Stand: 23.09.2018 12:47 Uhr

Caffier lobt Polizei-Einsatz bei Demos in Rostock

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Innenminister Caffier zeigte sich zufrieden mit der Polizeiarbeit in Rostock am Sonnabend.

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat den Einsatz der Polizei in Rostock am Sonnabend ausdrücklich gelobt. In der Rostocker Innenstadt hatten 4.000 Menschen gegen eine Versammlung der AfD demonstriert. "Dass eine der größten politischen Demonstrationen der vergangenen Jahre in Rostock im Wesentlichen friedlich verlaufen ist, hat aber letztendlich auch erheblich mit der hervorragenden Vorbereitung seitens der Sicherheitskräfte zu tun. Die Landespolizei hat sich höchst gewissenhaft und äußerst professionell auf diesen Einsatz vorbereitet und hat ihn dann auch exzellent gemeistert. Dafür gebührt ihr und dem Polizeiführer des Einsatzes mein uneingeschränkter Dank", erklärte Caffier am Sonntag.

AfD-Demonstranten halten Deutschland-Flaggen in die Luft.

AfD-Demo in Rostock bleibt friedlich

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Bei einer Demo der AfD in Rostock stellten sich rund 4.000 Gegendemonstranten 700 AfD-Sympathisanten entgegen. Die Polizei zeigte sich energisch. Die Veranstaltung blieb friedlich.

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Ministerpräsidentin spricht in der Marienkirche

Der AfD-Versammlung standen mehrere Demonstrationen für ein solidarisches Rostock entgegen. Auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sprach bei der interreligiösen Andacht in der Marienkirche gegen Intoleranz und Ausgrenzung. "Ich bin heute in Rostock, um allen den Rücken zu stärken, die für Demokratie und Vielfalt und gegen Hass und Gewalt eintreten", hatte Schwesig gesagt. "Mecklenburg-Vorpommern ist ein weltoffenes und freundliches Land. Und das wollen wir auch bleiben", so die Ministerpräsidentin.

Groß-Demos in der Rostocker Innenstadt

AfD-Demo auf dem Neuen Markt

Auf dem Neuen Markt hatten sich 700 Anhänger der rechtspopulistischen Partei AfD getroffen. Auch der thüringische Landes-Chef der AfD, Björn Höcke, hatte eine Rede gehalten. In der hatte er von "verlotterten Amtskirchen" und "versifften Antifa" gesprochen, die sich den AfD-Anhängern in den Weg gestellt hätten.

Die gleichen Parolen wie in Lichtenhagen?

Der frühere Ausländerbeauftragte Rostocks und direkte Zeuge der rassistischen Ausschreitungen von Lichtenhagen 1992, Wolfgang Richter, hatte Höcke daraufhin scharf kritisiert. Dieser versuche mit Hass die Gesellschaft in ihrem Umgang mit Flüchtlingen zu spalten. "Es gab damals in Lichtenhagen die gleichen Parolen."

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In Rostock haben sich 4.000 Menschen gegen die Teilnehmer einer Demonstration der AfD gestellt. Mit einer Sitzblockade zwangen sie den Zug der 700 AfD-Sympathisanten zur Umkehr. Video (07:43 min)

AfD-Demo in Rostock: 700 dafür - 4.000 dagegen

In der Rostocker Innenstadt haben etwa 4.000 Menschen friedlich gegen eine Veranstaltung der AfD demonstriert. Auf dem Neuen Markt sprach der thüringische AfD-Landes-Chef Höcke. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 23.09.2018 | 12:00 Uhr

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