Stand: 10.12.2019 13:00 Uhr

GEW übergibt Bildungspetition an Landtag

Leeres Klassenzimmer © dpa- report Foto: Peter Endig
Bis 2030 fehlen in den Schulen in MV etwa 8.000 Lehrer. Die GEW fordert vom Land deutlich höhere Bildungsausgaben.

Die Bildungsgewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat dem Landtag mehr als 8.000 Unterschriften einer Bildungs-Petition übergeben. Landtagsprädidentin Birgit Hesse (SPD) nahm die Listen in Schwerin in Empfang.

Mehr Geld für Bildung gefordert

Mit den Unterschriften will die GEW ihrer Forderung nach "Mehr Geld für die Bildung" Nachdruck verleihen. Die Lage in den Schulen sei bereits heute in vielen Regionen schwierig, sagte GEW-Landeschef Maik Walm bei der Übergabe. Stundenausfall und fehlende Lehrkräfte würden zunehmend die Bildungsabschlüsse von Schülern gefährden.

Bis 2030 fehlen 8.000 Lehrer

Die GEW hatte bereits für den kommenden Doppelhaushalt des Landes deutlich mehr Bildungs-Ausgaben gefordert. Walm erinnerte daran, dass Mecklenburg-Vorpommern bis 2030 rund 8.000 neue Lehrer einstellen müsse. Dafür müssten die Schulen im Land als Arbeitsplatz deutlich attraktiver werden. Nach Ansicht der GEW spart das Land in den kommenden Jahren Finanzmittel, weil mehr jüngere Lehrer eingestellt werden. Dieses Geld sollte im Bildungshaushalt bleiben, um damit Schulen besser auszustatten, so die Gewerkschaft.

Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 10.12.2019 | 13:00 Uhr

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