Stand: 16.06.2021 11:36 Uhr

DLRG rechnet mit vielen Badeunfällen in Niedersachsen

Ein Mitarbeiter der DLRG steht am Wasser. © Picture Alliance Foto: Frank Molter
Die DLRG warnt vor dem Schwimmen an unbewachten Badestellen. (Archiv)

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) warnt davor, an unbewachten Badestellen zu schwimmen. Die Fachleute rechnen mit vielen Unfällen im Wasser. Schwimmerinnen und Schwimmer sollten den eigenen Fitnesszustand realistisch einschätzen, lautet die Bitte der Retter. Laut DLRG haben viele Menschen in den vergangenen Monaten wegen der Corona-Pandemie kein Schwimmbad besucht und keinen Sport getrieben. Außerdem habe es wegen der Schließungen häufig keine Schwimmkurse gegeben.

Weitere Informationen
Ein Junge springt in einem Freibad ins Wasser © picture alliance / dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Bennigser Freibad sucht dringend Schwimmmeister

Ohne Vollzeitkraft könne das Bad in der Region Hannover nicht von morgens bis abends betrieben werden. (04.06.2021) mehr

Die ehrenamtliche Rettungsschwimmerin Anneke und ihr Kollege Luca überwachen einen Badestrand an der Nordsee bei Schillig. © dpa/picture alliance Foto: Mohssen Assanimoghaddam

102 Menschen sterben 2020 bei Badeunfällen im Norden

Im August lag die Zahl laut DLRG besonders hoch. Corona-bedingt hätten viele Urlaub an Binnengewässern und Küste gemacht. (09.03.2021) mehr

Eine Frau von der DLRG steht mit einem Feldstecher am Meer. © DLRG

Niedersachsen hat nach Bayern am meisten Badetote

In Niedersachsen sind bis Ende August 41 Menschen ertrunken. Mehr Badetote gab es nur in Bayern. Das geht aus der Sommerbilanz der DLRG hervor. Große Gefahr besteht in Flüssen und Seen. (17.09.2020) mehr

Jederzeit zum Nachhören
Das Rathaus am Maschsee. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Hannover

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15:00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 16.06.2021 | 15:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Ein Fläschchen mit AstraZeneca-Impfstoff liegt auf einem Tisch. © picture alliance/SvenSimon/Frank Hoermann Foto: Frank Hoermann

Niedersachsen prüft Rückgabe ungenutzter Corona-Impfstoffe

Es liege nahe, dass es um AstraZeneca-Dosen gehe, so das Gesundheitsministerium. Der Bund bietet diese Möglichkeit an. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen