Stand: 03.01.2022 23:45 Uhr

Coronavirus-Blog: Mehrere Tausend bei Protesten in MV

Im Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Montag, 3. Januar 2022, aktuell über die Folgen der Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Dienstag geht es mit einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:45 Uhr

Coronavirus-Blog geht in die nächtliche Pause

Für heute beenden wir die aktuelle Berichterstattung über die Folgen der Pandemie in Norddeutschland. VIelen Dank für Ihr Interesse! Schlafen Sie gut! Morgen früh sind wir mit einem neuen Blog wieder für Sie im Einsatz.


23:17 Uhr

Niedersachsens Schulen starten nächste Woche wie geplant

In Niedersachsens Schulen soll es planmäßig nächste Woche mit verschärften Regeln losgehen. Am 10. Januar starte nach den Ferien ein "Präsenzunterricht in Sicherheit", sagte ein Sprecher des niedersächsischen Kultusministeriums. Distanzlernen oder Wechselunterricht seien landesweit nicht vorgesehen. Aber es gibt stärkere Sicherheitsvorkehrungen: Schülerinnen und Schüler müssen in der Woche täglich einen Selbsttest vor Schulbeginn durchführen. So soll verhindert werden, dass Corona-Infektionen in die Schulen getragen werden. Vollständig geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler sind von der Testpflicht ausgenommen. Ab dem 17. Januar soll es wieder wie gewohnt drei Corona-Tests pro Woche geben. Alle Kinder und Jugendlichen müssen eine Maske im Unterricht tragen. Dann ist auch für Kinder unter 14 Jahren eine medizinische Maske verpflichtend, bislang war für sie eine Stoffmaske ausreichend.


22:45 Uhr

Impfpanne in Hannover: 42 Kinder bekommen Erwachsenen-Dosis

Bei der Impfung von Kindern gegen das Coronavirus ist es heute im Impfzentrum am Zoo Hannover zur Verwechslung der Impfstoff-Dosen gekommen. 42 Jungen und Mädchen, für die der Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige vorgesehen war, erhielten den Impfstoff mit der höheren Konzentration für Erwachsene, wie die Region Hannover mitteilte. Alle Eltern der betroffenen Kinder seien von der Regionsverwaltung direkt telefonisch und per E-Mail informiert worden. Regionspräsident Steffen Krach (SPD) kündigte an, man werde die Abläufe überprüfen. Marlene Graf, leitende Fachärztin des Gesundheitsamts, sagte, es seien keine schwerwiegenden Folgen zu erwarten. 


22:17 Uhr

Bundesregierung stuft Länder zu Hochrisikogebieten zurück

Die Bundesregierung hat die wegen der starken Ausbreitung der Omikron-Variante verhängten Einreisebeschränkungen für Großbritannien, Südafrika, Namibia und sechs weitere afrikanische Staaten gelockert. Die neun Länder, zu denen auch Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik und Simbabwe gehören, würden ab morgen von Virusvarianten- zu Hochrisikogebieten zurückgestuft, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Fluggesellschaften durften zuletzt aus den Ländern im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen nach Deutschland befördern. Die Regel galt auch für den Bahn- oder Schiffsverkehr. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt zudem eine zweiwöchige Quarantänepflicht - auch für Geimpfte und Genesene. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.


21:28 Uhr

Dialog mit Impfgegnern - Bergedorfer Pfarrer lädt zum Gebet ein

Im Hamburger Bezirk Bergedorf treffen sich Impfgegner regelmäßig vor der Kirche. Nun hat Pastor Andreas Baldenius ein Angebot zum Dialog gemacht - mit einem Open-Air-Gottesdienst.

VIDEO: Impfgegner vor Bergedorfer Kirche - Pfarrer bietet Dialog an (3 Min)


20:58 Uhr

Garg: Strengere Corona-Regeln in SH sind Vorsichtsmaßnahme

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hat sich zur aktuellen Corona-Lage und den ab morgen geltenden strengeren Regeln in Schleswig-Holstein geäußert. Dabei bekräftigte er noch einmal, dass die Verschärfungen eine Vorsichtsmaßnahme sind. "Weil es in Schleswig-Holstein zu massiven Ausbruchsgeschehen vor dem Hintergrund von Partys gekommen ist, hat die Landesregierung beschlossen, die bestehenden Maßnahmen kurzfristig zu verschärfen." Er rechne mit vielen Nachmeldungen in den nächsten Tagen und somit auch mit höheren Inzidenzzahlen, so Garg. Er bekräftigte nochmal die Forderung, die epidemische Lage festzustellen.


20:40 Uhr

US-Behörde erlaubt Booster-Impfung für 12- bis 15-Jährige

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Booster-Impfungen gegen das Coronavirus für 12- bis 15-Jährige zugelassen. Die Behörde sei nach der Auswertung von Daten zu 6.300 Jugendlichen in Israel zu dem Ergebnis gekommen, dass der zusätzliche Schutz vor dem Virus, vor Krankenhausbehandlungen und vor Todesfällen die geringen Risiken deutlich überwiege. In den USA ist für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren nur der Impfstoff von Biontech und Pfizer zugelassen. Auch an einige gefährdete Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit besonders geschwächtem Immunsystem sei die Verabreichung einer dritten Impfdosis möglich, teilte die FDA weiter mit - beispielsweise nach einer Organspende.


20:01 Uhr

Wieder mehrere Tausend Menschen bei Protesten

In Mecklenburg-Vorpommern haben erneut Tausende Menschen gegen Beschränkungen in der Corona-Pandemie und eine Impfpflicht protestiert. Wie Polizeisprecher sagten, beteiligten sich am ersten Montag im neuen Jahr insgesamt knapp 10.000 Menschen in mehr als 20 Städten an angemeldeten Lichterspaziergängen, Kundgebungen sowie nicht angemeldeten Schweigemärschen. Das waren etwa ein Drittel weniger als vor einer Woche. Vereinzelt kam es zu Gegenkundgebungen - nennenswerte Zwischenfälle gab es laut Polizei zunächst nicht. Auch in Niedersachsen wurde an einigen Orten gegen Corona-Regeln protestiert.

Weitere Informationen
Demonstranten in Rostock © Jürn-Jakob Gericke Foto: Jürn-Jakob Gericke

Proteste gegen Corona-Maßnahmen: Erneut Tausende in MV auf der Straße

In mehreren Städten des Landes versammelten sich Gegner und Befürworter der Corona-Schutzmaßnahmen. mehr


18:19 Uhr

Krankenhaus Rendsburg stoppt verschiebbare Operationen

Wegen der steigenden Zahl von Corona-Patienten mit der Omikron-Variante und Personalausfällen durch Quarantäneauflagen hat die Rendsburger Imland Klinik alle verschiebbaren Behandlungen und Operationen gestoppt. Notfälle und Tumoroperationen sind davon nicht betroffen, teilte die Klinik mit. Die Geburtshilfe in Rendsburg habe schon am Sonnabend auf Notbetrieb umstellen müssen - werde aber sobald als möglich wieder geöffnet. "Wir versuchen das normale Behandlungsprogramm so weit als möglich aufrechtzuerhalten, müssen uns aber auf die pandemische Situation einstellen und Maßnahmen ergreifen, die den Betrieb auch unter starken Einschränkungen möglich machen", sagte Geschäftsführer Markus Funk. Dazu gehörten auch standortübergreifende Maßnahmen zwischen Rendsburg und Eckernförde - etwa die Konzentration von Personal an dem einen oder das Verlegen von Patienten an den jeweils anderen Standort.


18:11 Uhr

Mehrere Gefangene der JVA Fuhlsbüttel positiv auf Corona getestet

In der Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel sind am Wochenende nach einem Bericht von NDR 90,3 mehrere Gefangene positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei zwölf Gefangenen sei ein positiver Schnelltest bereits durch einen PCR-Test bestätigt worden, sagte ein Sprecher der Justizbehörde. Bei neun weiteren positiv getesteten Gefangenen stehe das PCR-Testergebnis noch aus. Zudem habe es am Wochenende einen positiven Fall in der JVA-Belegschaft gegeben. Der Mitarbeiter sowie fünf weitere Beschäftigte aus derselben Schicht seien in häusliche Quarantäne geschickt worden.


17:59 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern meldet 467 Neuinfektionen

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Behörden binnen 24 Stunden 467 neue Corona-Infektionen registriert. Das sind 107 Fälle mehr als vor einer Woche. Die meisten Neuinfizierten meldet der Kreis Mecklenburgische Seenplatte mit 230. 93 Prozent der für Corona-Patienten vorgesehenen Intensivbetten sind landesweit belegt. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt bei 284,3 (Vorwoche: 300,4), die Landes-Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 8,2 - seit Montag gilt die Corona-Ampelstufe "orange". Zehn weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben.


17:40 Uhr

Corona-Ausbruch im Kieler "Max": 400 Kontaktpersonen registriert

Nach der Ermittlung mindestens eines mit der Corona-Variante Omikron infizierten Teilnehmers einer Weihnachtsparty im Kieler Club "Max" haben sich mehr als 400 Menschen beim Gesundheitsamt als Kontaktpersonen registriert. Wie die Stadt mitteilte, werde mit weiteren Nachmeldungen gerechnet, weil über das Wochenende ein Server ausgefallen war. Aktuell könnten dem Ausbruch während der Veranstaltung zwölf direkt Infizierte und eine indirekt infizierte Person - ein ehemaliger Kontakt - zugeordnet werden. Insgesamt waren 800 Gäste auf der Party.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat sich in Kiel mit Stand Sonntag auf 364,2 erhöht. Sechs Tage zuvor lag der Wert noch bei 153,3. Zurzeit sind in der Landeshauptstadt 1.256 Menschen infiziert, 53 Prozent der Betroffenen kommen aus der Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen. "Ich appelliere an die Eigenverantwortung aller Kieler*innen, sich als Kontaktperson selbstständig in die Quarantäne zu begeben", appellierte Bürgermeisterin Renate Treutel angesichts der starken Belastung des Gesundheitsamtes.


16:51 Uhr

Vorerst keine neuen Termine im Hamburger Kinderimpfzentrum

Die Stadt Hamburg weiß noch nicht, wie viel Corona-Impfstoff für Kinder in den kommenden Wochen geliefert wird. Vorerst gibt es deshalb keine neuen Termine im Kinderimpfzentrum in der Neustadt. Schon vor dem Jahreswechsel waren alle Termine bis Mitte Januar ausgebucht - sowohl für das Kinderimpfzentrum als auch für die Impfstellen in den Kinderkrankenhäusern. Wer Glück hat, könnte aber noch einen Termin in einer Arztpraxis bekommen. Von den rund 110.000 Kindern in Hamburg haben bisher rund 10.000 mindestens eine Impfung bekommen - also weniger als zehn Prozent.


15:41 Uhr

RKI kündigt Empfehlung zu Quarantäne-Verkürzung an

Das Robert Koch-Institut (RKI) wird voraussichtlich noch vor dem neuerlichen Bund-Länder-Gipfel am Freitag eine Empfehlung zu der Frage abgeben, ob wegen der hoch ansteckenden Omikron-Variante die Quarantäne- und Isolationszeiten verkürzt werden sollen. In der Diskussion geht es insbesondere um die kritische Infrastruktur, wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte. Vor allem für denn Fall, dass Belastbarkeitsgrenzen erreicht werden, könnten bei den Quarantäneregeln verkürzte Zeiten erforderlich werden, sagte der Sprecher. Auf diesen Fall müssten sich die Behörden vorbereiten. Die Empfehlungen des RKI seien im Laufe dieser Woche zu erwarten. Das Institut werde zudem im Laufe der Woche belastbare Daten über den aktuellen Infektionsstand in Deutschland nach den Feiertagen vorlegen.


15:01 Uhr

Lockerungen in MV: Staatstheater zurückhaltend - Schlösser öffnen

Das Mecklenburgische Staatstheater darf infolge zuletzt gesunkener Corona-Zahlen im westlichen Mecklenburg seit heute wieder spielen, hält seine Türen jedoch vorerst weiter geschlossen. Geschäftsführer Christian Schwandt sagte: "Omikron rollt auf Mecklenburg-Vorpommern zu. Da wäre es aus unserer Sicht falsch, sofort wieder vor Publikum zu spielen. Wir bleiben dabei, dass der Spielbetrieb bis zum 9. Januar ruht." Das Staatstheater wolle die Beschlüsse von Bund und Ländern am Freitag abwarten. Spätestens Anfang kommender Woche solle dann entschieden werden, wann der Spielbetrieb wieder starten könne. Die Schlossmuseen in Schwerin und Ludwigslust öffnen nach Angaben der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen MV ab Mittwoch wieder, Schloss Bothmer (Landkreis Nordwestmecklenburg) ab Freitag.


14:44 Uhr

HH-Bergedorf: Beratungsangebot für Jugendliche, das zu den Jugendlichen kommt

Die Corona-Pandemie macht vielen Kindern und Jugendlichen zu schaffen - das zeigen etliche Studien, auch aus Hamburg. Der Bezirk Bergedorf möchte deshalb nun ein Modellprojekt einrichten. Die Beratung soll deshalb auch zu den Jugendlichen kommen - dorthin, wo sie sich ohnehin schon aufhalten, zum Beispiel in die Vereine oder Jugendclubs. Das Angebot soll niedrigschwellig sein. In den jugendpsychiatrischen Dienst im Bezirksamt zu gehen sei für viele eine Hürde, sagte Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann (SPD) zu NDR 90,3.

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Ein kleines Mädchen legt erschöpft seinen Kopf auf einen Schreibtisch. © picture alliance / photothek Foto: Ute Grabowsky

Corona-Folgen: Bergedorf will Beratung für Kinder und Jugendliche

Der Hamburger Bezirk will Kindern und Jugendlichen ein niedrigschwelliges Angebot machen. Finanzieren müsste das Projekt allerdings die Sozialbehörde. mehr


14:32 Uhr

MV: Drei-Stufen-Modell für Schulunterricht in Omikron-Welle

Mecklenburg-Vorpommern wappnet seine Schulen mit einem Drei-Stufen-Modell für die erwartete neue Corona-Welle durch die Omikron-Variante. Wie Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) heute in Schwerin mitteilte, soll die Unterrichtsgestaltung lokal an die jeweilige Infektionslage unter Lehrern und Schülern angepasst werden. Dabei liege die Entscheidung bei der jeweiligen Schulleitung, die am besten wisse, wie sie im Interesse der Schüler und Schülerinnen zu reagieren habe. "Präsenzunterricht hat in allen Phasen Vorrang", betonte Oldenburg. Zum Schulstart heute habe mit einer Ausnahme in Rostock entsprechend Stufe eins an allen Schulen des Landes Präsenzunterricht für alle Altersstufen stattgefunden. Bei höherem Infektionsgeschehen und Stufe zwei beschränke sich der Präsenzunterricht auf die Klassen eins bis sechs sowie die Abschlussklassen. Für alle anderen Schüler und Schülerinnen gebe es dann Wechselunterricht. Sollte auch das wegen Personalmangels nicht mehr möglich sein, können in Stufe drei Notbetreuung für die unteren Klassen und Fernunterricht ab Klasse sieben angeordnet werden.

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Kinder in der Grundschule halten Fragezeichen in die Luft. © picture alliance / Zoonar Foto: Robert Kneschke

Ministerin Oldenburg zum Schulstart: Präsenzunterricht als oberstes Ziel

Mit Tests und Bescheinigungen beginnen die Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern das Jahr 2022. mehr


14:18 Uhr

Dehoga kritisiert neue PCR-Testpläne für Bars und Discos in SH

Ab morgen gelten in Schleswig-Holstein strengere Corona-Regeln. So ist etwa ein PCR-Test Pflicht, wenn jemand in die Disco oder in eine Bar will. Der Test darf höchstens 24 Stunden alt sein. Das findet der Hotel- und Gaststättenverband in Schleswig-Holstein nicht gut. "Wenn sich das so bewahrheitet, wäre es für die Betriebe quasi ein Lokdown", sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Scholtis. "Wer kommt jetzt noch mit einem PCR-Test in die Diskothek?" Die kurze Gültigkeitsdauer, aber auch der hohe Preis und die Wartezeit für einen solchen Test seien die Hauptprobleme, so Scholtis: "Das ist für die Betriebe kaum händelbar. Sie müssen Ware einkaufen, sie können nicht planen, weil keiner weiß, wie die Gäste damit umgehen."


14:00 Uhr

Werbung für die Corona-Impfung: Schafe und Ziegen stellen Spritze nach

Mit rund 700 Schafen und Ziegen haben Schäfer in Schneverdingen im Heidekreis eine rund 100 Meter große Spritze dargestellt, um für Corona-Impfungen zu werben. "Ich habe überlegt, welchen Beitrag ich zur Bekämpfung der Pandemie leisten kann", sagte der Organisator der Aktion, Hanspeter Etzold. Das Ganze sei Werbung für die Impfung gegen das Coronavirus und richte sich an die noch Unentschlossenen. "Schafe sind so sympathische Tiere, vielleicht können die die Botschaft besser überbringen", so Etzold.


13:43 Uhr

Kreis Segeberg: Gesundheitsamt überlastet nach Ausbrüchen in Discos

Der massive Anstieg der Corona-Infektionen stellt den Infektionsschutz des Kreises Segeberg vor große Probleme. Daher werde die Nachverfolgung von Kontaktpersonen ab sofort auf ein Mindestmaß zurückgefahren, teilte der Kreis heute mit. Der Versand der täglichen Fallzahlen-Pressemitteilung werde bis auf Weiteres einstellt. Auch konkrete und verlässliche Zahlen zu den Ausbruchsgeschehen in mehreren Diskotheken sowie zum weiteren Infektionsgeschehen könnten deshalb nicht mitgeteilt werden. Der Kreis habe am Wochenende personelle Unterstützung bei der Bundeswehr angefordert, die bereits gewährt wurde, hieß es. Zusätzlich zu diesen acht bis zehn Personen werden weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den Reihen der Verwaltung kurzfristig in den Infektionsschutz abgeordnet. Nach einem Corona-Ausbruch in der Diskothek "Joy" in Henstedt-Ulzburg sowie weiteren Clubs im Kreisgebiet hatte der Kreis für mehrere Hundert Gäste eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet.


13:19 Uhr

"Schoduvel"-Absage in Braunschweig aufgrund eines gefälschten Briefs

Die Absage des Braunschweiger Karnevalszugs "Schoduvel" ist offenbar auf einen gefälschten Brief zurückzuführen. "Das Schreiben ist gefälscht, es handelt sich um kein Schreiben der Stadt Braunschweig", teilte die Verwaltung heute mit und kündigte eine Strafanzeige an. Der neue Oberbürgermeister Thorsten Kornblum (SPD) distanziere sich auch vom Stil und sprachlichen Gestus des Briefes. Zugmarschall Gerhard Baller vom Komitee Braunschweiger Karneval hatte gestern per Mitteilung den Karnevalszug und den kompletten Saalkarneval mit Weiberfastnacht und Prunksitzung abgesagt. "Auslöser für den Schritt war ein Brief, den ich am Silvestertag in der Post hatte", sagte Baller. Das Komitee werde den durch den Oberbürgermeister für die kommende Woche angekündigten förmlichen Beschluss zur Veranstaltungsabsage akzeptieren, hatte Baller daraufhin mitgeteilt. "Die Absage bleibt aber trotz der Fälschung bestehen", sagte der Zugmarschall. Aufgrund des dynamischen Pandemiegeschehens sei die weitere Entwicklung derzeit nicht abzusehen, hieß es von der Stadt.

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Auf dem Braunschweiger Schoduvel wird Karneval gefeiert. © NDR Foto: Alexander Brodeßer

Gefälschte Schoduvel-Absage: Braunschweig erstattet Anzeige

Die Stadt will nicht hinnehmen, dass Briefe in ihrem Namen verschickt werden. Es bleibt aber dabei: Der Umzug fällt aus. mehr


13:10 Uhr

Prien: Schulen sollen in SH möglichst mit Präsenzunterricht starten

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) betont, dass die Schulen nach den Ferien am 10. Januar möglichst in Präsenz in den Unterricht starten sollen. "Die Schulen sollten das Letzte sein, was noch einmal flächendeckend geschlossen wird", sagte Prien. Die Landesregierung beobachte das Infektionsgeschehen aber genau. Zuletzt war in Schleswig-Holstein die Zahl der Neuinfektionen stark angestiegen und die Inzidenz auf Höchstwerte geklettert. Das Präsidium der Kultusministerkonferenz (KMK), der Prien künftig vorsteht, hat heute den Beschluss "Offene Schulen und Hochschulen: Präsenzlernen hat höchste Priorität" vom 9. Dezember bekräftigt und festgestellt, dass alle Länder mit Ausnahme von Thüringen nach den Weihnachtsferien in Präsenz starten wollen.

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Schülerinnen sitzen in einem Klassenzimmer. © Gregor Fischer/dpa Foto: Gregor Fischer

Bildungsministerium bekräftigt: Präsenzunterricht hat Priorität

Laut Ministerin Prien soll es möglichst keine Schulschließungen geben. Nach den Ferien sollen die Schulen wie gewohnt starten. mehr


12:57 Uhr

Mehr als 150.000 Menschen in Deutschland zu Jahresbeginn geimpft

Die Corona-Impfkampagne zieht im neuen Jahr langsam wieder an. Gestern wurden in Deutschland mindestens 129.069 Impfungen verabreicht - davon knapp 104.000 Booster-Impfungen, wie aus den heute veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Am Neujahrstag hatten sich demnach bundesweit nur 25.582 Menschen impfen lassen. Nach aktuellem Stand sind mindestens 59,2 Millionen Menschen in Deutschland zweifach geimpft oder haben die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten. Das sind 71,2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens 32,3 Millionen Menschen (38,9 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten. Nicht geimpft sind laut RKI aktuell 21,5 Millionen Menschen in Deutschland, darunter 4,0 Millionen Kindern im Alter bis vier Jahren, für die bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung steht.


12:30 Uhr

Sozialverband fordert 80 Euro mehr pro Monat für Leistungsbezieher

Wegen steigender Preise und zusätzlicher Ausgaben fordert der Hamburger Landesverband des Sozialverbands Deutschland (SoVD) monatlich 80 Euro mehr für Leistungsbezieher. "Kurzarbeit, Homeschooling, Lockdown und andere Einschränkungen: Für Menschen, die wenig haben, ist das alles noch schwerer zu verkraften als für andere", sagte SoVD-Landeschef Klaus Wicher. In Hamburg sei das Leben ohnehin teurer als anderswo. Die Preissteigerungen hätten mit über fünf Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Neben den Kosten für Strom und Heizung stiegen insbesondere die für Dinge des täglichen Lebens wie Lebensmittel. Zudem müssten auch Grundsicherungs- und Hartz-IV-Empfänger laufend FFP2-Masken kaufen, um sich und die Familie zu schützen.


12:12 Uhr

982 neue Corona-Fälle in Hamburg gemeldet - Inzidenz-Höchstwert

Nach Angaben der Sozialbehörde sind heute 982 neue Corona-Fälle in Hamburg registriert worden. Das sind 53 weniger als gestern, aber 635 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 406,9 am Sonntag auf 440,3 am Montag - ein erneuter Höchstwert. Vor einer Woche lag der Inzidenzwert noch bei 345,9. Das RKI weist darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel durch eine geringere Zahl von durchgeführten Corona-Tests und einem verstärkten Meldeverzug möglicherweise die aktuellen Zahlen nur ein unvollständiges Bild der aktuellen Lage abbilden könnten.


11:43 Uhr

Städtebund fordert Vorbereitung auf vierte Impfung - Israel beginnt bereits damit

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund plädiert für eine frühzeitige Vorbereitung auf eine vierte Corona-Impfung. Diese werde sicherlich erforderlich sein, sagte Präsident Ralph Spiegler. Der Impfstoff müsse rechtzeitig beschafft werden. Auch Impfzentren müssten wieder öffnen. Israel hat derweil als erstes Land - auch zum Schutz vor der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Virus - eine breit angelegte Kampagne von Viertimpfungen gestartet. Alle Menschen über 60 Jahre sowie das medizinische Personal sollen eine weitere Booster-Impfung bekommen.


11:33 Uhr

SPD kritisiert Jamaika-Koalition in SH: Gute Ausgangslage verspielt

Die SPD hat angesichts stark gestiegener Infektionszahlen in Schleswig-Holstein die Corona-Politik der Landesregierung vehement kritisiert. Die Regierung hätte strengere Maßnahmen ergreifen können, habe es aber nicht getan, erklärte heute die SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Serpil Midyatli. "So hat der schleswig-holsteinische Sonderweg bei Clubs und Diskotheken dafür gesorgt, dass Tausende Menschen in Quarantäne mussten und Hunderte sich angesteckt haben." Es sei absolut unverständlich, dass Clubs auch nach dem 4. Januar geöffnet bleiben. "Die Maßnahmen der Landesregierung in der vierten Corona-Welle kommen zu zaghaft und zu spät", sagte Midyatli. Ministerpräsident Daniel Günther habe das Virus unterschätzt und dem Gesundheitsschutz nicht den Vorrang eingeräumt. So habe das Land seine gute Ausgangslage mit relativ wenigen Infektionen verspielt und sei ein früher Omikron-Hotspot in Deutschland geworden. Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel sind mehrere Tausend Clubbesucher in Quarantäne, nachdem es zu Corona-Ausbrüchen mit der Omikron-Variante gekommen war.


11:28 Uhr

Holstein Kiel: Fünf Spieler in Isolation

Beim Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel sind fünf Profis in Quarantäne. Phil Neumann und Fabian Reese haben sich mit dem Virus infiziert, teilte der Verein mit. Sie sind für 14 Tage isoliert worden. Zudem sind Jonas Sterner, Noah Awuku und Holmbert Fridjonsson als Kontaktpersonen ersten Grades zu einem Covid-19-Erkrankten in häuslicher Isolation. Sie werden voraussichtlich in der kommenden Woche zur Mannschaft stoßen.

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Eckfahne mit dem Vereinsemblem von Holstein Kiel © IMAGO / Zink

Holstein Kiel: Fünf Spieler in Corona-Quarantäne

Beim Trainingsstart des Zweitligisten wurden zwei Fußballer positiv auf das Virus getestet. Drei weitere Akteure befanden sich schon zuvor in häuslicher Isolation. mehr


10:58 Uhr

Homeoffice-Quote steigt wieder, aber noch Luft nach oben

Wegen der steigenden Corona-Zahlen kehren viele Beschäftigte ins Homeoffice zurück. Im Dezember arbeiteten zeitweise 27,9 Prozent der Beschäftigten von zu Hause aus, wie das Ifo-Institut heute mitteilte. Im August waren es 23,8 Prozent. "Nicht alle Unternehmen beachten offenbar die Ende November wieder eingeführte Homeoffice-Pflicht", sagte Ifo-Experte Jean-Victor Alipour. Die Quote sei zwar wieder gestiegen, bleibe aber merklich unter ihrem Höchstwert. Der wurde im März vergangenen Jahres mit 31,7 Prozent registriert. Das Institut schätzt, dass über alle Branchen hinweg etwa 56 Prozent aller Beschäftigten zumindest teilweise im Heimbüro arbeiten könnten.

Der jüngste Anstieg zieht sich quer durch alle Branchen. Bei den Dienstleistern stieg der Anteil von 33,4 auf 38,2 Prozent, im Großhandel von 15,8 auf 20,8 Prozent, in der Industrie von 16,4 auf 19,7 Prozent. Bei den Fernseh- und Radiosendern und in der Telekommunikation legte die Quote nochmals zu: Dort waren 63 bzw. 65 Prozent der Mitarbeitenden von zu Hause aus für ihren Arbeitgeber tätig.

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Eine Frau sitzt auf dem Sofa und schaut auf einen Laptop. © Photocase Foto: Southworks Creative LTD

Wieder mehr Beschäftigte im Homeoffice

Die Corona-Zahlen steigen - und auch wieder die Zahl der Menschen, die von zu Hause aus arbeiten. Jedoch bleibt der Anteil laut Ifo-Institut unter dem Höchststand vom März 2021. extern


10:50 Uhr

Grüner Dahmen gegen generelle Verkürzung der Quarantänezeit

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen ist gegen eine generelle Verkürzung der Quarantäne-Zeit für Menschen mit Booster-Impfung. "Die Krankenschwester, die dann infiziert den Schlaganfall- oder Herzinfarktpatienten anstecken könnte, durch eine verkürzte Quarantäne zu einem Risiko für die Ausbreitung dieser Omikron-Welle zu machen, das halte ich im Moment noch nicht für einen richtigen Weg", sagte Dahmen dem Nachrichtensender ntv.  Überall, wo es viele Kontakte gebe und die Menschen Dritte anstecken könnten, müsse man "sehr vorsichtig" sein, sagte Dahmen. Es könne jedoch über verkürzte Quarantänezeiten für geimpfte und geboosterte Menschen nachgedacht werden, die in der kritischen Infrastruktur arbeiteten. 


10:35 Uhr

Schule hat in MV mit Präsenzunterricht wieder begonnen

Nach knapp zweiwöchigen Ferien hat heute der Unterricht für die rund 155.000 Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern wieder begonnen - mit einer Neuerung. Statt wie bisher zwei Mal müssen sie nun drei Mal in der Woche einen Corona-Test machen. Damit sollen Infektionen frühzeitig erkannt und weitere Ansteckungen möglichst unterbunden werden. Zum Schulstart mussten zudem Erklärungen vorgelegt werden, aus denen ersichtlich wird, ob die Familien Reisen in Risikogebiete unternommen haben und ob Krankheitssymptome bei den Kindern wahrgenommen wurden. Bildungsministerin Simone Oldenburg (Die Linke) mahnte zum Schulstart zur Besonnenheit. Weiter Präsenzunterricht für alle anzubieten, sei das oberste Ziel. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Wochenende noch einmal zum Tragen von Masken aufgerufen. In den Schulen sei dies ein "absolutes Muss".

VIDEO: Corona und wir in MV: Schule (3 Min)


09:30 Uhr

Hamburg: Rückgang der Kriminalität im zweiten Corona-Jahr

Die Kriminalität hat in Hamburg im zweiten Jahr der Corona-Pandemie weiter abgenommen. Das sagte Innensenator Andy Grote (SPD) heute. Während es im ersten Corona-Jahr noch einen leichten Anstieg bei Fällen von häuslicher Gewalt gab, seien diese 2021 wieder zurückgegangen. "Das ist nicht selbstverständlich, denn auch im vergangenen Jahr lebten wir schon in der Pandemie", sagte Grote. Die Kriminalität habe sich stärker in den digitalen Bereich verlagert: "Kreditwarenbetrug nimmt zu, aber auch andere Betrugsdelikte oder sogar Erpressung mit blockierten IT-Systemen. Wir haben ein sehr ausdifferenziertes Spektrum an Internetkriminalität." Zudem seien mehr Schockanrufe - darunter etwa mit dem Enkeltrick - registriert worden.

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Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD). © picture alliance/dpa Foto: Jonas Walzberg

Innensenator Grote: Kriminalität in Hamburg geht weiter zurück

Grote spricht von einem erfreulichen Rückgang. Zugenommen hätten jedoch Betrugsstraftaten und die Internetkriminalität. mehr


09:04 Uhr

SH: Landtags-Sondersitzung am kommenden Montag

Der Schleswig-Holsteinische Landtag kommt am Montag, 10. Januar zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Im Mittelpunkt steht eine Regierungserklärung zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie, wie der Landtag heute mitteilte. Bei den Beratungen werde es voraussichtlich auch um die Ergebnisse der nächsten Bund-Länder-Konferenz gehen, die für diesen Freitag geplant ist. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte den Landtagspräsidenten Klaus Schlie gebeten, eine Sondersitzung einzuberufen.


08:24 Uhr

Omikron-Welle: Drese fordert verkürzte Quarantäne und epidemische Lage

Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) unterstützt das Vorhaben, die Quarantäneregeln bei Corona-Infektionen zu ändern. Verkürzungen seien notwendig, um die kritische Infrastruktur personell zu unterstützen, sagte Drese heute früh auf NDR Info. Um die Details festzulegen, sei jedoch der Rat des Robert Koch-Instituts wichtig. Dabei stehe die Frage im Mittelpunkt, welche Lockerungen verantwortbar seien. Wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gestern angekündigt hatte, wird die Bund-Länder-Runde am Freitag zur Quarantänedauer Beschlüsse fassen. Lauterbach sagte im ZDF: "Wir denken in der Tat über verkürzte Quarantäne- und Isolationszeiten nach." Angesichts der zu erwartenden hohen Fallzahlen brauche es andere Quarantäne-Dauern. Frankreich, Spanien und die USA haben ihre Quarantäneregeln angesichts der Omikron-Variante bereits gelockert. So soll verhindert werden, dass in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen oder bei der Polizei zu viele Beschäftigte auf einmal fehlen.

Zudem forderte Drese die erneute Feststellung der epidemischen Lage nationaler Tragweite. "Wir brauchen alle rechtlichen Mittel, die uns die Bundesgesetzgebung an die Hand gibt, um vor Ort und regional so reagieren zu können, wie wir das für richtig erachten."

Eine Frau mit Mundschutz steht an einem Fenster und blickt ins Licht. © imago images Foto: Action Pictures/imago
AUDIO: Debatte über kürzere Quarantäne-Dauer: Land MV ist dafür (6 Min)

08:17 Uhr

Hamburg: Debatte über 2G-Plus-Regel als Reaktion auf Inzidenz-Höchstwerte

Hamburg ist mit der höchsten Corona-Inzidenz seit Pandemiebeginn ins neue Jahr gestartet. Erstmals haben sich innerhalb einer Woche mehr als 400 von 100.000 Einwohnern mit dem Virus angesteckt - ein erheblicher Teil davon wahrscheinlich mit der Omikron-Variante. Gut 300 Fälle sind inzwischen bestätigt. Es werden aber noch mehr als 3.000 Verdachtsfälle geprüft. In etwa zehn Tagen zeige sich, wie sich die Omikron-Welle auf die Krankenhäuser auswirkt, heißt es aus der Sozialbehörde. Bereits morgen will der Senat nach Informationen von NDR 90,3 über eine zusätzliche Testpflicht für Geimpfte und Genesene bei Veranstaltungen und im Indoor-Breitensport debattieren. Dabei geht es um das sogenannte 2G-Plus-Modell. Möglicherweise soll die Vorschrift, sich zusätzlich testen zu lassen, aber nicht für bereits geboosterte Menschen gelten.

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Das Hamburger Rathaus © dpa Foto: Christian Charisius

Hamburger Senat diskutiert Verschärfung der Corona-Regeln

Angesichts steigender Corona-Zahlen berät der Senat über weitere Maßnahmen, zum Beispiel eine zusätzliche Testpflicht im Breitensport. mehr


07:50 Uhr

Niedersachsen: Geflüchtete kommen in Jugendherbergen unter

Mehrere Jugendherbergen in Niedersachsen nehmen in der Pandemie Geflüchtete auf. Damit sollen die bestehenden Kapazitäten entzerrt und Infektionen mit dem Coronavirus vermieden werden, wie eine Sprecherin der Landesaufnahmebehörde mitteilte. In dieser Woche sollen demnach in einer Jugendherberge in Emden Geflüchtete untergebracht werden. Die Belegung der Jugendherbergen in Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland) sowie Aurich habe den Angaben zufolge bereits begonnen. An den drei Standorten können maximal 375 Menschen untergebracht werden - dies sei zunächst bis Ende Februar befristet. Eine komplette Auslastung werde es wegen der Pandemie aber nicht geben. Insbesondere Familien und vulnerable Menschen sollen dort Aufnahme finden. Die Zahl der Asylanträge in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr erheblich gestiegen. Bis Ende November waren es laut Innenministerium 15.800 - und damit rund 56 Prozent mehr als im selben Zeitraum im ersten Corona-Jahr 2020, aber auch 18 Prozent mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019.


07:32 Uhr

"Mein Schiff 6": Corona-Fälle führen zu Reiseabbruch in Dubai

Das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 6" der Hamburger Reederei Tui Cruises bricht seine Reise in Dubai ab. Hintergrund sind Corona-Fälle an Bord. Diese seien im Laufe der Reise festgestellt worden, teilte das Unternehmen in der Nacht zu heute mit. "Als reine Vorsichtsmaßnahme und zum Schutz von Gästen und Besatzung hat sich Tui Cruises jetzt zu dieser kurzen Pause entschlossen", hieß es in einer Erklärung. Die unfreiwillige Pause treffe sowohl diejenigen, die eine Anschlusskreuzfahrt gebucht hatten, als auch die Gäste, die in Dubai an Bord gehen wollten. Für alle Gäste, die ihre Reise hätten fortsetzen wollen, organisiert Tui Cruises den Angaben zufolge aktuell Rückflüge.

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Das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 6" liegt im Hafen. © picture alliance/dpa/TV7News Foto: Festim Beqiri

Corona-Fälle: Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 6" bricht Reise ab

Wegen Corona-Fällen an Bord endet die aktuelle Reise der "Mein Schiff 6" in Dubai. Das bestätigte das Hamburger Unternehmen Tui Cruises. mehr


07:10 Uhr

Zentralrat der Muslime spricht sich für Impfpflicht aus

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) dringt im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. Der Vorsitzende Aiman Mazyek sagte in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung", es sei "ärgerlich", dass die Impfquote nur langsam steige. Impfen rette Leben, Impfen bedeute Solidarität. "Dies gilt nach den Maßstäben des vernünftigen Bürgers und der Ethik des Islam." Mazyek wies darauf hin, dass die Impfquote unter muslimischen Bürgern leicht über dem allgemeinen Durchschnitt liege. In manchen Gemeinden seien es nach eigenen Erhebungen 90 Prozent und mehr. Zugleich sagte der ZMD-Vorsitzende, "wir müssen noch mehr werben und noch mehr Moscheen gewinnen, dabei mitzumachen". Bereits seit dem Sommer laufe eine Impfkampagne seines Verbandes, zu der regelmäßige Freitagspredigten, Aufklärungsveranstaltungen und Schulungen von Multiplikatoren gehören. Außerdem richteten viele Moscheen regelmäßig wöchentliche Impftage aus, die nicht nur von Gläubigen der Moschee genutzt würden, so Mazyek.


06:40 Uhr

3.818 Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen gemeldet

Nachdem Niedersachsen an den ersten beiden Tagen des Jahres keine aktuellen Corona-Zahlen übermittelt hatte, sind heute vom Robert Koch-Institut wieder Daten veröffentlicht worden. Demnach sind 3.818 laborbestätigte Neuinfektionen registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird für das Bundesland jetzt mit 174,6 angegeben. Am vergangenen Freitag lag sie bei 157,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, am vergangenen Montag bei 129,7. Durch zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen stieg die Gesamtzahl in Niedersachsen auf 6.828.


06:06 Uhr

RKI registriert bundesweit 18.518 neue Corona-Fälle - Inzidenz bei 232,4

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am fünften Tag in Folge einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche heute früh mit 232,4 an. Weil zwischen den Jahren weniger getestet und gemeldet wird, geht das RKI bei den Zahlen aber von einer sogenannten Untererfassung aus. Am Vortag sowie am vergangenen Montag hatte der Wert jeweils bei 222,7 gelegen (Vormonat: 442,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 18.518 Corona-Neuinfektionen. Gestern waren es 12.515, vor einer Woche 13.908. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge 68 weitere Todesfälle verzeichnet. Die Gesamtzahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 112.223.


05:50 Uhr

Gelockerte Corona-Regeln in Teilen von Mecklenburg-Vorpommern

Aufgrund der sich entspannenden Corona-Lage gilt ab heute in Mecklenburg-Vorpommern auf Landesebene die Warnstufe "Orange" der landeseigenen Corona-Warnampel. Grund für die Rückstufung aus der Warnstufe "Rot plus" sei, dass die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert 9 lag, teilte das Gesundheitsministerium in Schwerin mit. In Regionen, die auf der gewichteten Ampelkarte des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lagus) nicht rot sind, können nun Gastronomie und Touristikbetriebe sowie Kinos, Ausstellungen und andere Kulturbetriebe wieder unter 2G- und 2G-Plus-Bedingungen, also mit zusätzlichem Test, öffnen. Die Lockerungen gelten jedoch nur in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim sowie in Schwerin. Die restlichen Landesteile lagen am Sonnabend noch im roten Bereich.

Weitere Informationen
Drei Personen warten auf den Start eines Filmes in einem fast leeren Kinosaal des Kinos am Raschplatz in Hannover © Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Corona-Ampel in MV "orange": Lockerungen im Kultur- und Freizeitbereich

Viele Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Westmecklenburg dürften heute wieder öffnen, tun es aber nicht. mehr


05:50 Uhr

Service: Inzidenzwert für Ihren Wohnort ermitteln

Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Lage in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein.


05:50 Uhr

Inzidenzwert in Schleswig-Holstein auf neuem Höchstwert

Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gestiegen. Die Zahl der erfassten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen kletterte auf 244,3, wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorgeht. So hoch lag dieser Wert seit Beginn der Pandemie in Schleswig-Holstein noch nie. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 233,8 gelegen, vor einer Woche bei 146,4. Es wurden 633 Neuinfektionen registriert, vor einer Woche waren es 403. Im Vergleich der Städte und Kreise sticht bei der Sieben-Tage-Inzidenz weiter der Kreis Dithmarschen mit 607,1 negativ heraus. Danach folgen Kiel (364,2) und Nordfriesland (356,6). Den niedrigsten Wert gibt es weiterhin in Lübeck mit 120,5.


05:50 Uhr

Schleswig-Holstein verschärft Corona-Regeln ab morgen

Schleswig-Holstein verschärft angesichts der sich ausbreitenden Corona-Variante Omikron die Schutzregeln. Bei Veranstaltungen wird die Teilnehmerzahl ab morgen auf maximal 50 in Innenbereichen beziehungsweise 100 im Freien begrenzt. Die Kontaktbeschränkung für Geimpfte oder Genesene auf maximal zehn Personen gilt nicht mehr nur in der eigenen Wohnung, sondern auch im öffentlichen Raum. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) forderte den Bund auf, die ausgelaufene Rechtsbasis der epidemischen Lage nationaler Tragweite wieder in Kraft zu setzen. Ziel müsse es sein, "alle notwendigen Instrumente im Kampf gegen die Pandemie zur Verfügung zu haben". Anderenfalls will der Regierungschef den Landtag bitten, die epidemische Lage für das Land festzustellen.

Vereinbart wurde von den Koalitionsspitzen ferner, dass Tanzveranstaltungen grundsätzlich den Behörden angezeigt werden müssen. Zur Einhaltung der 2G-Plus-Regel in Diskotheken und Bars gilt künftig nur noch ein PCR-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. In Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe gilt für Besucherinnen und Besucher eine FFP2-Maskenpflicht.

Weitere Informationen
Eine Gruppe von fünf Personen geht spazieren. © Picture Alliance Foto: Moritz Frankenberg

Neue Landesverordnung: Strengere Corona-Maßnahmen in SH

Am Dienstag ist eine neue Landesverordnung in Kraft getreten. Es gelten strengere Maßnahmen für Kontakte, Veranstaltungen und Clubs. mehr


05:50 Uhr

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Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverlässige Informationsquelle. Neben diesem Live-Ticker halten wir Sie außerdem von montags bis freitags immer nachmittags mit dem NDR Newsletter über die Ereignisse aus norddeutscher Sicht auf dem Laufenden. Zum kostenlosen Abonnieren reicht die Eingabe Ihrer Mail-Adresse aus.


05:50 Uhr

Guten Morgen - Coronavirus-Blog startet

Guten Morgen! Unser Coronavirus-Blog hält Sie auch heute - am Montag, 3. Januar - über die Auswirkungen der Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Nachrichten und Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Sonntag nachlesen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) geben eine Pressekonferenz nach einem Treffen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung. © dpa bildfunk/AFP/Pool Foto: John Macdougall

Corona-Regeln: Das gilt im Bund und in den Ländern

Angesichts steigender Omikron-Zahlen haben Bund und Länder die Maßnahmen erneut angepasst. Was ist neu? Was gilt in Norddeutschland? mehr

Wichtige Indikatoren zur Corona-Pandemie © NDR

Corona im Norden: Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Neuinfektions-Inzidenz, Hospitalisierungsrate und Intensivbetten-Auslastung: Diese drei Corona-Kennzahlen sind für Maßnahmen entscheidend. mehr

Geimpfte im Norden © NDR

Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Norddeutschland haben bislang eine Corona-Impfung erhalten? Aktuelle Zahlen zur Impfquote. mehr

Ein Pflaster klebt auf dem Arm einer jungen Frau. © Colourbox Foto: Csaba Deli

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