Stand: 27.08.2020 12:20 Uhr

Forscher: Pflanzen passen sich Dürreperioden an

Eine Maispflanze steht auf einem ausgetrockneten Feld. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte
Hitze und wenig Regen bedeutet schlechtes Wachstum für Pflanzen. (Themenbild)

Der Klimawandel lässt die Temperaturen steigen, Dürrejahre werden mehr, der Regen weniger. Für Pflanzen bedeutet das Stress und schlechte Bedingungen für ihr Wachstum. Tübinger Uni-Forscher haben nun gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Hildesheim, Köln und Münster herausgefunden, dass Dürre bei einigen Pflanzenarten zu beschleunigten Erbgutveränderungen führen kann. Sie erforschten, wie sich Pflanzen an geringere Niederschlagsmengen anpassen. Die Botschaft ihrer Studie sei "nur bedingt optimistisch", sagte Professorin Katja Tielbörger. "Zwar konnten wir belegen, dass eine schnelle Evolution bei wichtigen Pflanzeneigenschaften möglich ist", erklärte sie. "Daneben gibt es aber auch Eigenschaften, bei denen die Anpassungsprozesse womöglich zu langsam ablaufen, um mit dem Klimawandel Schritt zu halten." Die Arbeitsgruppe um Tielbörger wertete ein Langzeitexperiment in Israel aus.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 27.08.2020 | 17:00 Uhr

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