Stand: 02.01.2018 13:55 Uhr

Verdächtiger gesteht Brunnen-Sprengung in Güstrow

Nachdem in der Silvesternacht der historische Borwinbrunnen in Güstrow schwer beschädigt worden ist, hat die Polizei einen 30-Jährigen als Täter ermittelt. Der Mann hat die Tat bereits gestanden.

Beweismaterial bei Durchsuchung sichergestellt

Polizisten durchsuchten in der Nacht zu Dienstag Wohnung und Garage des Güstrowers. Sie fanden ausreichend Beweismaterial, wie ein Polizeisprecher sagte: Pyrotechnik und ein Handy, auf dem offenbar Aufnahmen von der Explosion und den Vorbereitungen dafür zu sehen sind. Die Ermittler sind sich sicher, dass der 30-Jährige derjenige ist, der den Böller gezündet hat. Es sei wahrscheinlich, dass er Komplizen hatte - Genaueres sollen die weiteren Ermittlungen ergeben.

Etwa 100.000 Euro Schaden

Die Täter hatten in der Silvesternacht Feuerwerkskörper an einer Säule des Brunnens angebracht und gezündet. Durch die Wucht der Detonation brach ein Brunnen-Element ab. Der Schaden beträgt nach Expertenschätzung etwa 100.000 Euro. Der Borwinbrunnen steht seit 1889 am Güstrower Pferdemarkt. Der Brunnen soll an die Gründung der Stadt und an deren Stifter Fürst Heinrich Borwin II. erinnern. Schon an Silvester 2003 war er stark beschädigt worden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 02.01.2018 | 13:00 Uhr

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