Stand: 20.01.2018 12:11 Uhr

Nordzucker ist mit Rübenkampagne zufrieden

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Nordzucker hat im vergangenen Jahr rund 17 Millionen Tonnen Rüben verarbeitet.

Das Braunschweiger Unternehmen Nordzucker hat eine positive Bilanz der zurückliegenden Rübenkampagne gezogen. Trotz des relativ schlechten Wetters seien gute Erträge erzielt worden. Im vergangenen Jahr hat Europas zweitgrößter Zuckerproduzent nach eigenen Angaben in 13 Werken insgesamt rund 17 Millionen Tonnen Rüben verarbeitet - zwei Millionen Tonnen mehr als 2016. Mit knapp 14 Tonnen Zucker je Hektar hätten die Erträge deutschlandweit auf einem  guten Niveau gelegen.

Verschmutzte Rüben erschweren die Arbeit

Die zahlreichen Niederschläge hätten die Ernte allerdings erschwert, heißt es. Die Mitarbeiter in den Werken hätten alle Hände voll zu tun gehabt, weil ungewöhnlich viel Erde an den Rüben hing. Wegen der durchweichten Böden habe es zweitweise Lieferschwierigkeiten gegeben. Nordzucker hatte den Landwirten daher zwischenzeitlich erlaubt, auch stark verschmutzte Rüben anzuliefern.

Regionale Unterschiede bei Ernte

Ein Sprecher des Zuckerrübenanbauverbands Niedersachsen Ost sagte NDR 1 Niedersachsen, es habe regionale Unterschiede bei der Ernte gegeben. In der Gegend um Helmstedt und Königslutter seien Erträge und Qualität sehr gut gewesen, rund um Wolfsburg und Gifhorn dagegen zum Teil unterdurchschnittlich. Die meisten Rüben hätten aber trotz der durchnässten Böden geerntet werden können, so ein Verbandssprecher.  Die Landwirte blicken nun gespannt auf das Frühjahr. Erst dann stellt sich endgültig heraus, welche Preise sie für die Rüben erhalten. Nach dem Wegfall der EU-Zuckerrüben-Quote gibt es in diesem Jahr erstmals keinen garantierten Mindestpreis mehr.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 20.01.2018 | 11:00 Uhr

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