Ein Mann malt auf ein Tablet, während er parallel einen Laptop bedient. © imago images / Panthermedia Foto: Antonio Guillem

Studium in der Pandemie: Geldsorgen und psychische Probleme

Stand: 12.04.2021 08:36 Uhr

Viele Studierende starten derzeit in ihr drittes Online-Semester. Nebenjobs sind weiter rar und so gesellen sich zur Einsamkeit in der Pandemie für viele auch noch Geldsorgen.

Zum Start des mittlerweile dritten Semesters ohne Präsenz an den Universitäten machen die Studierendenwerke in Mecklenburg-Vorpommern auf die problematische Situation im Studium aufmerksam. Finanzielle Nöte und die Einsamkeit machten vielen Studierenden zu schaffen, heißt es.

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Beratungsangebot erweitert

Immer mehr Studierende entwickeln depressive Symptome, melden die Studierendenwerke Rostock und Greifswald, die neben den Universitäten dort auch für Studierende in Wismar, Stralsund und Neubrandenburg zuständig sind. Neben der Einsamkeit sorge das Homeoffice-Studium auch für gestiegene Lernprobleme. Mit erweiterten Beratungsangeboten werde darauf reagiert: In Rostock habe das Werk wegen des gestiegenen Beratungsbedarfs zwei weitere Psychologinnen angestellt. In Greifswald werden solche Angebote auch in Videosprechstunden rege genutzt.

Umfrage soll Situation der Studierenden genauer ermitteln

Auch die finanzielle Not sei groß: Vielen Studierenden reiche der BaFög-Zuschuss nicht oder sie erhalten gar keinen, etliche potentielle Nebenjobs fallen zudem durch die Corona-Beschränkungen weg. Die Studierendenwerke fordern deshalb von der Politik eine Ausweitung der finanziellen Hilfen. Eine Umfrage unter den Studierenden zu ihrer psychischen und sozialen Situation läuft derzeit, in wenigen Wochen sollen die Ergebnisse vorliegen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 12.04.2021 | 08:00 Uhr

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