Stand: 16.12.2020 19:53 Uhr

Stade: Haftstrafen für zwei Corona-Betrüger

Auf einem Schild vor einem Gebäude steht "Amts- und Landgericht Stade". © dpa-Bildfunk Foto: Christian Hager
Der Prozess fand am Landgericht Stade statt. (Archivbild)

Zwei Männer aus Stade müssen ins Gefängnis, weil sie den Staat um Corona-Hilfen betrogen haben. Das Stader Landgericht verurteilte den Haupttäter zu vier Jahren und drei Monaten Haft, seinen Komplizen zu zehn Monaten. Die beiden hatten laut Gericht im Frühjahr mehr als 50.000 Euro Corona-Hilfen erschlichen, die nun wieder eingezogen werden. Dem Haupttäter wurden sieben Fälle von Subventionsbetrug zur Last gelegt, wie eine Sprecherin des Landgericht auf Nachfrage von NDR.de erklärte. Landesweit wurde nach Angaben des Justizministeriums Anfang November noch in mehr als 1.100 Fällen wegen Betrugs bei den Corona-Hilfen ermittelt.


17.12.2020 09:27 Uhr

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version haben wir geschrieben, dass der Haupttäter für vier Jahre und zehn Monate ins Gefängnis muss. Richtig ist, dass die Dauer der Haftstrafe vier Jahre und drei Monate beträgt. Wir haben das inzwischen korrigiert.

 

Jederzeit zum Nachhören
Ein alter Kran im Lüneburger Hafenviertel. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Lüneburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 17.12.2020 | 06:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Ein Mann verteilt Rindenmulch in seinem Kleingarten. © dpa-Bildfunk Foto: Philipp Schulze

Corona-Krise lässt Kleingärten weiter boomen

Die eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten machen den Garten in der Stadt attraktiv - vor allem für Familien mit Kindern. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen