Stand: 16.09.2019 11:02 Uhr

Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

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Der Prozess wird am Amtsgericht Stralsund geführt. Ein Termin steht noch nicht fest.

Nach einem Auffahrunfall mit zwei Toten auf der Autobahn A20 hat die Staatsanwaltschaft Stralsund Anklage gegen einen dänischen Autofahrer erhoben. Dem 36-Jährigen wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung zur Last gelegt. Der Beschuldigte war im August 2018 bei Tribsees (Kreis Vorpommern-Rügen) an einem Stauende mit großer Wucht auf einen Kleinwagen aufgefahren. Die 34-jährige Fahrerin des Autos und die 31 Jahre alte Beifahrerin, die beide in Rostock lebten, kamen dadurch ums Leben.

Zwei Tote und vier Verletzte

Durch die Wucht des Aufpralls war der Kleinwagen in die Luft geschleudert worden und auf dem Dach liegen geblieben. Drei weitere Autos und ein Motorrad wurden ineinander geschoben. Ein Motorradfahrer, eine 21-jährige Autofahrerin, ihr Kind und der Unfallverursacher wurden schwer verletzt. Ein Gutachter stellte nach Angaben der Staatsanwaltschaft inzwischen fest, dass bei dem Beschuldigten ein "vermeidbarer Reaktionsverzug“ vorgelegen habe. Der Däne hatte eingeräumt, mit seinem Geländewagen zu spät gebremst zu haben. Alkohol und Drogen seien nicht im Spiel gewesen, hieß es. Dem Beschuldigten droht eine Freiheitsstrafe.

 

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NDR 1 Radio MV | 16.09.2019 | 11:00 Uhr

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