VIDEO: Leiche in brennendem Auto vermutlich VW-Spitzel (3 Min)

Abhör-Affäre: Weitere Durchsuchungen bei VW in Wolfsburg

Stand: 23.11.2020 13:54 Uhr

Im Rahmen der VW-Abhör-Affäre hat es nach dem Tod des Hauptverdächtigen weitere Ermittlungen bei dem Autobauer gegeben. Die Braunschweiger Staatsanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht.

Volkswagen habe den Ermittlern Dokumente und Dateien übergeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Laut dem Online-Wirtschaftsmagazins "Business Insider" ging es bei den Durchsuchungen um einen Verdacht gegen eine Managerin. Diese soll demnach das Aufzeichnen von vertraulichen Konzernsitzungen bei dem Hauptverdächtigen beauftragt haben. Die Staatsanwaltschaft wollte dies nicht kommentieren.

Leiche von "Maulwurf" in ausgebranntem Auto entdeckt

Bei der Abhör-Aktion soll der Mitarbeiter vertrauliche Gespräche über Verträge mit dem Zulieferer Prevent aufgezeichnet haben. Ende Juli wurde der mutmaßliche "Maulwurf" enttarnt. Kurz darauf wurde dessen Leiche in einem ausgebrannten Auto in Rottorf (Landkreis Helmstedt) gefunden. Nach Einschätzung der Ermittler deutet vieles auf einen Suizid hin. Abschließend geklärt sei dies aber nicht. Es werde noch ein Gutachten zu dem Fahrzeug abgewartet, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Strafverfolger hatten im August zudem mitgeteilt, dass sie einen möglichen Brandanschlag auf das Haus des Mannes untersuchen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 23.11.2020 | 14:00 Uhr

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