Stand: 23.08.2024 08:29 Uhr

Stralsund: Wie weiter mit der "Greif" nach Fosen Insolvenz?

Greif eingeruestet © Hansestadt Greifswald Foto: Silvio Weiß
Für die Sanierung der Schonerbrigg Greif sind 4,65 Millionen Euro veranschlagt. Wer die Reparuturen nach der Insolvenz von Fosen durchführt ist im Moment unklar.

Nach der Insolvenz der Fosen Yard Stralsund GmbH in der Hansestadt (Landkreis Vorpommern-Rügen) sind davon auch die Arbeiten am Segelschulschiff "Greif“ betroffen. Die Schonerbrigg ist vollständig entkernt und die Außenhaut saniert, so ein Stadtsprecher in Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Die Grünen) ist in Sorge darüber, wie die restlichen Arbeiten am Rumpf und am Hauptdeck umgesetzt werden sollen. Der Insolvenzverwalter müsse nun klären, ob und inwiefern die Stahlbauarbeiten an der "Greif" fortgesetzt werden können. Auch die Masten müssen noch gestellt werden. Zudem sind der Bau und die Montage der Decksaufbauten Teil des Auftrages. Laut Fassbinder sind nur Aufträge bezahlt worden, die auch tatsächlich erledigt worden sind. Er sieht die Fertigstellung im kommenden Jahr in Gefahr. Die Schonerbrigg "Greif“ ist seit 2020 nicht mehr seetüchtig. Deshalb wird sie nun grundsaniert und restauriert. Dafür sind 4,65 Millionen Euro veranschlagt.

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Greif eingeruestet © Hansestadt Greifswald Foto: Silvio Weiß

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NDR 1 Radio MV | Regionalnachrichten aus Greifswald | 22.08.2024 | 16:30 Uhr

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