Stand: 02.03.2020 09:42 Uhr

Landwirte fordern Ausgleich für SuedLink-Trasse

Ein Bagger steht auf einem Feld hinter einem Zaun, auf dem ein Schild mit einer Warnung vor Hochspannung befestigt ist.
Die Suedlink-Stromtrasse wird als durchgehende Erdkabelverbindung geplant. (Themenbild)

Die geplante SuedLink-Stromtrasse sorgt weiterhin für Verärgerung in der niedersächsischen Landwirtschaft. Nach Angaben einer Sprecherin des Landesbauernverbandes fordern die betroffenen Landwirte vehement einen fairen Ausgleich für die Erdkabel. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Die etwa 700 Kilometer lange Trasse soll Windstrom vom Norden in die Industriezentren im Süden bringen und 2026 in Betrieb genommen werden.

Tennet verspricht angemessene Entschädigung

Der Korridor für den nördlichen Abschnitt, der kürzlich von der Bundesnetzagentur festgelegt wurde, erstreckt sich von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein bis nach Scheeßel im Landkreis Rotenburg. Nach Angaben des Netzbetreibers Tennet wird die Stromtrasse als durchgehende Erdkabelverbindung geplant. Ein Verlauf außerhalb des 1.000 Meter breiten Korridors sei grundsätzlich nicht mehr möglich. Im nächsten Schritt soll über ein Planfeststellungsverfahren der genaue Leitungsverlauf bestimmt werden. Eine Unternehmenssprecherin sagte, Tennet werde die Betroffenen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten nach nachvollziehbaren Kriterien fair und angemessen entschädigen.

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Eine große Erdfurche beim Bau einer Stromtrasse. © NDR Foto: Peter Kliemann

SuedLink: Korridor für ersten Bauabschnitt steht

Der Korridor für die nördlichsten 100 Kilometer der geplanten Stromtrasse SuedLink steht fest. Die Bundesnetzagentur schloss sich dem Vorschlag von Tennet an. (04.02.2020) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 02.03.2020 | 08:30 Uhr

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