Stand: 07.01.2020 12:00 Uhr

Mann stirbt nach Wohnungsbrand in Schwerin

Auf der Front eines Fahrzeugs steht der Schriftzug Feuerwehr. © NDR Foto: Julius Matuschik
Etwa 50 Feuerwehrleute waren bei dem Wohnungsbrand im Dezember im Einsatz. (Symbolbild)

Der Mann, der bei einem Wohnungsbrand in Schwerin im Dezember lebensgefährlich verletzt wurde, ist im Krankenhaus gestorben. Der 36-Jährige hatte beim Sprung aus dem zweiten Obergeschoss schwere Verletzungen erlitten.

Brand selbst verursacht?

Es gibt Hinweise, dass der Mann den Brand selbst verursacht hat, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag in Schwerin mit. Ein Brandursachenermittler hatte die Spuren ausgewertet. Es werde nicht weiter ermittelt, hieß es.

Mann sprang schwer verletzt in die Tiefe

Das Feuer war am späten Abend des 27. Dezembers in der Wohnung des Mannes ausgebrochen. Rettungskräfte der Feuerwehr versuchten den bereits schwer verletzten Mann mit Hilfe einer Drehleiter aus dem zweiten Stock zu retten. Der 36-Jährige verfehlte den Korb allerdings und stürzte in die Tiefe. Die Einsatzkräfte mussten ihn reanimieren.

Sechs andere Mieter konnten das fünfgeschossige Wohnhaus unverletzt verlassen.

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Feuerwehrwagen seitlich aufgenommen in der Wache ©  dpa - Report Foto: Arno Burgi

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Hintergrund: Die Feuerwehr im Einsatz

Die Feuerwehren in Norddeutschland sind immer in Bereitschaft. Wie laufen Einsätze ab, wenn der Notruf 112 gewählt wird? Welche Geräte nutzt die Feuerwehr? Alle Infos in der Bildergalerie. Bildergalerie

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 07.01.2020 | 12:00 Uhr

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