an einem Kreisverkehr in Bohmte umgestürzt. 14 Menschen wurden schwer verletzt, 23 erlitten leichten Verletzungen. Eine Frau schwebte zunächst in Lebensgefahr, mittlerweile geht es ihr aber besser. Alle anderen Verletzten haben das Krankenhaus inzwischen verlassen können. Die überwiegend weiblichen Businsassen waren als Erntehelfer auf dem Weg von einem Erdbeerfeld zu einem anderen gewesen. Sie stammen aus Rumänien und Polen.

Weitere Informationen

Busunfall Bohmte: Frau weiter in Lebensgefahr

Nach dem Busunglück nahe Bohmte schwebt eine Insassin noch immer in Lebensgefahr. Ihr Zustand hat sich laut Polizei aber leicht verbessert. Insgesamt wurden 37 Menschen verletzt. (24.08.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 11.09.2017 | 14:00 Uhr

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