Stand: 18.02.2018 14:25 Uhr

Junge will S-Bahn fahren, landet in Wolfsburg

Sein Tag sollte völlig anders verlaufen, als geplant: Eigentlich wollte der Junge gestern nur mit der Berliner S-Bahn fahren. Doch dann landete rund 200 Kilometer entfernt - in Wolfsburg. Denn das Kind stieg im Bahnhof Berlin-Spandau nicht in die S-Bahn, sondern aus Versehen in einen Intercity Express. Und das, obwohl die Wagons der Berliner Stadtbahn gelb angestrichen sind, im Gegensatz zu den weiß-roten Zügen der Bahn, die nur überregional verkehren. Der Zug fuhr dann auch ohne Zwischenstopp Richtung Wolfsburg.

Eltern warteten schon auf ihr Kind

Unterwegs fiel der unbegleitete Junge einer Zugbegleiterin auf, die die Bundespolizei verständigte. In Wolfsburg nahmen Beamte das Kind in Empfang und kontaktierten die Eltern. Die verständigten sich mit den Beamten darauf, den Jungen in den nächsten Zug nach Spandau zu setzen. Und dann war er schon wieder im Intercity unterwegs - diesmal jedoch nach Berlin und unter der Aufsicht der Zugbegleiter. Am Heimatbahnhof übergaben sie das Kind den Eltern.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 18.02.2018 | 14:00 Uhr

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