Stand: 30.07.2019 12:02 Uhr

Ehemalige Flüchtlingsheim-Betreiber angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat fünf Männer und eine Frau wegen millionenschwerer betrügerischer Machenschaften beim Betreiben von Flüchtlingsheimen angeklagt. Unter den Beschuldigten ist der ehemalige Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Hannover. Darüber hinaus wird weiteren Mitarbeitern - unter anderem einer Sicherheitsfirma - Untreue und Betrug in besonders schwerem Fall vorgeworfen.

Offenbar Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen

Laut Anklage haben die Beschuldigten im Zusammenhang mit zehn Flüchtlingsheimen Scheinrechnungen erstellt und mehr als zehn Millionen Euro auf Privatkonten umgeleitet. Dabei sollen der ehemalige Geschäftsführer und der Betreiber des Sicherheitsdienstes eng zusammengearbeitet haben. So sollen Leistungen in Rechnung gestellt worden sein, die nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft nie erbracht wurden. Der ehemalige ASB-Angestellte bestreitet die Vorwürfe.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 30.07.2019 | 12:00 Uhr

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