Stand: 11.02.2019 11:10 Uhr

Rostock-Laage: Kurzarbeit-Gespräche gehen weiter

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Der Flughafen Rostock-Laage ist von der Germania-Pleite massiv betroffen. (Archivbild)

Nach der Pleite der Fluggesellschaft Germania gehen die Gespräche zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat zur Einführung von Kurzarbeit auf dem Flughafen Rostock-Laage weiter. Eingebunden wurde nun auch die Arbeitsagentur. Flughafen-Geschäftsführerin Dörthe Hausmann rechnet damit, dass im Laufe der Woche eine Einigung gefunden wird.

Gespräche über Details zu Arbeitszeitverkürzungen

Details zum Umfang der Arbeitszeitkürzungen und zu den betroffenen Bereichen seien noch zu klären - unter Mitwirkung der Arbeitsagentur. Die Verhandlungen gehörten zum sogenannten operativen Geschäft. Deshalb müssten die Gesellschafter des Flughafens nicht eingebunden werden, so Hausmann.

Wenig Hoffnung auf schnellen Ersatz

Im Gespräch mit NDR 1 Radio MV dämpfte sie die Erwartung, dass das durch die Insolvenz ausgefallene Fluggeschäft kurzfristig ersetzt werden könne. Größere Airports hätten da bessere Chancen. Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin im März werde es aber eine Reihe von Gesprächen mit möglichen Partnern geben.

Insolvenz angemeldet - Rostock verliert viele Passagiere

Die Fluggesellschaft Germania hatte vor rund einer Woche beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Insolvenz angemeldet und seinen Betrieb komplett eingestellt. Der Flughafen Rostock-Laage verliert dadurch voraussichtlich fast die Hälfte seiner Passagiere. Von den knapp 300.000 Rostocker Passagieren im vergangenen Jahr war fast jeder zweite mit Germania geflogen. Insgesamt wurden 14 Ferienziele von Germania von Rostock-Laage aus angeflogen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 11.02.2019 | 13:00 Uhr

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