Stand: 09.10.2020 20:51 Uhr

Prozess um Millionenbetrug mit Flüchtlingsheimen ausgesetzt

Justizgebäude Hildesheim © NDR Foto: Axel Franz
Der Prozess soll Anfang 2021 im Landgericht Hildesheim neu beginnen.

Der Prozess um einen Millionenbetrug mit der angeblichen Bewachung von Flüchtlingsheimen muss von vorn beginnen. Grund sei, dass die beiden Angeklagten jetzt doch aussagen wollen, erklärte ein Sprecher des Landgerichts Hildesheim am Freitag. Dadurch würde sich das Verfahren verlängern, es gebe aber innerhalb der vorgeschriebenen Frist nicht mehr ausreichend freie Termine. Angeklagt waren zwei ehemalige Führungskräfte des ASB Hannover. Die 37 und 46 Jahre alten Männer sollen zwischen Januar 2016 und April 2017 eine pauschale Abrechnungsweise des niedersächsischen Innenministeriums zu ihren Gunsten ausgenutzt haben. Ihnen wird wird Beihilfe zur Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen. Nach Angaben des Gerichts soll der Prozess Anfang 2021 neu beginnen.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 09.10.2020 | 13:00 Uhr

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