Polizeiauto © panthermedia Foto: Heiko Küverling

Mann drohte Vorgesetzten mit dem Tod - Polizei findet Waffen

Stand: 28.10.2021 17:22 Uhr

Ein Mitarbeiter eines Braunschweiger Unternehmens hat von seiner bevorstehenden Kündigung erfahren - und seinen Vorgesetzten gedroht, sie umzubringen. Die Polizei durchsuchte daraufhin seine Wohnung.

Laut Polizei hatte der 43-Jährige am Dienstagabend damit gedroht, seine Vorgesetzten in einem Personalgespräch töten zu wollen. In dem Gespräch sollte es um seine Kündigung gehen. Als seine Kollegen die Drohungen mitbekamen, sollen sie die Einsatzkräfte verständigt haben. Die Polizei traf den Mann in seiner Wohnung an und nahm ihn in Gewahrsam. Der Mann war im Besitz von legalen Schusswaffen und dazugehöriger Munition.

Chemikalien gefunden - Ermittlungen laufen

In der Wohnung fanden Fahnder zudem diverse Chemikalien, die nun untersucht werden müssten, hieß es. Die Bewohner des durchsuchten Mehrfamilienhauses in Braunschweig waren vorsorglich evakuiert worden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen der Androhung von Straftaten und eines waffenrechtlichen Verstoßes aufgenommen. Unklar ist, ob der Beschuldigte möglicherweise noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt wird.

Weitere Informationen
Symbolfoto einer Festnahme. © Bundespolizei

Azubi geht in Hotel in Hannover mit Messer auf Kollegen los

Grund für die Attacke könnte laut Polizei die Kündigung des 21-Jährigen sein. Beamten nahmen den Angreifer fest. (28.10.21) mehr

Archiv
Der Braunschweiger Dom von oben. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Braunschweig

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

Regional | 28.10.2021 | 06:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Wintersportler fahren auf der Hexenritt-Piste am Wurmberg in Braunlage. © picture alliance/dpa Foto:  Peter Steffen

25 Zentimeter Schnee - Saisonstart im Harz am Wochenende

Für Wintersportler gilt auf Pisten und Loipen allerdings die 2G-Regel wegen der Corona-Pandemie. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen