Ein Mann steht an der Kaimauer während der Sturmflut im Anschluss an das Sturmtief "Sabine". (Archivfoto) © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt/dpa

Leichte Sturmflut an der Küste bleibt ohne Folgen

Stand: 07.11.2021 18:00 Uhr

An der Nordseeküste ist es am Sonntag zu einer leichten Sturmflut gekommen. Auch Hamburg und das Weser- und Elbegebiet waren betroffen.

Es sei gekommen wie angekündigt, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Sonntagabend. Etwa 1,50 bis 2 Meter höher als das mittlere Hochwasser sei das Nachmittagshochwasser am Sonntag gewesen. An den Ostfriesischen Inseln war der Anstieg allerdings weniger hoch. "Der Wind lässt jetzt nach", so der Sprecher weiter. In Cuxhaven etwa wurde ein Anstieg von etwa 1,60 Meter erreicht - doch bei der Feuerwehr lagen am Sonntagabend keine Schadensmeldungen vor. "Alles im grünen Bereich, hier war nichts", sagte ein Sprecher NDR Niedersachsen.

NLWKN: "Nichts Ungewöhnliches"

Die Polizei hatte im Vorfeld geraten, tiefer gelegene Orte wie Häfen und die elbnahen Gebiete zu meiden. Häuser sollten vor dem Wasser gesichert und Autos in höher gelegene Gebiete umgeparkt werden. Leichte Sturmfluten sind im Herbst und Winter nichts Ungewöhnliches. Laut Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) können leichte Sturmfluten nach dem langjährigen Mittel statistisch bis zu zehn Mal in der Saison zwischen September und April auftreten. Solche leichten Hochwasser sind den Angaben der Behörde zufolge keine größere Herausforderung für die niedersächsischen Küstenschutzbauwerke.

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