Stand: 04.06.2020 11:15 Uhr

Weniger Aufträge für Industrie durch Corona-Krise

Ein verpackter Neuwagen von VW steht einsam auf einem Parkplatz. © dpa Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte
Auch die Autoindustrie muss in der Corona-Krise ein Minus hinnehmen. (Themenbild)

In der Corona-Krise sind die Auftragseingänge der niedersächsischen Industrie im April um 46 Prozent eingebrochen. Das teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag mit. Demnach gingen die Bestellungen aus dem Ausland im Vergleich zum Vorjahr um 52 Prozent zurück. Die Inlandsbestellungen waren um 37 Prozent rückläufig - ebenso die Aufträge für Investitionsgüter. Hier verzeichnen die Statistiker ein Minus von 57 Prozent. Weniger Aufträge im Vergleich zum April 2019 gab es auch in den Branchen Kraftwagenherstellung (minus 58 Prozent), Metallerzeugung und -bearbeitung (minus 39 Prozent), Herstellung von Metallerzeugnissen (minus 29 Prozent) und im Maschinenbau (minus 24 Prozent). Die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen und die chemische Industrie verzeichneten 13 Prozent weniger Bestellungen.

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 04.06.2020 | 12:00 Uhr

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