Stand: 18.06.2020 20:06 Uhr

Polizei stoppt Auto an Schweriner Promenade

Ein mit Bewegungsunschärfe abgelichtetes Polizeiauto fährt mit Blaulicht eine Straße entlang. © NDR Foto: Julius Matuschik
Die Polizei konnte verhindern, dass der flüchtende Wagen auf die Promenade fährt. (Themenbild)

Ein Kleinwagen hat am Donnerstagnachmittag für Schrecksekunden am Badestrand von Zippendorf in Schwerin gesorgt. Die Polizei konnte das Auto stoppen, als der Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf die belebte Straße an der Promenade fahren wollte.

Polizeibekannter Fahrer flüchtet in Richtung Strand

Der Fahrer und das Autos sind der Polizei bekannt - der Fahrer hat keinen Führerschein, das Auto ist nicht versichert. Ein Polizist außer Dienst sah das fahrende Auto und alarmierte seine Kollegen. Diese verfolgten den Wagen mit Blaulicht, woraufhin der Fahrer Gas gab und versuchte, mit rund 90 Kilometern pro Stunde durch eine Tempo-30-Zone zu flüchten. Als die Polizisten ihn stoppen wollten, fuhr er den überhöhten Bordstein einer Bushaltestelle hinunter und bog auf die Straße zum Strand ab.

Fahrer flüchtig, Mitfahrer gefasst

Um zu verhindern, dass das Auto auf die belebte Straße an der Strandpromenade fährt, keilten ihn die Polizisten mit ihren Streifenwagen ein. Dabei stießen der Wagen und ein Polizeifahrzeug zusammen. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer konnte zu Fuß fliehen. Eine junge Frau und ein junger Mann aus dem Auto versuchten das auch, wurden aber von Polizisten gefasst. Alle Beteiligten sind Deutsche. Die Polizei bittet Menschen, die von dem Autofahrer in Gefahr gebracht wurden, sich als Zeugen zu melden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 18.06.2020 | 20:00 Uhr

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