Stand: 19.08.2019 14:39 Uhr

Marienborn soll deutsche Geschichte mehr erklären

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Auch ehemalige Kontrolltürme gehören zu den Einrichtungen der Gedenkstätte in Marienborn.

Besucher des ehemals größten deutsch-deutschen Grenzübergangs Marienborn an der A2 sollen künftig mehr über die Historie des Ortes erfahren. "Wir können nicht mehr alles voraussetzen", sagte die Leiterin der Gedenkstätte, Susan Baumgartl. Vor allem jüngere Gäste bräuchten mehr Erläuterung. Das gehe schon bei Abkürzungen wie SED, ZK und auch bei DDR los. "Das ist schon alles sehr weit weg", sagte Baumgartl. In Marienborn werden demnächst drei sogenannte Zeitschleusen aufgestellt. In den drei Meter hohen, begehbaren Informationselementen wird in Text und Bild über den Grenzübergang informiert. 1985 passierten fast 4,5 Millionen Fahrzeuge die Grenze zwischen den beiden gegensätzlichen Systemen. Auf dem riesigen Gelände sind die Kontrollstellen, die Wechselstube, Garagen, Verwaltungsgebäude, Lichtmasten und Kontrolltürme erhalten. Gut 136.000 Menschen haben die Gedenkstätte im vergangenen Jahr besucht.

 

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