Stand: 13.06.2017 15:30 Uhr

Bad Laer: 24 Schüler durch Rauchbombe verletzt

Bei einer Schulabschlussfeier in Bad Laer ist an der Geschwister-Scholl-Schule eine Rauchbombe gezündet worden, die 24 Schüler leicht verletzt hat. Einen mutmaßlichen Täter - ein Schüler der Schule - haben die Beamten nach eigenen Angaben gefasst. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Die Abschlussfeier an der Schule lief unter dem Motto "Chaostage".

"Über Atembeschwerden und Hustenreiz geklagt"

Die Rauchbombe sei im Außenbereich der Schule, nicht im Gebäude gezündet worden, sagte Nils Allendorf, Sprecher der Polizei Osnabrück. "Die Schüler, die sich im Bereich um die Bombe befanden, haben den Rauch eingeatmet", sagte er. Daraufhin hätten sie "über Atembeschwerden und Hustenreiz geklagt." Grundsätzlich seien solche Abschlusstage dazu da, Spaß zu haben. Die Tat sei "nicht im Sinne der Schule und nicht im Sinne der Polizei", sagte Allendorf. Man könne von Glück reden, dass es nur Leichtverletzte gegeben habe.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 13.06.2017 | 15:30 Uhr

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