Stand: 04.07.2019 10:47 Uhr

Der Ticker zum Waldbrand bei Lübtheen zum Nachlesen

Ein Brand im Waldgebiet bei Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) auf dem früheren, insgesamt 6.200 Hektar großen Truppenübungsplatz bei Lübtheen war am 30. Juni ausgebrochen und konnte erst eine Woche später gelöscht werden. Durch die starke Belastung mit alter Munition waren die Löscharbeiten am Boden massiv eingeschränkt. Insgesamt war eine Fläche von 1.200 bis 1.300 Hektar vom "größten Waldbrand der Landesgeschichte" betroffen. Berge- und Pionierpanzer der Bundeswehr hatten insgesamt 60 Kilometer zugewucherte Schneisen und Wege geräumt, damit Feuerwehrfahrzeuge näher an die einzelnen Brandherde herankommen.


07:20 Uhr

Bundeswehr-Feuerwehr soll Freiwillige Feuerwehren entlasten

Der Einsatzstab plant zur Entlastung der Freiwilligen Feuerwehren mehr Kräfte der Bundeswehr-Feuerwehr anzufordern. Insgesamt sollen auch heute weitere 15 Kilometer Schneisen und Wege mittels Räumpanzern freigelegt werden. Die Löscharbeiten aus der Luft sollen sich mit vier Hubschraubern vor allem auf die Ortschaft Alt Jabel konzentrieren. Dort hatten Erkundungsflüge immer wieder aufflammende Glutnester ausgemacht. Die Löschhubschrauber werden am Boden durch sechs Wasserwerfer und schweres Gerät des Flughafens Berlin unterstützt.


06:50 Uhr

Keine Entwarnung für Alt Jabel

Über Nacht hat sich die Lage auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz weiter leicht entspannt. Das Bodenfeuer im munitionsbelasteten Wald hat sich auf eine Fläche von etwa 600 Hektar weiter eindämmen lassen. Die Bundeswehr hatte in den Tagen zuvor etwa 60 Kilometer alte Schneisen und Wege geräumt, auch mit Hilfe alter Karten und der Ortskenntnis ehemaliger Soldaten auf dem Gelände. Vor dem noch immer evakuierten Dorf Alt Jabel habe sich der Brand am Mittwoch zunächst auf 350 Meter zurückdrängen lassen, sei aber in der Nacht wieder auf 300 Meter den Ort herangerückt. Alt Jabel muss deswegen weiter evakuiert bleiben, bis sich das Dorf außerhalb der 1.000-Meter Gefahrenzone befindet.


17:48 Uhr - Mittwoch

Schwesig fordert Konzept zur Sanierung

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte, "die Gefahr ist da, aber es gibt Lichtblicke". Sie würdigt vor allem auch die "gelebte Solidarität" in der Region, forderte aber vom Bund ein Konzept zur Sanierung munitionsverseuchter Flächen. Eigentümer der Fläche ist der Bund. Dieser müsse langfristig Naturschutzvorgaben und Sicherheitsmaßnahmen in ein solches Zukunftskonzept einfließen lassen. Mittelfristig solle ihrer Ansicht nach die Bundeswehr die Brandnachsorge verstärken.


17:15 Uhr

Brand weiter eingedämmt

Rund um Lübtheen konnten die Einsatzkräfte den Waldbrand weiter eindämmen. Inzwischen seien noch rund 670 Hektar betroffen, sagte Landrat Stefan Sternberg (SPD) im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwochnachmittag. Pro Schicht sind nun über 1.000 Hilfskräfte im Einsatz. Vor allem die Bundeswehr habe sich Personal- und Materialtechnisch massiv verstärkt.


14:30 Uhr

Bundeskanzlerin Merkel würdigt Arbeit aller Einsatzkräfte

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Einsatz aller Rettungs- und Hilfskräfte gewürdigt, die wegen des Waldbrandes bei Lübtheen seit Tagen im Einsatz sind. Allen Helfern von Feuerwehren, Rettungskräften, Behörden, Polizei, Bundeswehr und des Technischen Hilfswerkes gelte "tiefer Dank", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mit.


12:50 Uhr

Erste Bewohner kehren zurück

Der Einsatzstab konnte die Evakuierung für drei Häuser am Waldrand von Hohen Woos um 9 Uhr aufheben. Auch in Trebs kehren Anwohner seit 12 Uhr in ihre Häuser zurück. Für Jessenitz-Werk ist eine Freigabe ab 18 Uhr geplant. Für die etwa 400 Einwohner von Volzrade und Alt Jabel wird im Laufe des Tages entschieden.


10:23 Uhr

Sternberg bedankt sich für "große Hilfe"

Landrat Sternberg bedankte sich erneut bei den betroffenen Einwohnern für die Zusammenarbeit und das Verständnis. Er lobte den Zusammenhalt in der Region: "Wir sind noch ein großes Stück mehr hier in diesem Landkreis auch durch diese Situation zusammengerückt." Sternberg bedankte sich außerdem erneut für die große Solidarität: Weiterhin würde Verpflegung für die Einsatzkräfte gebracht - und auch für die Tiere im Evakuierungsgebiet. "Das ist für uns alle eine große Hilfe", so der Landrat.


09:55 Uhr

Wind könnte Situation wieder verschärfen

Man habe das Feuer zwar "im Griff", von Entspannung könne trotzdem noch nicht die Rede sein, so Landrat Sternberg. Falls der Wind wieder auffrische, bestehe weiterhin die Gefahr, dass er die Flammen wieder anfacht - und Funkenflug entsteht. Um darauf vorbereitet zu sein, werden die Bundeswehrpanzer weitere Schneisen ziehen. Sechs Panzer sind bisher im Einsatz, drei weitere sollen im Laufe des Tages hinzukommen. Der Einsatzstab hofft, dass das Feuer im jetzt umschlossenen Bereich irgendwann erlischt.


09:47 Uhr

Feuerwehr rückt auf Schneisen vor

Heute sollen die Einsatzkräfte näher an die Brandherde vorrücken. Dafür hat die Bundeswehr in der Nacht mit Bergepanzern zugewucherte Wege freigeräumt. Deren Gesamtlänge beträgt 25 Kilometer. Diese Schneisen bilden eine Art Ring, den das Feuer einerseits nicht überwinden soll und andererseits bald Löschfahrzeuge fahren sollen.


09:17 Uhr

Bewohner können bald zurückkehren

Die Evakuierungen werden heute teilweise aufgehoben: Die drei Häuser in Hohen Woos können ab sofort wieder bezogen werden, Trebs ab 12 Uhr, Jessenitz-Werk ab 18 Uhr. Die Räumungen von Alt Jabel und Volzrade bleiben bestehen. Die Einsatzkräfte wurden weiter aufgestockt: Derzeit sind 820 Frauen und Männer pro Schicht eingesetzt. Weiterhin sind fünf Hubschrauber und 22 Wasserwerfer im Einsatz. "Zehn Wasserwerfer haben gestern allein eine Million Liter Wasser ins Gelände gebracht", erklärte Landrat Sternberg bei der Pressekonferenz.


08:01 Uhr

Feuer "eingekesselt" - Brennende Fläche reduziert

Der Waldbrand ist laut Landrat Sternberg inzwischen "von allen Seiten komplett eingekesselt". "Wir haben das Feuer jetzt im Griff", sagte Sternberg im "Morgenmagazin" von ARD und ZDF. Die brennende Fläche wurde von 850 auf 700 Hektar reduziert, insgesamt sind 1.200 Hektar betroffen.

Ein Hubschrauber nimmt Löschwasser in einem See auf. ©  Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa Foto:  Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

"Die Munitionsbelastung ist ein großes Problem"

NDR Info -

Der Waldbrand bei Lübtheen konnte sich unkontrolliert ausbreiten, weil die Munitionsreste die Löscharbeiten erschweren, sagt der Professor für Waldschutz an der TU Dresden, Michael Müller.

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07:27 Uhr

Kripo hat 60 Hinweise zu möglicher Brandstiftung

Der aktuelle Waldbrand ist laut Kriminalpolizei an einer anderen Stelle ausgebrochen als der Brand in der vergangenen Woche. Gleich drei Brandstellen konnten entlang eines Weges ausgemacht werden - zuviel für einen Zufall. Die Kriminalpolizei hat bislang gut 60 Hinweise zu einer möglichen Brandstiftung. Sollte ein Täter ermittelt werden, drohen bis zu zehn Jahre Haft für Brandstiftung.


06:31 Uhr

Wieder Zuversicht unter Feuerwehrleuten

"Jetzt schlagen wir zurück", sagte ein Feuerwehrmann aus Lübtheen an diesem Morgen - und fasst damit auch die Stimmung der Hilfskräfte zusammen: Es ist wieder Zuversicht da. Nachdem sich das Feuer trotz aller Bemühungen tagelang immer weiter ausgebreitet hat, konnten die Flammen zum ersten Mal deutlich zurückgedrängt werden. Mit nur noch 50 Metern Abstand war der Brand dem Ort Alt Jabel schon bedrohlich nah, nun liegen wieder 300 Meter zwischen dem Dorf und dem Brand. Und auch in Jessenitz-Werk ist das Feuer in sicheren Abstand gebracht worden. Die anderen Dörfer in der Nähe sind derzeit ebenfalls in Sicherheit.


05:00 Uhr

Ruhige Nacht - Flüsse werden aufgestaut

Hunderte Einsatzkräfte haben die ganze Nacht hindurch weiter gegen die Flammen gekämpft. Die vergangenen Stunden seien aber ruhig verlaufen, hieß es aus dem Einsatzstab. Zuletzt hatte sich das Feuer nicht weiter auf Dörfer am Rande des Geländes zubewegt. Vier kleine Orte bleiben dennoch weiter evakuiert. Wann die Bewohner zurückkehren können, ist nicht klar. Der heutige Mittwoch ist Tag vier des Großfeuers - um weiterhin genug Löschwasser zu haben, lässt der Einsatzstab kleine Flüsse in der Region aufstauen. Dienstag, 2. Juli 2019

Dienstag, 2. Juli


22:06 Uhr - Dienstag

Vorbereitungen für Löschaktion am Mittwoch

Der Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, Brigadegeneral Gerd Josef Kropf, erläuterte am Dienstagabend das weitere Vorgehen für die geplante Löschaktion der Einsatzkräfte auf dem Truppenübungsplatz bei Lübtheen. Es waren insgesamt 22 Wasserwerfer im Einsatz. Man habe am Dienstag "erhebliche Fortschritte gemacht und mehrere Kilometer Schneisen und zugewachsene alte Wege mit Hilfe von Räumpanzern freigelegt, die die Bundeswehr auf dem Gelände bis 2008 genutzt hatte. Dabei hätten sich die Bergungspanzer der Bundeswehr zum ersten Mal auf weniger als 1.000 Meter dem verheerenden Waldbrand genähert, so Kropf. "Wir müssen diesen Schwung aufrecht erhalten", so Kropf weiter. Die Räumung der Wege soll es den Brandbekämpfern ermöglichen,den Brand aktiv zu bekämpfen. Am Mittwoch sollen außerdem Instandsetzungskräfte eintreffen, die im Falle des Falles Bundeswehrfahrzeuge vor Ort reparieren können. Zusätzlich wurde ein Fahrzeug der Bundeswehrfeuerwehr angefordert. Weitere Riegel seien mit Hilfe der Bundeswehr in Vorbereitung. Für Mittwoch 15 Uhr wird derzeit ein groß angelegter Personalwechsel geplant.


20:45 Uhr

Schwesig fordert Plan vom Bund

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) dankte bei der Pressekonferenz vor Ort in Lübtheen in erster Linie den Einsatzkräften, forderte aber auch den Bund auf, Lösungen für solche schwierigen Gelände zu finden. "Es kann nicht sein, dass wir in einem Jahr wieder hier mit demselben Problem stehen", so Schwesig. Inzwischen sei auf dem Gelände bei Lübtheen eine Fläche von 1.200 Hektar von dem Großbrand betroffen. Davon brennt derzeit etwa eine Fläche von rund 850 Hektar, so Landrat Stefan Sternberg (SPD). Seiner Einschätzung nach habe sich die Lage jedoch insofern "ein bisschen" entspannt, als dass sich das Feuer beispielsweise von dem evakuierten Ort Alt Jabel auf rund 250 bis 300 Meter vom Ortsrand entfernt habe. Vor dem Ort Jessenitz-Werk, wo sich auch das Munitionszerlegewerk befindet, steht der Brand jedoch weiter in rund 50 Metern Entfernung. Man sei allerdings auf einem verhältnismäßig guten Weg und habe dort einen neuen Riegel eingerichtet.


20:12 Uhr

Sternberg: Brand in seiner Ausdehnung "massiv gewachsen"

Landrat Stefan Sternberg (SPD) sagte auf der Pressekonferenz am Dienstagabend, die Lage vor Ort sei weiterhin sehr ernst. Der Brand sei "in seiner Ausdehnung massiv gewachsen", dehnt sich aber momentan nur in Richtung Truppenübungsplatz aus. Aktuell brennen bei Lübtheen 850 Hektar munitionsbelastetes Waldgebiet. Die Evakuierungen müssen allerdings weiterhin aufrecht erhalten werden, so Sternberg. Erst wenn die evakuierten Orte sich außerhalb des 1.000-Meter-Umkreises zum Brandherd befinden, kann Entwarnung gegeben werden, hieß es.


19:01 Uhr

Ministerpräsidentin Schwesig vor Ort

Unterdessen ist Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in Lübtheen eingetroffen. Schwesig hat ihren Urlaub unterbrochen und nimmt vor Ort an einer Lagebesprechung teil. Angereist ist sie per Hubschrauber mit Piloten, die bereits am Montag im Löscheinsatz waren. Sie habe sich so ein erstes Bild von der Lage machen können. Sie dankte den Feuerwehren, der Bundespolizei und der Bundeswehr aus Mecklenburg-Vorpommern und dem gesamten Bundesgebiet für ihren Einsatz bei Tag und bei Nacht. "Ich hoffe, dass es uns jetzt gelingt, das Feuer stärker in den Griff zu bekommen und bin froh, dass die Bewohnerinnen und Bewohner so besonnen reagieren."


17:36 Uhr

Landkreis Rostock zieht Einsatzkräfte für 36 Stunden ab

Wie der Sprecher des Landkreises Rostock, Michael Fengler, mitteilt, werden die Einsatzkräfte, -fahrzeuge und Schlauchwagen für eine 36-stündige Erholungs- bzw. Wartungspause zurückgezogen und durch frische Kräfte ersetzt.


17:15 Uhr

Löschwasser wird knapp

Rund um die Brandherde auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz wird nach Angaben des Einsatzstabschefs langsam das Löschwasser knapp. Einige kleinere Seen und Brunnen seien wegen der Dauerbewässerung der Randflächen rund um den Waldbrand bereits erschöpft. Nun werden umliegende Flüsse wie die Elde angestaut, um genügend Löschwasser für die für Mittwoch geplante Löschaktion vorzuhalten. Seit Montag bringen Traktoren mit bis zu 30.000 Liter fassenden Tanks unablässig Wasser zu den Einsatzstellen der Feuerwehren.

Weitere Pionierpanzer einsatzbereit


17:09 Uhr

Die Bundeswehr rückt weiter mit schwerer Technik an. Die Verantwortlichen schöpfen derweil vorsichtig Zuversicht, das Feuer unter Kontrolle bringen und schließlich löschen zu können. Landrat Stefan Sternberg (SPD) sagte, man gehe jetzt "von Verteidigung auf Angriff über." Zur Unterstützung der Feuerwehren, sind weiterhin auch Wasserwerfer der Polizei im Einsatz.


16:47 Uhr

Brand beeinträchtigt öffentliches Leben im Landkreis

Unterdessen beeinträchtigt der Großbrand auch das öffentliche Leben im Kreis Ludwigslust-Parchim. Es gibt Straßensperrungen zwischen Jessenitz und Vielank und zwischen Jessenitz-Werk und Trebs. Auch die Zufahrststraßen nach Alt Jabel sind jeweils ab Ortseingang gesperrt. In Ludwigslust bleiben bis Freitag das Bürgerbüro und die KfZ-Zulasssungsstelle geschlossen. Zahlreiche Mitarbeiter der Einrichtungen sowie des Betriebshofes Ludwigslust seien bei der Freiwilligen Feuerwehr und müssten zur Brandbekämpfung ausrücken, hieß es von der Stadt. Der Betriebshof könne deshalb zur Zeit seine eigentlichen Aufgaben nicht voll erfüllen.


15:50 Uhr

Brandstiftung als Ursache wahrscheinlich

Der Waldbrand auf dem Truppenübungsplatz ist mit großer Wahrscheinlichkeit gelegt worden. Nach Aussagen von Landrat Stefan Sternberg (SPD) habe sich der Verdacht "massiv erhärtet". Zwar dauerten die Ermittlungen der Kriminalpolizei weiterhin an, die Polizei bestätigte jedoch, dass das Feuer an drei Punkten auf Feldwegen zeitgleich ausgebrochen sei. Derzeit gehen die Ermittler etwa 60 Hinweisen, davon 22 Fotos und Videos nach.


15:13 Uhr

Einsatzkräfte schlagen Brandschneisen

Beim Waldbrand in Lübtheen sind die Rettungskräfte jetzt mit Bergepanzern dabei, zugewucherte Schneisen und Waldwege zu verbreitern und befahrbar zu machen. Dazu habe man auf die Erfahrung ehemaliger Soldaten zurückgreifen können, um herauszufinden, welche Wege durch das munitionsbelastete Gelände sicher genutzt werden können. Von Mittwoch an könnten dann Feuerwehrfahrzeuge tiefer in das Gelände vordringen, um die Flammen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz zu bekämpfen.


14:33 Uhr

Große Hilfsbereitschaft in der Region

Der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in der Region sind momentan besonders spürbar. Viele Menschen spenden Nahrungsmittel, Getränke, bringen Kuchen und Melonen für die Einsatzkräfte und nach Angaben von Landrat Stefan Sternberg (SPD) wurde zeitweise auch ein Eiswagen aufgestellt. Auch im Netz formiert sich Unterstützung: Auf der kürzlich eingerichteten Facebooksseite "Hilfe für den Brandfall für Lübtheen" tauschen sich Hilfswillige aus.

 


13:34 Uhr

Feuerwehrverband fordert Anschaffung von Löschhubschraubern

Der Deutsche Feuerwehrverband hat angesichts der Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern eine bessere Ausrüstung der Wehren gefordert. "Es wäre gut, wenn wir in Deutschland zehn weitere Hubschrauber mit der Möglichkeit hätten, Außenlastbehälter zu transportieren", sagte Verbandsvizepräsident Karl-Heinz Knorr. Diese Hubschrauber sollten wie bisher der Bundeswehr oder der Bundes- und Landespolizei zugehörig sein. Knorr schlug auch vor, Hubschrauber nachzurüsten, die bislang keine Möglichkeit für Außentransporte haben. Löschflugzeuge würden nicht benötigt, erklärte er. Diese benötigten bei der Füllung zu große Wasserflächen, die in Deutschland kaum zu finden seien.


11:46 Uhr

Neue Strategie soll umgesetzt werden

Im Laufe des Tages will die Einsatzleitung ihre Strategie zur Bekämpfung des größten Waldbrandes in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns fertig haben und umsetzen. Alle hoffen, in der für 19 Uhr geplanten Pressekonferenz bereits erste Erfolge vermelden zu können. Ältere Anwohner hatten der Einsatzleitung ihre Erinnerungen an einstige Wege durch den Truppenübungsplatz mitgeteilt. Dank dieser Erfahrungen sollen nun neue Wege in das Brandgebiet, das besonders munitionsbelastet ist, hineinführen.


11:13 Uhr

Lungenarzt: Asthmatiker sollten sich schützen

Michael Barczok, Lungenfacharzt und Sprecher des Bundesverbandes der Pneumologen, rät insbesondere Asthmakranken und Allergikern in den betroffenen Gebieten, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten. Im Interview mit NDR Info sagte Barczok am Dienstag: "Wir haben das zusätzliche Problem, dass wir mitten in der Pollenzeit sind. Und die Kombination von Pollen mit Luftschadstoffen führt dazu, dass die Pollen aggressiver werden."


11:05 Uhr

Räum- und Bergepanzer verschaffen Feuerwehr Zugang

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Den Löschfahrzeugen soll durch Räum- und Bergepanzer der Bundeswehr ein sicherer Zugang in das stark munitionsbelastete Gebiet verschafft werden.

Mehrere Räum- und Bergepanzer sollen Schneisen in das Brandgebiet auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lübtheen schlagen. Damit soll den Löschfahrzeugen ein sicherer Zugang in das stark munitionsbelastete Gebiet verschafft werden. Die Bundeswehr schicke zehn dieser gepanzerten Fahrzeuge zusätzlich in die Brandzone, sagte Landrat Stefan Sternberg (SPD).


10:56 Uhr

Pressekonferenz zur Brandbekämpfung

Landrat Stefan Sternberg (SPD) hat mit General Gerd Kropf, dem militärischen Berater der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, Umweltminister Till Backhaus (SPD) und Innenminister Lorenz Caffier (CDU) eine Pressekonferenz abgehalten. Der Plan zur weiteren Brandbekämpfung wurde vorgestellt. Die Einsatzkräfte wollen ein weiteres Ausbreiten des Feuers um jeden Preis verhindern.


10:08 Uhr

Unter MV schlummert ein explosives Erbe

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In Mecklenburg-Vorpommern gibt es noch zahlreiche Gebiete, die als "kampfmittelbelastet" gelten.

Experten haben noch 175 Flächen in Mecklenburg-Vorpommern in ihrem Kataster, auf denen alte Munition liegt. Insgesamt handelt es sich um 38.000 Hektar belastetes Gelände, darunter alleine 28.000 Hektar Wald. Damit wären rund zehn Prozent aller Wälder in MV betroffen. Der Munitionsbergungsdienst MV archiviert nach eigenen Angaben landesweit Fundorte von alter Munition, ergänzt durch historische Berichte, Luftbilder, Erfahrungen der Mitarbeiter für ihre Datenbank.


09:37 Uhr

Zwölf zusätzliche Wasserwerfer

Um ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern, sind derzeit zwölf zusätzliche Wasserwerfer im Einsatz - auch aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein.


09:30 Uhr

Waldbrand den Kampf angesagt

Landrat Stefan Sternberg (SPD) hat mit General Gerd Kropf, dem militärischen Berater der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, dem Waldbrand den Kampf angesagt: Die gefährdeten Ortschaften sind gesichert, jetzt geht der Löscheinsatz weiter.


08:03 Uhr

Feuer auf 600 Hektar ausgebreitet

Nach Angaben von Landrat Sternberg (SPD) stehen rund 600 Hektar in Flammen. Zwischenzeitlich seien es sogar schon 1.000 Hektar gewesen. Das Feuer ist wegen unberechenbarer Winde noch nicht unter Kontrolle.


07:30 Uhr

Ministerpräsidentin Schwesig unterbricht ihren Urlaub

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat den Einsatzkräften ihren Dank ausgesprochen und alle Hilfe des Landes zugesichert. Sie werde heute ihren Urlaub unterbrechen und sich ein Bild von der Lage vor Ort machen. Schwesig lobte das bisherige Krisenmanagement und das besonnene Verhalten der Menschen, die von dem Brand betroffen sind.


06:55 Uhr

Einsatz eines Löschflugzeugs abgesagt

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat dem Einsatz eines Löschflugzeugs vorerst eine Absage erteilt. Die Nutzung eines solchen Flugzeugs hätte das Ende der Hubschrauberflüge bedeutet, so Caffier. Die Wasserversorgung hätte per Flugzeug über den Schweriner See erfolgen müssen - mit allen Konflikten, die damit einhergegangen wären. Daher habe man sich im Einsatzstab gemeinsam dazu entschieden, auf das Löschflugzeug zu verzichten - zugunsten von mehr Löschhubschraubern.

Lübtheen: Aufatmen nach dem Brand


06:30 Uhr

Flotte der Löschhubschrauber verdoppelt

Inzwischen wurde die Flotte der Löschhubschrauber erweitert. Sechs Helikopter und mehrere Wasserwerfer sind auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes im Einsatz. Die Wasserwerfer sollen Schneisen und Wege bewässern.


05:30 Uhr

Vierter Ort evakuiert

Mit Volzrade ist in der Nacht ein vierter Ort evakuiert worden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte am Montagabend die Räumung von Volzrade angeordnet. Betroffen sind 117 Menschen. Seit Sonntagabend waren bereits drei Orte - Alt Jabel, Jessenitz-Werk und Trebs - evakuiert worden. Insgesamt mussten etwa 650 Menschen ihre Häuser verlassen.

Montag, 1. Juli 2019


20:42 Uhr

Weitere Hubschrauber angefordert

Die Einsatzleitung hat weitere Löschhubschrauber angefordert. Bislang sind vier Hubschrauber im Einsatz, ab morgen früh sollen es dann acht Hubschrauber sein, die aus der Luft helfen, den Brand zu bekämpfen. Außerdem werden zahlreiche Wasserwerfer die Arbeit der Feuerwehren unterstützen. Sie können jeweils bis zu 10.000 Liter Wasser fassen. Wasserwerfer, Panzer und Hubschrauber werden von Landes- und Bundespolizei und der Bundeswehr gestellt.


20:25 Uhr

Landrat Sternberg: Ernste Lage, keine Vorhersagen möglich

Der Landrat von Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg (SPD), bekräftigte den Ernst der Lage. Von Löschen des Brandes könne keine Rede sein. Die Arbeit der Einsatzkräfte konzentriere sich derzeit darauf, das Feuer von den kleinen Ortschaften in der Nähe fernzuhalten und zu verhindern, dass es über die Brandschneisen springt. Ob noch mehr Menschen ihre Häuser verlassen müssen, dazu wollte sich der Landrat nicht äußern. Der Wind drehe sich so schnell, dass man keine Vorhersagen treffen könnte, in welche Richtung sich das Feuer ausbreite.


18:57 Uhr

Nordmagazin - Land und Leute berichtet aus Lübtheen

 


17:58 Uhr

Polizei sucht Zeugen für mögliche Brandstiftung

Die Behörden vermuten Brandstiftung als Ursache der Waldbrände. Die Kriminalpolizei sucht daher Zeugen und fragt: "Wer hat im Waldgebiet südlich von Jessenitz-Werk Beobachtungen beziehungsweise Fotos und/oder Videos gemacht, die zur Aufklärung der Waldbrände beitragen können?" Die Ermittler interessieren sich besonders für folgende Zeiten: Am 25. Juni gegen 15.50 Uhr und am 30. Juni um etwa 13.25 Uhr. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Rostock unter (038208) 888 22 22 sowie jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache entgegen.


17:30 Uhr

Interministerieller Führungsstab berät weiteres Vorgehen

Nach Angaben des Innenministeriums tagt bereits seit 15 Uhr ein Interministerieller Führungsstab (ImFüSt), der das weitere Vorgehen zur Bekämpfung des Flächenbrandes zwischen Jessenitz-Werk, Volzrade, Trebs und Alt Jabel wütet. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) würdigte die Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort. Alle würden sehr professionell arbeiten, viele hätten bereits Erfahrung bei der Bewältigung solcher Einsatzlagen.

Interministerieller Führungsstab (ImFüSt)

Ein Interministerieller Führungsstab wird unter Federführung des Innenministeriums gebildet, wenn zur Abwehr oder Bekämpfung eines außergewöhnlichen Ereignisses einschließlich des Katastrophenfalls eine ressortübergreifende Zusammenarbeit erforderlich ist. Das Ministerium koordiniert als höchster Katastrophenschutzstab dann das Zusammenspiel zwischen den Landesbehörden, Katastrophenschutzbehörden, privaten Hilfsorganisationen, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und anderen Helfern, wenn der Landkreis Ludwigslust-Parchim Hilfe benötigt. Die Einsatzleitung vor Ort verbleibt in der Zuständigkeit und Verantwortung der Unteren Katastrophenschutzbehörde, dem Landkreis.


17:07 Uhr

Waldbrand breitet sich weiter aus

Nach Angaben der Luftwaffe breitet sich der Brand in dem insgesamt 6.000 Hektar großen Wald bei Lübtheen weiter aus.


17:20 Uhr

NDR Fernsehen überträgt ARD-Brennpunkt

Das NDR Fernsehen überträgt ab 20.15 Uhr einen ARD-Brennpunkt "Explosiver Flächenbrand - Evakuierungen in Mecklenburg" zur Lage im Einsatzgebiet bei Lübtheen. Nachfolgende Sendungen in der ARD und im NDR Fernsehen verschieben sich um 15 Minuten.

Weitere Informationen
NDR Fernsehen

Explosiver Flächenbrand - Evakuierungen in Mecklenburg

01.07.2019 20:15 Uhr
NDR Fernsehen

Der Waldbrand bei Lübtheen hat sich weiter rasant ausgebreitet. Immer wieder kommt es zu Explosionen. Das NDR Fernsehen übernimmt aus aktuellem Anlass den "ARD-Brennpunkt". mehr


15:02 Uhr

#BettenfürLübtheen

Mehr als 650 Menschen mussten ihre Häuser bereits verlassen. Geräumt werden müssen vielleicht auch noch die Dörfer Volzrade und Hohen Woos. Die Einwohner sind in benachbarten Dörfern beispielsweise in Gemeindehäusern oder Turnhallenuntergebracht worden, wo Versorgungsstellen eingerichtet wurden. Die meisten sollen bei Verwandten und Freunden untergekommen sein. Unter dem Hashtag #BettenfürLübtheen können Schutzsuchenden Betten angeboten werden.


14:35 Uhr

Hubschrauber wässern bedrohte Orte aus der Luft

Vier Hubschrauber von Bundeswehr und Bundespolizei beteiligen sich jetzt an den Löscheinsätzen zur Bekämpfung des Waldbrandes auf einem früheren Truppenübungsplatz bei Lübtheen. Die Helikopter sollen die Umgebung bedrohter Ortschaften aus der Luft wässern. Zudem werden zwei Bergepanzer der Bundeswehr erwartet, die Schneisen zum Schutz vor dem sich ausbreitenden Feuer ziehen sollen. Auch der Löschpanzer einer privaten Firma ist weiterhin im Einsatz. Daneben sind etwa 400 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Polizei, Katastrophenschutz, Bundeswehr und Rettungsdiensten in der Region Lübtheen.


13:47 Uhr

Etwa zehn Prozent der Gesamtfläche MVs munitionsbelastet

Das Landesinnenministerium Mecklenburg-Vorpommern hat mitgeteilt, dass etwa zehn Prozent der Landesfläche "hochgradig kampfmittelbelastet" ist. Das Innenministerium spricht von 175 Flächen, zu denen etwa 28.400 Hektar Wald gehören, auf denen Kampfmittel-Beseitigung "erforderlich" sei. Etwa 109.00 Hektar gelten darüberhinaus als "kampfmittelbelastet". Damit hat Mecklenburg-Vorpommern nach Brandenburg die bundesweit zweithöchste Belastung.


12:33 Uhr

Polizeihubschrauber überfliegt das Gebiet

Momentan sind mehrere Hubschrauber von Polizei, Bundeswehr und Bundespolizei über dem Einsatzgebiet im Einsatz, um die Einsatzkräfte vor Ort aus der Luft zu unterstützen. Nach Polizeiangaben sind zusätzlich zwei Wasserwerfer der Landespolizei auf dem Weg zum Einsatzort.


12:25 Uhr

Bundeswehr unterstützt Einsatzkräfte in Lübtheen


10:58 Uhr

Backhaus und Caffier fordern Löschflugzeuge an

Umweltminister Backhaus und Landes-Innenminister Lorenz Caffier (CDU) haben auf der Pressekonferenz nahe des Brandgebietes bei Lübtheen Unterstützung vom Bund gefordert. Mecklenburg-Vorpommern habe keine ausreichende Technik, um das Feuer zu löschen. Konkret fehlen Löschflugzeuge, aber auch Löschfahrzeuge, so Backhaus. Aktuell ist ein Löschpanzer vor dem Munitionszerlegungsbetrieb auf dem ehemaligen Schießplatz im Einsatz. Nach Angaben von Backhaus seien die Flammen nur noch rund 50 Meter entfernt. Der Truppenübungsplatz war seit den 1930er Jahren in Betrieb und wurde erst vor vier Jahren geschlossen. Die Munitionsbelastung im Boden wird auf insgesamt rund 45 Tonnen geschätzt.


10:27 Uhr

Rauchgeruch bis nach Sachsen wahrnehmbar


10:11 Uhr

Backhaus: "Größter Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns"

Mecklenburg-Vorpommerns Feuerwehr kämpft nach Angaben von Umweltminister Till Backhaus (SPD) gegen den "größten Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns". Einen Brand dieser Ausdehnung habe es auch zu DDR-Zeiten nicht gegeben, hieß es auf einer Pressekonferenz in Lübtheen. Nach Angaben von Landrat Steffen Sternberg (SPD) sind momentan etwa 650 Menschen von Evakuierungen betroffen. Laut Innenminister Lorenz Caffier (CDU) könnte es sich bei der Brandursache möglicherweise um Brandstiftung handeln, da bereits mehrere Brandstellen festgestellt wurden.


10:05 Uhr

Landrat Sternberg: Die Lage ist angespannt

Landrat Steffen Sternberg (SPD) bezeichnete die Lage im betroffenen Gebiet als angespannt. Besondere Sorge macht ihm der Wind, der das Feuer immer wieder anfacht. Aktuell wird der etwa 10 Kilometer entfernte Ort Trebs geräumt, laut Sternberg könnte auch Hohen Woos evakuiert werden. Etwa 500 Menschen haben bislang ihre Häuser verlassen. Für zwei weitere Ortschaften laufen die Vorbereitungen für eine Evakuierung.


09:35 Uhr

Rauchschwaden behindern die Sicht

Nach Angaben unserer Reporter vor Ort behindern Rauchschwaden auch die Sicht auf der A14 in Höhe Grabow.


08:45 Uhr

Landwirte helfen bei der Wasserversorgung

Aus umliegenden Kanälen wird Wasser in Vorratsbehälter der Feuerwehr gepumpt. Auch von landwirtschaftlichen Betrieben fahren Fahrzeuge, die Wasser transportieren können. In einem bestimmten Radius wird der Boden bewässert, um die Ausbreitung des Feuers einzudämmen.


08:30 Uhr

Aktuell brennen 400 Hektar Wald

Das Feuer hat sich bislang auf einer Fläche von gut 400 Hektar ausgebreitet. Zur Zeit sind zwei Löschhubschrauber der Bundespolizei im Einsatz. Zwei weitere kommen von der Bundewehr. Laut Landrat Sternberg soll weitere Technik angefordert werden. Nach seinen Angaben steht die Sicherung der Dörfer im Vordergrund.


08:10 Uhr

131 Einwohner müssen ihre Häuser verlassen

Trebs wird evakuiert. Der Ort ist etwa 10 Kilometer von Lübtheen entfernt. Die 131 Einwohner packen ihre wichtigsten Sachen zusammen, um dann ihre Häuser zu verlassen. Die Polizei geht von Haus zu Haus und koordiniert die Evakuierung.


08:00 Uhr

Löschhubschrauber sollen helfen

Ein Löschpanzer ist bereits wieder im Einsatz, in den nächsten Stunden sollen bis zur vier Löschhubschrauber von der Bundeswehr eingesetzt werden. Auch gepanzerte Technik der Streitkräfte ist angefordert.


06:30 Uhr

Weitere Ortschaft soll geräumt werden

Über 500 Menschen haben ihre Häuser verlassen müssen. Sie sind zur Zeit in Gemeindehäusern und Sporthallen in benachbarten Dörfern untergebracht. Die Ortschaft Trebs soll ab 7 Uhr geräumt werden.


02:36 Uhr

Landkreis schaltet Bürgertelefon

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 03.07.2019 | 19:30 Uhr

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