Stand: 26.04.2015 15:22 Uhr

Hiddingen soll zur Kamelmilch-Hochburg werden

Bei Kamelen denkt man in erster Linie an Wüsten und Oasen - nicht aber an Viehwirtschaft in Norddeutschland. Dass dies entgegen aller Vorstellungen aber durchaus zusammenpassen kann, beweisen Beke und Andreas Marquard aus Hiddingen im Landkreis Rotenburg/Wümme. Auf ihrem Hof züchten sie Kamele. Und demnächst wollen die beiden gelernten Vermessungstechniker als vermutlich erster Betrieb in ganz Deutschland auch eigene Kamelmilch vertreiben.

Warten auf die Verkaufsgenehmigung

"Vor ein paar Wochen haben wir mit dem Melken begonnen", sagt Andreas Marquard, der die Genehmigung für den Verkauf bereits beantragt hat. Der 48-Jährige rechnet damit, dass es ein Jahr dauern dürfte, bis diese erteilt wird. Rund 50 Kamele leben auf der Farm, die die Marquards mittlerweile seit rund 20 Jahren im Nebenerwerb betreiben.

Allergiker haben großes Interesse

Ziel des innovativen Paares ist es, das Produkt tiefgefroren an die Kunden zu verschicken. Der Geschmack von Kamelmilch ähnele dem von frischer, noch nicht pasteurisierter Kuhmilch. Vor allem Menschen mit Neurodermitis und Allergien seien interessiert, sogar aus den USA habe es schon eine Anfrage gegeben.

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Hallo Niedersachsen | 06.12.2017 | 19:30 Uhr

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