Stand: 10.02.2021 15:25 Uhr

Tod auf Ostsee vorgetäuscht - Bewährung für 53-Jährigen

Der Angeklagte sitzt mit Mund-Nasen-Schutz im Gerichtssaal. © dpa Foto: Frank Molter
Der Mann war im Mai 2020 auf dem Dachboden im Haus seiner Mutter in Schwarmstedt festgenommen worden.

Im Prozess um einen vorgetäuschten Tod auf der Ostsee hat das Landgericht Kiel Bewährungsstrafen verhängt. Den 53-jährigen Angeklagten verurteilte die Kammer zu einem Jahr und neun Monaten, seine Frau zu einem Jahr. Nach Ansicht der Richter wollte das Paar von mehreren Lebens- und Unfallversicherungen mehr als vier Millionen Euro kassieren. Dazu hatte der Mann einen Motorboot-Unfall auf der Ostsee vorgetäuscht und sich danach monatelang im Haus seiner Mutter in Schwarmstedt (Heidekreis) versteckt. Die Versicherungssummen wurden nie ausgezahlt, das Paar flog vorher auf.

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Ein Angeklagter sitzt in einem Gerichtssaal. © dpa-Bildfunk Foto: Frank Molter

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 10.02.2021 | 12:00 Uhr

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