Stand: 19.12.2018 14:23 Uhr

Warnemünde: Neues Boot für die Fischereiaufsicht

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Die Fischereiaufsicht Warnemünde hat ein neues Boot in Dienst genommen. (Archivbild)

Die Fischereiaufsicht Warnemünde hat am Mittwoch ein neues Boot getauft. Das bisher genutzte Fahrzeug ist 20 Jahre alt und muss ersetzt werden. Die "Steinbutt" hat einen Motor mit 1.000 PS und einen modernen Wasserstrahlantrieb. Außerdem ist es mit neuester Technik wie einem Tagessichtradar ausgestattet. Durch seinen geringen Tiefgang von circa 80 Zentimetern kann das Boot auch in küstennahe Flachwasserbereiche fahren.

Wendiger und schneller als der Vorgänger

Das neue Schiff ist gut fünf Meter kürzer als sein Vorgänger und dadurch auch wendiger. Es kommt vor allem bei den jährlich rund 500 Kontrollen von Anglerbooten zum Einsatz. Durch seine kompakte Größe kann die neue "Steinbutt" mit kleinerer Mannschaft bedient werden und zukünftig auch schneller unterwegs sein und damit ein größeres Seegebiet erreichen. Unterwegs ist das Boot in dem Küstenbereich zwischen Rerik und Prerow, aber auch außerhalb der Drei-Seemeilen-Zone - etwa in dem bei Anglern beliebten Gebiet südlich der Kadetrinne.

100 See-Einsatztage pro Jahr geplant

Betreiber ist das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF). Zu den umfangreichen Aufgaben der Mitarbeiter gehören unter anderem die Fischereiaufsicht an und auf den Gewässern des Landes und die Überwachung von Aquakulturanlagen. Das neue Fahrzeug hat rund 1,5 Millionen Euro gekostet. Gebaut wurde es in einer Werft in Finnland. Der Name bleibt gleich. Das neue Boot wird wie sein Vorgänger "Steinbutt" heißen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 19.12.2018 | 07:30 Uhr

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