Stand: 05.08.2019 15:50 Uhr

Testbohrungen im Umfeld von Asse II

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat am Montag mit Probebohrungen im Umfeld der Atomülllagers Asse II begonnen. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Die Maßnahmen sollen Aufschluss über die Beschaffenheit des Asse-Höhenzuges im Landkreis Wolfenbüttel geben. Dabei werden zunächst kleine Sprengungen erzeugt, um seismische Wellen, also kleine Erderschütterungen, zu erhalten. Zwölf Bohrungen sind im Lauf der Woche geplant. Sie gehen bis in eine Tiefe von 15 Metern.

Weitere Messungen ab Ende des Jahres

Die Experten wollen dabei die Bohrgeräte testen wie auch den Bohrfortschritt bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen. Die Ergebnisse sollen helfen, die Bohrtechnik und die für die Maßnahme erforderliche Zeit besser einzuschätzen. Ab Ende des Jahres sind dann spezielle seismische Messungen geplant. Die Arbeiten sind laut BGE ein wichtiger Schritt, um den Atommüll aus der Asse zurückzuholen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 05.08.2019 | 06:30 Uhr

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