Stand: 27.01.2022 23:55 Uhr

Coronavirus-Blog: Zuletzt viel mehr Fälle unter Schülern

Im Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Donnerstag, 27. Januar 2022, über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am frühen Freitagmorgen geht es mit einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:55 Uhr

Coronavirus-Blog geht in die Nachtruhe

Das war es für heute mit der Berichterstattung im Blog über die Folgen der Pandemie für Norddeutschland. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen können Sie wieder dabei sein. Am frühen Freitagmorgen starten wir mit einem neuen Blog.


23:09 Uhr

SH: Günther kann Corona-Lockerungen in Dänemark nachvollziehen

Dänemark beendet seine Coronabeschränkungen am kommenden Dienstag. Für den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) und Lars Harms vom SSW ist das ein nachzuvollziehender Schritt.

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Daniel Günther, CDU, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, steht im Foyer des Landtags vor dem Plenarsaal. © picture alliance/dpa Foto: Axel Heimken

Corona: Schleswig-Holstein diskutiert dänischen Weg

Dänemark beendet kommende Woche seine Corona-Maßnahmen. Politiker in SH zeigen Verständnis, ein dänischer Chefredakteur erklärt die "dänische Lässigkeit". mehr


21:45 Uhr

Corona-Fälle an Schulen innerhalb einer Woche deutlich gestiegen

Die Zahl der Corona-Infektionen an Schulen ist nach aktuellen Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) deutlich gestiegen. In der vergangenen Woche waren deutschlandweit mehr als 147.000 Fälle unter Schülerinnen und Schülern bekannt. Mehr als 212.000 weitere waren in Quarantäne. In der Woche zuvor waren rund 73-000 Corona-Infektionen registriert worden, 111.000 befanden sich in häuslicher Quarantäne.

Die KMK legt wöchentlich Zahlen vor. Grundlage sind Rückmeldungen aus den Bundesländern aus mehr als 28.000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit etwa zehn Millionen Schülerinnen und Schülern.


21:12 Uhr

Schleswig-Holstein: Corona-Bonus für Beamte beschlossen

Die Beamten in Schleswig-Holstein bekommen wie die Angestellten einen steuerfreien Corona-Bonus - wegen der Mehrbelastung in der Pandemie . Dies beschloss der Landtag in Kiel heute mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP, SPD und SSW. Damit erhalten aktive Beamte analog zu den Regelungen für Angestellte spätestens im März einmalig 1.300 Euro und Anwärter 650. Die Gesamtkosten für das Land betragen rund 56 Millionen Euro. Die Kommunen müssen sieben Millionen Euro aufbringen und sonstige Dienstherren eine Million. Pensionäre bekommen die Sonderzahlung nicht.


20:51 Uhr

Kekulé: Impfpflicht für Klinik- und Pflegepersonal verschieben

Der Virologe Alexander Kekulé plädiert dafür, die Impfpflicht für Klinik- und Pflegepersonal zu verschieben. Für die aktuelle Omikron-Welle komme die Impfpflicht im März viel zu spät, sagte Kekulé heute MDR Aktuell. Wenn die Politik im November gehandelt hätte, wäre die Wirkung rechtzeitig gekommen. Es zeige sich immer deutlicher, dass die Omikron-Variante leichtere Verläufe bei Infektionen auslöse. Deshalb sollte seiner Meinung nach geprüft werden, ob die Impfpflicht für Personal zum richtigen Zeitpunkt komme. Gekippt werden sollte die Impfpflicht für Berufstätige in Kliniken und Pflege-Einrichtungen aber nicht. "Ich finde, man darf und soll das von diesen Menschen abverlangen", sagte Kekulé.


19:21 Uhr

Kiel: Hunderte Menschen demonstrieren gegen Kritiker der Corona-Maßnahmen

Rund 500 Menschen haben in Kiel nach Polizeiangaben gegen erneute Proteste von Corona-Maßnahmen-Gegnern demonstriert. Parallel zu der Demonstration auf dem Exerzierplatz hatten auch Kritiker der staatlichen Maßnahmen abermals eine Demonstration mit bis zu 1.500 Teilnehmern angemeldet. Wie viele Menschen sich zu dieser Protestaktion auf dem Rathausplatz einfanden, konnte ein Polizeisprecher am Abend nicht sagen.


18:23 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern: Inzidenz steigt auf über 1.000

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat heute in Mecklenburg-Vorpommern noch einmal einen großen Sprung gemacht und liegt nun bei 1011,6. Das sind 57,0 Punkte mehr als gestern, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert noch 662 betragen. Heute wurden 3.090 neue Corona-Infektionsfälle registriert, vor einer Woche waren es 2.122.

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ist die Inzidenz bei den Kindern und Jugendlichen deutlich höher - bei einer sehr geringen Zahl an Krankenhaus-Einweisungen. Laut dem Lagus-Bericht für Minderjährige erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz in der Altersgruppe von 0 bis 17 Jahren heute den Wert von 2.428.

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7-Tages-Inzidenz der Hospitalisierungen vom 27. Mai 2022. © NDR

Corona in MV: 522 Neuinfektionen - kein weiterer Todesfall

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern sinkt auf 176,6. Die Hospitalisierungsinzidenz liegt bei 1,2. mehr


18:00 Uhr

Lauterbach: Impfpflicht für Pflegepersonal wird nicht verschoben

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach lehnt eine Verschiebung der Corona-Impfpflicht für Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen ab. "Das kommt für uns nicht infrage. Das Gesetz gilt", sagte Lauterbach der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Der Bund wolle den Bundesländern beim Finden eines einheitlichen Vorgehens helfen. "Was nicht geht, ist, dass die Impfpflicht in Pflegeheimen eines Landes gilt, ein paar Kilometer weiter aber nicht", so Lauterbach.

Der Bundestag hatte eine sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in medizinisch-pflegerischen Einrichtungen - etwa in Kliniken, Pflegeheimen oder Arzt- und Zahnarztpraxen - beschlossen. Sie gilt ab dem 16. März.

Die Gefahr, dass Pflege-Einrichtungen nicht mehr arbeitsfähig sind, sieht der Minister nicht: "Es wird natürlich so sein, dass der eine oder andere radikale Impfgegner, der in der Pflege arbeitet, dann aussteigt." In diesen Fällen stelle sich aber ohnehin die Frage, ob diese Person für den Beruf geeignet war. "Dass medizinisches Personal wissenschaftliche Erkenntnisse leugnet und sogar bereit ist, Patienten zu gefährden, kann nicht sein", sagte Lauterbach.


17:35 Uhr

Hamburg: Corona-Maßnahmen-Gegner gehen gegen Demo-Verbot vor

Die Anmelder einer von der Polizei verbotenen Demonstration von Corona-Maßnahmen-Gegnern gehen gerichtlich gegen die Entscheidung vor. Ein entsprechender Eilantrag sei am Nachmittag beim Verwaltungsgericht Hamburg eingegangen, sagte ein Gerichts-Sprecher. Unklar sei, ob das Gericht noch heute entscheiden werde. Angemeldet war die Demo mit 11.000 erwarteten Teilnehmern für morgen Nachmittag.


15:34 Uhr

EU-Behörde empfiehlt Einsatz von Pfizers Anti-Corona-Medikament

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Anti-Corona-Tablette Paxlovid von Pfizer gegeben. Der zuständige EMA-Ausschuss empfahl heute eine bedingte Zulassung des Mittels zum Einsatz bei COVID-19-Patienten, die keinen zusätzlichen Sauerstoff benötigen und die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit haben. Paxlovid sei das erste in der EU empfohlene COVID-19-Medikament, das über den Mund eingenommen wird. In einer klinischen Studie zeigte die Tablette eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhaus-Aufenthalten und Todesfällen bei Hochrisiko-Patienten. Labortests deuteten zudem darauf hin, dass das Medikament seine Wirksamkeit auch gegen die Omikron-Variante beibehält. Deutschland hatte Ende Dezember bereits eine Million Packungen Paxlovid bestellt.

Mit der Zulassung von Paxlovid sind in der EU nun sechs Corona-Medikamente für verschiedene Stadien der Krankheit zugelassen, wie EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sagte. Weitere würden in den nächsten Wochen folgen.


15:16 Uhr

Wie professionell arbeiten Corona-Testzentren?

PCR-Tests werden knapp und Schnelltests immer wichtiger. Bei einer Stichprobe in der Region Hannover gab es in fünf von sechs Teststellen Mängel.


14:40 Uhr

MV: Gastronomie frustriert von Komplexität der Corona-Regeln

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich frustriert wegen der Komplexität der Regeln in der seit heute neuen Fassung der Corona-Landesverordnung. Schlechter könne man das eigentlich nicht machen, sagte Dehoga-Präsident Lars Schwarz. Er wisse nicht, wie das in der Praxis umgesetzt und kontrolliert werden solle - und er wünsche sich, dass die betroffenen Branchen bei der Ausgestaltung der Verordnungen wieder stärker eingebunden werden. In der Gastronomie gilt jetzt im Unterschied zur vorigen Regelung auch in der Corona-Warnstufe "Gelb" 2G-Plus statt 2G - es darf also nur Geimpften und Genesenen mit einem tagesaktuellen Test Zugang gewährt werden. Während in der ersten Stufe weiterhin auch ein Test ausreicht, greift die strenge Zugangsbeschränkung jetzt durchgängig in den Stufen "Gelb", "Orange" und "Rot". Gleichzeitig wurden jedoch die Testpflichten für 2G-Plus gelockert. Schwarz zufolge hat die Lockerung jedoch einen gegenteiligen Effekt, da die Gäste die Regeln insgesamt nicht mehr durchblickten und daher lieber fernblieben.


14:31 Uhr

Hamburg: Geldstrafe für unerlaubtes Filmen von Corona-Kontrolle

Wegen der Veröffentlichung von Videoaufnahmen einer Polizeikontrolle während des Corona-Lockdowns hat das Amtsgericht Hamburg einen 30-Jährigen heute zu einer Geldstrafe verurteilt. Unter Einbeziehung eines anderen Urteils muss der als "Freddy Independant" in sozialen Medien bekannte Angeklagte 6.400 Euro bezahlen. Die Richterin sprach ihn wegen Verletzung des Kunsturhebergesetzes und Beleidigung schuldig. Der Angeklagte hatte am 2. April 2021 Jahres an der Außenalster Video-Interviews geführt, als zwei Polizisten die Gruppe auf die Maskenpflicht aufmerksam machten. "Freddy Independant" filmte die sich daraus entwickelnde Diskussion mit den Beamten und streamte sie zum Teil live auf Instagram. Später lud er auf verschiedenen Plattformen drei Videos hoch. Eines war mit "Blödizei" betitelt und zeigte die Beamten unverpixelt und mit Namensschild. Die Polizisten hatten ihn während des Einsatzes mehrfach aufgefordert, sie nicht zu filmen. Die Videos waren mehr als sechs Millionen Mal geklickt worden, vor allem auf der Plattform TikTok.

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Wegen der Veröffentlichung von Videoaufnahmen einer Polizeikontrolle während des Corona-Lockdowns muss sich ein 30-Jähriger vor dem Amtsgericht Hamburg verantworten. © picture alliance/dpa Foto: Marcus Brandt

Polizisten bei Corona-Kontrolle gefilmt: Geldstrafe für 30-Jährigen

Der Hamburger Youtuber "Freddy Independant" hatte mit seinem Video sechs Millionen Klicks gemacht. Jetzt wurde er erneut verurteilt. mehr


14:15 Uhr

Innenminister: 28 Beamte bei Corona-Demonstrationen in MV verletzt

Bei Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen sind in den vergangenen Wochen in Mecklenburg-Vorpommern 28 Polizeibeamte verletzt worden. Das sagte Innenminister Christian Pegel (SPD) heute während der Landtagssitzung in Schwerin. Er appellierte vor diesem Hintergrund an die vielen friedfertigen Demonstranten, genau hinzuschauen, mit wem sie auf die Straße gehen, und sich von Randalierern nicht als "menschliche Schutzschilde" missbrauchen zu lassen. Es gebe radikale Kräfte auf Demonstrationen, die gezielt und aggressiv die Auseinandersetzung mit der Polizei suchten. Ihnen gehe es gar nicht um Kritik an den Corona-Maßnahmen.


14:05 Uhr

Niedersachsen: Landkreise kritisieren Aufwand für Impfpflicht-Kontrollen im Gesundheitswesen

Die niedersächsischen Landkreise befürchten zusätzliche Arbeit für Kontrollen durch die Gesundheitsämter, wenn ab Mitte März die Impfpflicht im Gesundheitswesen in Kraft tritt. Besonders aufwendig werde es für die Mitarbeitenden, wenn sie Nachweise von ungeimpften Pflegekräften prüfen müssen, sagte Hamelns Landrat Dirk Adomat (SPD) dem NDR in Niedersachsen. Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) fordert zudem einen flexiblen Umgang mit dem Beschäftigungsverbot. Angesichts des Fachkräftemangels gebe es zum Beispiel Seniorenheime, die auf keinen einzigen Mitarbeiter verzichten könnten, sagte NLT-Geschäftsführer Hubert Meyer. Andererseits sollte Ungeimpften nicht signalisiert werden, dass ihre Entscheidung keine Folgen habe.


13:32 Uhr

Niedersachsens Justizministerin Havliza sieht in "Ungeimpft"-Stern Volksverhetzung

Anlässlich des heutigen Holocaust-Gedenktags hat Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (CDU) erneut davor gewarnt, die Verbrechen der NS-Diktatur durch Vergleiche zur aktuellen Corona-Politik "auf perfide Art und Weise" zu marginalisieren. Das gelte auch für das Präsentieren der entfremdeten KZ-Torbogen-Inschrift "Impfen macht frei!". "Mit den drei Generalstaatsanwälten in Niedersachsen bin ich mir einig, dass diese Verhaltensweisen als Volksverhetzung verfolgt werden können", sagte Havliza. Es seien bereits mehrere Verfahren eingeleitet worden.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte, mit dem Gedenken an die Millionen Opfer der Shoah "setzen wir auch ein eindeutiges Zeichen gegen die unerträgliche Verhöhnung der Opfer durch Corona-Leugner, die mit 'Judensternen' auf die Straße gehen und antisemitische Verschwörungstheorien verbreiten". Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich ähnlich.


13:18 Uhr

Hamburg: Demo von Corona-Maßnahmen-Gegnern untersagt

Die Hamburger Polizei hat eine für Sonnabend angemeldete Großdemonstration mit 11.000 Corona-Maßnahmen-Gegnern untersagt. Grund seien erneut Infektionsschutzgründe, sagte Polizeisprecher Holger Vehren der Deutschen Presse-Agentur. Ein Verein als Anmelder habe die Demo unter das Motto "Gegen die Maskenpflicht und sonstige Corona-Maßnahmen" gestellt und deutlich gemacht, dass er den Demonstrationszug rund um die Binnenalster ohne Masken durchführen wolle. Nach dem Abbruch der Kooperationsgespräche mit der Polizei sei ihm die Untersagungsverfügung zugestellt worden. Der Anmelder will gegen das Verbot juristisch vorgehen. Bereits vor zwei Wochen war eine geplante Großdemo in der Hansestadt verboten worden.


12:40 Uhr

Polizei stellt bei Kontrollen in Braunschweig wenig Verstöße fest

Bei Kontrollen der Einhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen in Braunschweig hat die Polizei gestern nach eigenen Angaben nur wenig Verstöße - meist gegen 3G- und 2G-Regeln - festgestellt. 400 Menschen seien insgesamt kontrolliert worden, die Beamten leiteten 15 Ermittlungsverfahren ein. Überprüft wurde unter anderem in Discountern, Drogerien, gastronomischen Betrieben und großen Bus- und Straßenbahn-Haltestellen. Eine Kontrolle in einer Bäckerei ergab laut Polizei, dass dort Angestellte ohne den Nachweis einer ausreichenden Impfung oder Genesung tätig waren. Außerdem wurden weder die Kontaktdaten der Kunden erhoben noch der 2G-Status überprüft.


12:28 Uhr

Hamburg: Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter

Nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind die Corona-Zahlen auch in Hamburg heute erneut auf Höchstwerte seit Pandemie-Beginn gestiegen. Wie die Gesundheitsbehörde am Mittag bekannt gab, stieg der Sieben-Tage-Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner von 2.051,3 gestern auf aktuell 2.124,8. Am vergangenen Donnerstag hatte der Wert bei 1.476,3 gelegen. Binnen 24 Stunden sind 7.814 laborbestätigte neue Corona-Fälle registriert worden - auch das sind für Hamburg mehr als je zuvor an einem Tag (gestern: 6.559 / Vorwoche: 6.414). Durch drei weitere bestätigte Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen stieg die Gesamtzahl auf 2.095.


12:10 Uhr

Trotz hoher Inzidenz: Dänen freuen sich auf zweiten "Freedom Day"

Keine 3G-Regelung mehr, keine Maskenpflicht, kein Besucherlimit für Veranstaltungen: Dass Dänemark für Mitte kommender Woche die Aufhebung aller Corona-Einschränkungen plant, wird mit der derzeit entspannten Lage in den Krankenhäusern und einer hohen Impfquote begründet. Es wird also am 1. Februar einen zweiten "Freedom Day" geben, den viele Dänen auch begrüßen. Dennoch rechnen Experten mit einem weiteren Anstieg der Neuinfektionszahlen. Das Vorgehen bezüglich der Testpflicht bei der Einreise aus Deutschland nach Dänemark ist derzeit noch unklar.


11:59 Uhr

RKI: Gestern knapp 340.000 Booster-Impfungen in Deutschland

Zwei Jahre nach dem Bekanntwerden des ersten offiziellen Corona-Falls in Deutschland lohnt sich auch ein Blick auf den Stand der Impfkampagne in Deutschland - sie startete vor fast 400 Tagen. Inzwischen sind laut Robert Koch-Institut (RKI) 61,2 Millionen Menschen hierzulande vollständig gegen das Virus geimpft - das sind 73,6 Prozent der Gesamtbevölkerung. 42,6 Millionen (51,3 Prozent) haben bereits eine zusätzliche Booster-Impfung erhalten. Dass das Impftempo zurzeit aber weiter eher langsam ist, wird beim Blick auf die aktuellen Zahlen deutlich: Demnach sind gestern 444.000 Impfdosen verabreicht worden. 71.000 Spritzen führten laut RKI zu einer vollständigen Impfung, 336.000 waren Booster-Injektionen.


11:47 Uhr

Bonus-Zahlungen im Gesundheitswesen sorgen für Unmut

Dass bei den geplanten Corona-Pandemie-Bonuszahlungen im Gesundheitswesen Unterschiede zwischen den einzelnen Arbeitsbereichen gemacht werden, sorgt bei den stark beanspruchten und ebenfalls gestressten Mitarbeitenden in Arztpraxen für Unmut - sie sollen nämlich anders als das Personal in Kliniken und Heimen leer ausgehen. Alleine in Mecklenburg-Vorpommern gibt es rund 2.000 Arztpraxen mit entsprechend Tausenden Mitarbeitenden. Hausarzt Jörg Hinniger aus Demmin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) bricht für sie nun eine Lanze: Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern (KV) hat er ganzseitige Annoncen in den Tageszeitungen des Landes geschaltet. Oben richtet sich der Dank an Praxispersonal: "Sie stehen tagtäglich an vorderster Front im Kampf gegen die Pandemie!" Darunter ist die Forderung an die Landesregierung zu lesen: "Corona-Prämie für unser Praxispersonal - jetzt!" Eine Zahlung auch für die Praxis-Beschäftigten sei einfach "eine Frage der Fairness", meinen Hinniger und seine Kolleginnen und Kollegen.

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Eine Arzthelferin zieht in einer Praxis einer Hausärztin eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson gegen das Corona-Virus auf.

Kein Corona-Bonus für Praxispersonal

Die medizinischen Fachangestellten in Krankenhäusern und Pflegeheimen bekommen eine staatliche Bonuszahlung, Schwestern in Arztpraxen gehen leer aus. mehr


11:21 Uhr

Nida-Rümelin: Probleme für junge Generation wurden unterschätzt

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie - am 27. Januar 2020 wurde der erste Fall in Deutschland offiziell bestätigt - hat der Philosoph Julian Nida-Rümelin, Mitglied im Deutschen Ethikrat, heute früh auf NDR Info mit Blick auf die Veränderungen in der Gesellschaft ein durchwachsenes Fazit gezogen. Eine Lehre sei etwa, dass ausgerechnet diejenigen, die gesundheitlich wenig bedroht sind, sehr stark von den Corona-Maßnahmen bedroht sind. Das betreffe besonders die Jugendlichen. Hier seien Probleme unterschätzt worden. So habe etwa ein Drittel nach Schätzungen den Anschluss in der Bildungsentwicklung verpasst. Die Schere zwischen besonders guten und den besonders schlechten Schülern sei während der Pandemie noch weiter auseinander. "Das muss uns schon Sorgen machen", so Nida-Rümelin. Für die Zukunft lernen müsse man, dass in Krisensituationen wie der Corona-Pandemie so sachlich, fair und inklusiv wie möglich kommuniziert werden muss. Bis heute etwa sei nicht klar, was das Kriterium für ein Ende der Corona-Maßnahmen ist. Eine Debatte zu dieser Frage sei noch gar nicht geführt worden.


10:53 Uhr

Verbot von Klassenfahrten macht Jugendherbergen in Niedersachsen zu schaffen

Die längere Streichung von Schulfahrten und Klassenreisen bis in den April hinein wegen der Corona-Pandemie trifft die Jugendherbergen in Niedersachsen hart. Viele Schulen hatten vor allem für März Klassenfahrten gebucht und das sogar in einem "deutlich stärkeren Maß" als noch vor der Pandemie, wie der Landesverband Unterweser-Ems des Deutschen Jugendherbergswerks auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Durch Stornierungen fallen nach Angaben des Herbergsverbands rund 20.000 Übernachtungen weg. Geschäftsführer Thorsten Richter bittet die Landesregierung in einem Appell dringend, "keine weiteren langfristigen Verbote auszusprechen, Klassenfahrten so früh wie möglich wieder zu erlauben und damit den sozialen Stellenwert von Schulfahrten zu unterstreichen".


10:31 Uhr

"Bild"-Bericht: Covid-19 offenbar jetzt seltener Einlieferungsgrund bei Corona-positiven Klinik-Patienten

Im Zuge der Omikron-Welle liegen immer häufiger Bürgerinnen und Bürger in Krankenhäusern, die wegen einer positiven Testung zwar offiziell als Covid-19-Patienten gemeldet sind, aber eigentlich wegen einer anderen Krankheit medizinisch behandelt werden. Die "Bild"-Zeitrung berichtet heute, dass etwa im Saarland in den vergangenen zwei Wochen nur jeder vierte offiziell gemeldete Corona-Patient tatsächlich wegen Covid-19 im Krankenhaus lag. Im Dezember war es demnach noch jeder zweite. In Bremen hatten laut "Bild" vergangene Woche nur 40 Prozent der Corona-Patienten den Einweisungsgrund Covid - bei 60 Prozent wurde Corona nebenbei festgestellt. Auch hier waren die Anteile vor der Omikron-Welle höher: Im Dezember waren 68 Prozent wegen Corona im Krankenhaus, 32 Prozent aus anderen Gründen. Alle Fälle fließen laut "Bild" ungeachtet des eigentlichen Hospitalisierungsgrundes in die Sieben-Tage-Inzidenz des Robert Koch-Instituts ein. 

Der Grünen-Politiker Dieter Janecek kritisierte die ungenaue Datenerfassung: "Es macht natürlich einen großen Unterschied, ob Menschen aufgrund oder bereits mit einer Infektion ins Krankenhaus kommen."


08:57 Uhr

Krankenhäuser erwarten viele neue Corona-Patienten

Die Krankenhäuser stellen sich wegen der weiter stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen auf viele neue Patienten ein. Die aktuelle Zahl von 200.000 Neuinfizierten binnen 24 Stunden werde sich erst in sieben bis zehn Tagen in den Kliniken auswirken, sagte der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, im "Morgenmagazin" von ARD und ZDF. Hinzu komme, dass Personal wegen eigener Ansteckungen ausfalle. "Das belastet die Krankenhäuser." Wegen der Personalausfälle habe bereits in der vergangenen Woche die Hälfte der Krankenhäuser Einschränkungen bei der Belegung gemeldet. Die Versorgung der Patienten sei aktuell aber nicht gefährdet. Auch eine Überlastung etwa der Intensivstationen sei nicht zu erwarten.


08:28 Uhr

Mascolo: Vom Pandemie-Weltmeister Deutschland ist nicht viel übrig geblieben

Seit genau zwei Jahren kursiert das Coronavirus offiziell in Deutschland. Am 27. Januar 2020 war bei einem Mann aus Bayern erstmals das Virus hierzulande bestätigt wurden. Seitdem wurden mehr als neun Millionen Infektionen registriert, mehr als 117.000 Menschen starben an oder unter Beteiligung einer Infektion. Gut drei Viertel der Bevölkerung haben inzwischen mindestens eine Impfung erhalten, etwas weniger haben den vollständigen Grundschutz und gut die Hälfte eine Auffrischungsimpfung.

Der Journalist und Buchautor Georg Mascolo sagte heute früh auf NDR Info, Deutschland habe im Verlauf der Pandemie auch aus einer Art Selbstüberschätzung heraus viele vermeidbare Fehler gemacht. Aus seiner Sicht wurde sich etwa nicht ausreichend um Schulen und die vulnerablen Gruppen gekümmert. Auch dass noch immer viele wichtige Daten fehlen, sei ein "schwer zu verstehendes Problem". Mascolo zieht folgende Bilanz: "Vom Pandemie-Weltmeister ist jedenfalls so wahnsinnig viel nicht mehr viel übrig geblieben." Aus dem Ausland schauten viele mit einer gewissen Verständnislosigkeit auf Deutschland.


08:02 Uhr

"NOZ": Fast ein Viertel mehr Impfzertifikate als Impfungen dokumentiert

In Deutschland sind seit Beginn der Impfkampagne vor 13 Monaten 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate ausgestellt worden als Corona-Impfdosen verabreicht. Bis zum vergangenen Freitag wurden 204,7 Millionen digitale Zertifikate über erfolgte Corona-Impfungen ausgegeben, wie das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" ("NOZ") mitteilte. Allerdings wurden dem Ministerium zufolge bis zu diesem Montag lediglich 162,1 Millionen Dosen für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen gespritzt - also 42,6 Millionen weniger. Das Ministerium sieht dem Bericht zufolge in der Differenz aber weder einen Hinweis auf Fake-Impfpässe noch auf millionenfach nicht gemeldete Impfungen. Ein Ministeriumssprecher nannte auf "NOZ"-Nachfrage "verschiedene Gründe" - unter anderem, dass Zertifikate mehrfach für ein und dieselbe Person ausgestellt worden sein können - wenn es zum Beispiel verloren gegangen ist. Dem Bericht zufolge ist die Diskrepanz in den zurückliegenden Wochen erheblich gewachsen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) kann die Lücke laut "NOZ" nicht erklären. Das Robert Koch-Institut wollte sich nicht äußern und verwies an das Bundesgesundheitsministerium.


07:48 Uhr

Kommentar zur Impfpflicht-Debatte: Mehr Ehrlichkeit, mehr Orientierung

Der Bundestag hat gestern erstmals über die mögliche Einführung einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland diskutiert. Diese Debatte sollte Orientierung bei dem wichtigen Thema schaffen- Doch ARD-Hauptstadtkorrespondentin Vera Wolfskämpf bemängelt in ihrem Kommentar, dass das nicht so richtig gelang. Aus ihrer Sicht war die Auftaktdebatte der Beginn eines noch langen und schwierigen Weges hin zu einem möglichen Gesetz. Wolle die Politik wirklich eine Impfpflicht beschließen und die Menschen überzeugen, müsse noch mehr kommen, so Wolfskämpf: mehr Ehrlichkeit, mehr Lösungsvorschläge - und mehr Orientierung.


07:28 Uhr

Pläne in MV: Profi-Sport im Februar wieder mit Zuschauern

Die rot-rote Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern plant offenbar weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Nach NDR Informationen sollen im Profi-Sport wieder Zuschauer erlaubt sein. Für das Heimspiel des Zweitligisten Hansa Rostock gegen Werder Bremen am 11. Februar wären wieder mehrere Tausend Zuschauer möglich. Das Kabinett will die Lockerungen demnach am kommenden Dienstag beschließen, erste Gespräche laufen bereits. Der Nordosten würde dem Vorbild Bayerns folgen. Dort sind in der Fußball-Bundesliga nach der Länderspielpause wieder bis zu 10.000 Zuschauer möglich. 


07:03 Uhr

Auch Moderna startet klinische Studie zu Omikron-Impfstoff - Studie: Hohe Wirksamkeit für Booster

Der Hersteller Moderna hat seine erste klinische Studie zur Untersuchung eines speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoffs begonnen. Insgesamt 600 Freiwillige - teils mit zwei oder bereits drei Injektionen - würden daran an 24 Standorten in den USA teilnehmen, teilte Moderna mit. Die Beständigkeit der Antikörper mit der normalen Booster-Impfung stimme zwar zuversichtlich, sagte Moderna-Chef Stéphane Bancel. "In Anbetracht der langfristigen Bedrohung durch die sogenannte Immunflucht von Omikron treiben wir unseren Omikron-spezifischen Impfstoffkandidaten dennoch weiter voran." Zuletzt hatten auch Biontech und Pfizer die Erprobung ihres Impfstoffkandidaten gegen Omikron angekündigt.

Unterdessen veröffentlichte das Fachmagazin "New England Journal of Medicine" eine Untersuchung zur Wirksamkeit des bereits zugelassenen Boosters von Moderna gegen die Omikron-Variante. Demnach ist der Antikörperspiegel gegen die hochansteckende Mutante einen Monat nach der dritten Injektion 20 Mal höher als nach der zweiten - er nehme in den darauffolgenden Monaten jedoch deutlich ab. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) twitterte dazu: "Die Studie zeigt, dass der Moderna Booster-Impfstoff das Risiko einer Infektion mit Omikron massiv senkt. Das ist genau die Booster-Impfung, die wir in Deutschland neben Biontech gerade anbieten."


06:40 Uhr

England hebt erneut die meisten Corona-Beschränkungen auf

England hat in der Nacht die meisten Corona-Restriktionen aufgehoben. So gilt die Maskenpflicht in Innenräumen nicht mehr, auch muss der Gesundheitspass nicht mehr in Clubs und bei bestimmten Großveranstaltungen vorgezeigt werden. Die Empfehlung der Regierung zur Arbeit im Homeoffice gilt ebenfalls nicht mehr. Möglich wurden die Lockerungen laut Regierung durch eine erfolgreiche Booster-Impfkampagne. Den jüngsten Zahlen zufolge haben 64 Prozent der Bevölkerung über zwölf Jahren eine dritte Dosis erhalten. Dennoch verzeichnen die Gesundheitsbehörden im Vereinigten Königreich nach wie vor fast 100.000 Neuinfektionen am Tag.

England hatte bereits am 19. Juli, dem sogenannten Freedom Day, die Beschränkungen einmal aufgehoben, dann aber mit dem Eintreffen der Omikron-Welle neue Regeln eingeführt. Regional sind die Vorschriften unterschiedlich. In London werden Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln auch nach der Abschaffung der allgemeinen Maskenpflicht noch Mund-Nase-Bedeckungen tragen müssen. Wales und Schottland verfolgen zudem eine eigenständige, von der britischen Regierung unabhängige Gesundheitspolitik.


06:26 Uhr

Auch Niedersachsen meldet Rekordwerte bei Neuinfektionen und Inzidenz

Auch in Niedersachsen hat das Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden Höchstwerte registriert. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen stieg auf 13.535 nach 10.937 am Mittwoch und 10.705 vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist bei knapp 800 angekommen. Binnen einer Woche wurden 798,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet (Mittwoch: 770,1; Vorwoche: 512,4).


05:55 Uhr

Erstmals über 200.000 Neuinfektionen gemeldet - Inzidenz über 1.000

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat exakt zwei Jahre nach dem ersten bestätigten Corona-Fall in Deutschland erstmals die Schwelle von 1.000 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche heute Morgen mit 1.017,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 940,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 638,8 (Vormonat: 222,7).

Auch die Zahl der Corona-Neuinfektionen erreichte erneut einen Rekordwert und überschritt zugleich die Schwelle von 200.000: Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 203.136 Corona-Neuinfektionen. Am 19. Januar hatte die Zahl erstmals über 100.000 gelegen. Vor einer Woche waren es 133.536 erfasste Neuinfektionen. Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 188 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 234 Todesfälle.


05:47 Uhr

MV: Neue Corona-Landesverordnung bringt viele Änderungen

Von heute an gelten aufgrund der neuen Corona-Landesverordnung in Mecklenburg-Vorpommern Lockerungen für die Kulturszene, den nicht vereinsbasierten Sport und die Testpflicht bei 2G-Plus. In der Gastronomie schärfte Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) hingegen nach. Künftig werden Museen, Theater, Kinos, Tanzschulen und der nicht vereinsgebundene Sport - wie zum Beispiel Yoga-Studios - auch dann geöffnet bleiben können, wenn die Corona-Ampel mit "Rot" die höchste Stufe erreicht.

In der Gastronomie gilt im Unterschied zur bisherigen Regelung auch bei Corona-Warnstufe "Gelb" 2G-Plus statt 2G.

Für Geimpfte und Genesene werden die Testpflichten gelockert: Nicht mehr testen müssen sich bei 2G-Plus zusätzlich zu den Geboosterten auch Zweifach-Geimpfte ab zwei Wochen bis 90 Tage nach dem Erhalt des vollständigen Grundschutzes und Genesene vom 28. bis 90. Tag ab dem Datum des positiven Tests.

Weitere Informationen
Dunkle Wolken über dem Staatstheater Schwerin © picture alliance/Rainer Jensen/dpa Foto: Rainer Jensen

Neue Corona-Verordnung in Kraft: Geänderte Regeln in MV

Die neue Verordnung bringt Lockerungen für die Kultur, mehr Ausnahmen von der Testpflicht, aber auch eine Verschärfung der Regeln in der Gastronomie. mehr


05:42 Uhr

Service: Inzidenzwert für Ihren Wohnort ermitteln

Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Lage in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein.


05:40 Uhr

Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein übersteigt 1.000er-Marke

Erstmals in der Corona-Pandemie hat die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein die Marke von 1.000 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten. Nach Angaben der Landesmeldestelle liegt der aktuelle Wert bei 1008,2 (Vortag: 959,0 / Vorwoche: 844,9). Die Zahl der laborbestätigten neuen Corona-Fälle binnen 24 Stunden wird mit 6.117 angegeben - auch das sind mehr als am Vortag (5.730) und vor einer Woche (5.459). Die für Corona-Maßnahmen wichtige Hospitalisierungsinzidenz, die angibt, wie viele Covid-19-Erkrankte je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche in Kliniken kamen, blieb mit 6,25 fast konstant (Vortag: 6,36). Außerdem wurden elf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Infektionen verzeichnet, die Gesamtzahl seit Pandemie-Beginn beträgt landesweit nun 1.953.


05:37 Uhr

Viele Kontrollen, aber wenig Regelverstöße in DB-Zügen

Seit mehreren Monaten gilt auch im Fernverkehr der Deutschen Bahn Corona-bedingt die 3G-Regelung: Nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Menschen dürfen einsteigen und von A nach B fahren. Kontrolliert wird das in den Zügen täglich von knapp 5.000 DB-Sicherheitsteams. Die gute Nachricht: Verstöße gegen die geltenden Regeln werden nur sehr selten festgestellt. Die Kontrolleure berichten zudem, dass der Großteil der Fahrgäste die Kontrollen wohlwollend zur Kenntnis nimmt und sich dadurch auf der Reise auch sicher fühlt.


05:35 Uhr

Corona und der Norden: Nachrichten per Newsletter-Mail

Die Corona-Krise hat das Leben in Norddeutschland einschneidend verändert. Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie auch in diesen unruhigen Zeiten auf dem Laufenden. Wir bündeln die wichtigsten Ereignisse des Tages, erklären neue Erkenntnisse der Wissenschaft und erzählen Geschichten von Alltagshelden. Darüber hinaus greifen wir wichtige Themen aus dem Norden abseits der Pandemie auf. Der kostenlose NDR Newsletter wird montags bis freitags immer am Nachmittag verschickt.

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Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

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05:32 Uhr

Pflegebevollmächtigte: Personallage vor Ort beachten

Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Claudia Moll (SPD), fordert die Gesundheitsämter auf, vor einer möglichen Verhängung eines Beschäftigungsverbots für ungeimpfte Pflegekräfte die konkrete Personallage vor Ort zu beachten. Ein Tätigkeitsverbot müsse immer eine Einzelfallentscheidung sein, sagte Moll dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie wies aber Warnungen von Pflegeanbietern zurück, es komme zu einem Kollaps der Versorgung, weil eine hohe Zahl von impfunwilligen Beschäftigen kündigen wolle. Das halte sie "für Panikmache", da die meisten Pflegekräfte geimpft seien.


05:30 Uhr

Der Corona-Live-Ticker am Donnerstag startet

Guten Morgen aus der Redaktion von NDR.de. Mit unserem Live-Ticker wollen wir Sie auch heute - am Donnerstag, 27. Januar 2022 - über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland informieren. Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Nachrichten und Ereignisse von gestern können Sie im Blog von Mittwoch nachlesen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Eine benutzte OP-Maske liegt vor dem Kieler Landeshaus im Sonnenschein. © picture alliance / SULUPRESS.DE Foto: Torsten Sukrow/SULUPRESS.DE

Die aktuellen Corona-Regeln: Nur noch Basisschutz

Das neue Infektionsschutzgesetz ist in Kraft, fast alle Corona-Beschränkungen sind auch in Norddeutschland weggefallen. Die Regeln im Überblick. mehr

Wichtige Indikatoren zur Corona-Pandemie © NDR

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Das stilisierte Coronavirus vor farbigen Diagramm-Kurven © Panthermedia Foto: lamianuovasupermail

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Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

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