Stand: 19.01.2021 23:50 Uhr

Corona-Blog: Lockdown wird verlängert, Maskenpflicht verschärft

NDR.de hat auch am Dienstag, den 19. Januar 2021 aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Mittwoch geht es mit einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Anmerkung der Redaktion: Derzeit gibt es technische Probleme mit der Übermittlung der Daten für unsere Grafiken. Wir arbeiten daran, Ihnen diese so schnell wie möglich wieder anbieten zu können.


23:49 Uhr

NDR.de wünscht gute Nacht

Wir beenden diesen Blog für heute und melden uns Mittwochmorgen mit einem neuen Corona-Blog zu den Auswirkungen der Pandemie in Norddeutschland. Gute Nacht!


23:26 Uhr

Lockdown-Verlängerung: Streitpunkt Schulen und Kitas

Über Schulen und Kitas wurde beim digitalen Corona-Gipfel von Kanzlerin und Länderchefs besonders intensiv debattiert. Das Ergebnis: Die bisherigen Maßnahmen sollen bis zum 14. Februar verlängert und "restriktiv" umgesetzt werden. Schulen bleiben grundsätzlich geschlossen beziehungsweise die Präsenzpflicht ausgesetzt, heißt es in dem Beschlusspapier. Mit den Kitas soll analog verfahren werden. Die Länder werden ihr weiteres Vorgehen morgen besprechen und entscheiden. Niedersachsen kündigte bereits an, die Teilöffnung von Grundschulen wieder zu beschränken.


23:16 Uhr

MV: Schulen in zwei Kreisen ab Montag nur mit Notbetreuung

Schulen und Kitas in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Ludwigslust-Parchim dürfen vom kommenden Montag an nur noch für eine Notbetreuung öffnen. Grund sind die hohen Infektionszahlen von mehr als 150 Fällen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach der Bund-Länder-Schalte und einer anschließenden Beratung mit den Landräten in Mecklenburg-Vorpommern. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gilt diese Einschränkung bereits.


23:03 Uhr

Trotz härterer Corona-Regeln: Profisport darf weitermachen

Trotz der weiter verschärften Corona-Regeln ist der Profisport in Deutschland weiteren Eingriffen entgangen. Die Fußball-Bundesliga und die weiteren Top-Spielklassen im Teamsport dürfen ihren Spielbetrieb ohne Zuschauer und mit strengen Hygienemaßnahmen wie bisher fortsetzen. In den Beschlüssen des Corona-Gipfels wurde der Profisport nicht gesondert genannt. Der Amateur- und Breitensport indes muss sich erneut mit einem verlängerten Stillstand abfinden.

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Ein Mitarbeiter des FC St. Pauli wischt einen Spielball ab. © picture alliance/dpa Foto: Axel Heimken

Trotz härterer Corona-Regeln: Profisport darf weitermachen

Lockdown verlängert, Corona-Maßnahmen verschärft: Davon nicht betroffen ist der Profisport, es gibt keine neuen Einschränkungen. mehr


23:01 Uhr

Günther: Perspektivenplan bis zum nächsten Corona-Gipfel

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ist mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Gipfels zur Corona-Lage in Deutschland weitgehend zufrieden. "Das ist eine zumutbare Verschärfung", sagte er. Froh zeigte sich Günther, dass bis zur nächstem Ministerpräsidentenkonferenz ein Perspektivplan für Öffnungen bei bestimmtem Infektionsgeschehen erarbeitet werden soll. "Das ist eine gute und notwendige Botschaft." Darauf hatte er im Vorfeld gedrungen.


22:42 Uhr

Hamburg: Tschentscher betont Wichtigkeit von Homeoffice

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte zu den Beschlüssen des Bund-Länder-Gipfels beim Thema Homeoffice: "Ich habe mich besonders dafür eingesetzt, weil wir den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg weiter entlasten müssen." Zur Eindämmung der Corona-Pandemie müssen Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig das Arbeiten im Homeoffice überall dort ermöglichen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Ist die Präsenz im Betrieb unabdingbar, sollen den Mitarbeitenden medizinische Masken zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sollen die Arbeitszeiten flexibel gestaltet werden. So sollen volle Busse und Bahnen zu Hauptverkehrszeiten vermieden werden. Die Regelung soll bis 15. März gelten.

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Bürgermeister Peter Tschentscher im Hamburger Rathaus

Auch Hamburg verlängert und verschärft Corona-Lockdown

Die bisherigen Maßnahmen gelten bis Mitte Februar. Verschärfungen gibt es bei der Maskenpflicht und beim Homeoffice. mehr


22:37 Uhr

Besonderer Schutz für Alten- und Pflegeheime

Für Alten und Pflegeheime sollen besondere Schutzmaßnahmen getroffen werden. So soll das Personal künftig bei Kontakt mit Bewohnerinnen und Bewohnern FFP2-Masken tragen. Angestellte und Gäste sollen zudem konsequent getestet werden.


21:44 Uhr

Die Ergebnisse der Bund-Länder-Beratungen

Die Regierenden von Bund und Ländern haben sich auf eine Verlängerung des Shutdowns bis zum 14. Februar geeinigt. Bis dahin sollen Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und große Teile des Einzelhandels geschlossen bleiben. Weitere Ergebnisse im Überblick:

  • SCHULE/KITA: Schulen sollen bis Mitte Februar geschlossen und die Präsenzpflicht ausgesetzt bleiben. In Kitas wird analog verfahren.
  • ARBEIT: Arbeitgeber sollen dazu verpflichtet werden, Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen, wenn dies berufsspezifisch machbar ist. Bisher hatte es nur einen Appell an die Unternehmen gegeben, jetzt soll das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Verordnung dazu erlassen. Dort, wo weiterhin vor Ort gearbeitet werden muss und kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann, soll das Tragen medizinischer Masken verpflichtend werden.
  • UNTERWEGS: Im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel soll künftig das Tragen von medizinischen Masken (FFP2 oder OP-Masken) verpflichtend sein. In Bus, Bahn und beim Einkaufen reichen Alltagsmasken also nicht mehr aus. Die vor dem Gipfel diskutierte allgemeine nächtliche Ausgangssperre wurde gestrichen.
  • KONTAKT: Private Zusammenkünfte bleiben auf den eigenen Haushalt und eine weitere nicht im Haushalt lebende Person beschränkt. Die Bürger werden gebeten, alle Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken und soweit möglich zu Hause zu bleiben. Eine Ausgangssperre, wie sie zuvor diskutiert worden war, wurde nicht beschlossen. Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sollen nur mit Mindestabstand, einer Pflicht von medizinischen Masken und Gesangsverbot zulässig bleiben.


21:31 Uhr

Bund-Länder-Beratungen: Schule soll Streitthema sein

Bei den Beratungen von Bund und Ländern hat es laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) Streit darüber gegeben, wie bei einer Verlängerung des Lockdowns mit Schulen und Kitas umgegangen werden soll. Man habe sich beim Schulthema verhakt und suche nach einem Kompromiss, meldet dpa mit Bezug auf Teilnehmer der Beratungen. Die Kanzlerin soll sich mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) in kleiner Runde darüber besprochen haben, wie ein Kompromiss erzielt werden könnte. Ein Ende der Beratungen sei derzeit nicht abzusehen.


20:21 Uhr

Allgemeine Ausgangssperre soll wohl nicht kommen

Nach übereinstimmenden Medienberichten haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten sich gegen eine allgemeine Ausgangssperre entschieden. Die Regierenden sollen sich stattdessen auf einen Passus geeinigt haben, wonach Länder und Landkreise - wie bisher - in Regionen mit hohen Infektionszahlen zusätzliche Maßnahmen verhängen können. Vor dem digitalen Corona-Gipfel war eine nächtliche Ausgangssperre für ganz Deutschland diskutiert worden.


20:08 Uhr

ARD extra zur den Bund-Länder-Beratungen

Im Anschluss an die Tagesschau zeigt die ARD um 20.15 Uhr eine Sondersendung zu den bisherigen Ergebnissen des digitalen Corona-Gipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Regierenden der Länder.


19:25 Uhr

Itzehoe: Corona-Ausbruch im Gefängnis

In einem Gefängnis in Itzehoe (Schleswig-Holstein) hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Dort sind 16 Gefangene und 7 Justizmitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Gefangenen seien in Einzelzellen isoliert worden, so das Justizministerium. Bei notwendigen Bewegungen würden FFP2-Masken getragen. Die betroffenen Mitarbeiter befänden sich in häuslicher Quarantäne. Laut Gesundheitsamt besteht der Verdacht, dass es sich aufgrund des hohen Infektionsgeschehens um ein mutiertes Virus handeln könnte.


18:51 Uhr

Medienberichte: Maskenpflicht soll verschärft werden

Bei den Beratungen zur weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie sollen sich Bund und Länder auf weitere Schritte geeinigt haben. Nach Berichten von "Spiegel Online" und der Deutschen Presse-Agentur soll das Tragen von FFP2- oder OP-Masken im Einzelhandel künftig verpflichtend sein. Zum Einkaufen würden Alltagsmasken dann nicht mehr ausreichen. Wie das ARD-Hauptstadtstudio berichtet, sollen die gleichen Regeln auch im öffentlichen Nahverkehr gelten.


18:47 Uhr

Klinikum Nordfriesland: 142 Corona-Fälle durch Tests bestätigt

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiter und Patienten am Klinikum Nordfriesland hat sich seit gestern um neun auf 142 erhöht. Aktuell befänden sich 1.308 Beschäftigte sowie 852 Patientinnen und Patienten in Quarantäne, teilte der Kreis mit. Nach einem Corona-Ausbruch am Klinikum waren seit Sonnabend rund 1.400 Mitarbeiter getestet worden. Der weitaus größte Teil der Ergebnisse liege inzwischen vor, sagte ein Kreissprecher.


18:37 Uhr

Bremen meldet 69 Neuinfektionen

Im Land Bremen wurden binnen eines Tages 69 neue Corona-Fälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt Bremen bei 77, in Bremerhaven bei 78,1. Vergangene Woche lag der Wert bei 83,9 beziehungsweise 77,3.


18:00 Uhr

365 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern seit Montag um 365 Fälle gestiegen. Die Zahl der Todesfälle im Nordosten stieg um 18 auf insgesamt 327. Landesweit sank der Inzidenzwert binnen Wochenfrist von 118,7 auf 117,8 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Vor einer Woche gab es in Mecklenburg-Vorpommern 433 Neuinfektionen. Der Inzidenzwert lag bei 122.


17:28 Uhr

Drosten-Podcast: Gute Chancen gegen Verbreitung der Virusmutation

In der neuen Folge des NDR Info Podcasts Coronavirus-Update macht der Virologe Christian Drosten deutlich, dass derzeit die Chancen noch gut stehen, um hierzulande eine starke Verbreitung der britischen Coronavirus-Mutation zu verhindern. "Wir haben jetzt ein Gelegenheitsfenster, wenn wir das Aufkeimen der britischen Mutante noch beeinflussen wollen", sagt Drosten. "Später kann man das nicht mehr so gut machen." Dann bräuchte es deutlich drastischere Maßnahmen. Der Virologe der Berliner Charité erläutert zudem eine neue Studie, die belegt, dass die britische Mutation ansteckender ist.

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Christian Drosten © picture alliance Foto: Christophe Gatea

Drosten: "Britische Virus-Mutation ist jetzt noch beherrschbar"

Der Virologe macht klar: Noch sei in Deutschland die Gelegenheit günstig, die Verbreitung der Coronavirus-Mutation im Keim zu ersticken. mehr


16:58 Uhr

ARD-Hauptstadtstudio: Erste Einigungen beim Corona-Gipfel

Beim digitalen Bund-Länder-Treffen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten erste Einigungen erzielt. Laut ARD-Hauptstadtstudio haben die Regierenden eine Verlängerung des derzeitigen Lockdowns bis zum 14. Februar beschlossen. Zudem soll "eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken im öffentlichen Personenverkehr eingeführt" werden. Alltagsmasken wären somit in Bussen und Bahnen nicht mehr erlaubt, sondern nur noch die Typen FFP2 und OP-Masken (DIN EN 14683). Weiter unklar ist, zu welchem Termin die Schulen wieder geöffnet werden sollen.


16:12 Uhr

Weniger Impfstoff für den Norden als geplant

Der Impfstoff-Hersteller Biontech/Pfizer liefert in der kommenden Woche kurzfristig weniger Impfdosen als geplant. Niedersachsen bekommt deshalb im Januar 40 Prozent weniger Impfstoff als ursprünglich vereinbart, so die Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder. In Schleswig-Holstein und Hamburg seien deshalb zunächst keine neuen Termine zur Impfung geplant, so die jeweiligen Behörden. Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gaben zudem bekannt, dass keine Termine für die Zweitimpfung abgesagt werden müssten. Hintergrund für die reduzierten Liefermengen sind Umbauten im belgischen Pfizer-Werk Puurs, die höhere Produktionskapazitäten schaffen sollen. Für die Woche vom 22. Februar an stellt Biontech dem Plan zufolge dann aber insgesamt mehr Impfstoff in Aussicht als bisher geplant.


15:48 Uhr

Knapp 30 Verdachtsfälle von Corona-Mutationen in Flensburg

Die Zahl der Verdachtsfälle von mutierten Coronaviren in Flensburg ist inzwischen auf fast 30 gestiegen. Im Vergleich zum Vortag seien mehrere dazugekommen, sagte Stadtsprecher Clemens Teschendorf. Es handle sich um Laborergebnisse, die an die Charité in Berlin gingen zwecks Bestätigung und Feststellung, um welche Mutationen es sich genau handelt. Die Ergebnisse lagen laut Teschendorf noch nicht vor.


14:38 Uhr

Bund-Länder-Beratungen haben begonnen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die 16 Länderchefs haben ihr Treffen per Videoschalte begonnen. Sie beraten über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der weiterhin hohen Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Laut Beschlussvorlage des Bundes, die unter anderem dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, soll der Lockdown bis zum 14. Februar verlängert werden. Schulen und Kitas sollen Medienberichten zufolge weitgehend geschlossen bleiben. Außerdem ist der Bund demnach dafür, im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen medizinische Masken verpflichtend vorzuschreiben. Zudem sollen Arbeitgeber verpflichtet werden, Homeoffice zu ermöglichen. Eine Arbeitsgruppe soll Konzepte für Lockerungen erstellen, wenn ein Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche erreicht wird. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet allerdings unter Berufung auf Teilnehmerkreise, dass SPD-Länder eine Reihe von Änderungen an der Beschlussvorlage des Bundes fordern.


13:48 Uhr

Neuverschuldung des Bundes 2020 auf Rekordhoch, aber geringer als erwartet

Hilfspakete, Mehrwertsteuersenkung, Unternehmensrettung: Der Bund hat 2020 laut vorläufigem Haushaltsabschluß des Bundesfinanzministeriums 130,5 Milliarden Euro neue Kredite aufgenommen. Das ist mit Abstand ein neuer Höchswert. Der bisherige Rekordwert lag bei 44 Milliarden Euro im Jahr 2010. Geplant war allerdings ein Kreditrahmen von bis zu 218 Milliarden Euro. "Die wirtschaftliche Entwicklung ist besser, die Arbeitsplatzverluste geringer, die Steuereinnahmen höher und die Neuverschuldung deutlich niedriger als zeitweise prognostiziert wurde", sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Weniger Neuverschuldung sei nicht nur positiv, so Eckhart Rehberg, haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. "Auf der anderen Seite ist es kein Grund zur Freude, dass die Wirtschaftshilfen kaum abgeflossen sind. Die Unternehmen warten auf die dringende Unterstützung." Komplizierte Anträge und Verzögerungen seien mitschuld daran, dass weniger Geld an Geschädigte ging als erwartet.


13:11 Uhr

SH: Softwareprobleme bei Novemberhilfen

Aufgrund eines Softwarefehlers kommt es in Schleswig-Holstein zu Verzögerungen bei der Auszahlung der Novemberhilfen für Unternehmen und Soloselbständige. Der Fehler an einer Software des Bundes sei am Freitag bemerkt und habe bisher nicht behoben werden können. "Wir hoffen, dass der Fehler schnell behoben werden kann, wir arbeiten jetzt händisch Dinge nach. Das dauert natürlich länger und das ist nicht im Interesse der Unternehmen", sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP). Betroffen ist nach Informationen des Wirtschaftsministeriums auch Hamburg.


12:18 Uhr

251 Neuinfektionen in Hamburg

In Hamburg sind 251 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Gestern waren es 205 Neuinfektionen. Dienstag vergangener Woche lag die Inzidenz mit 390 Neuinfektionen noch bei 146,2. Heute liegt sie bei 104,5. Elf Menschen starben an oder mit dem Coronavirus. 514 Menschen werden wegen einer Corona-Erkrankung derzeit stationär behandelt.


11:46 Uhr

HH, MV und SH: 1,26 Millionen Kinder profitieren von Familienbonus

In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben knapp 1,26 Millionen Kinder den Corona-Kinderbonus von 300 Euro erhalten. Mehr als 370 Millionen Euro sind von der Familienkasse Nord an die Eltern ausgezahlt worden. In Schleswig-Holstein erhielten rund 351.800 Berechtigte mit insgesamt 586.100 Kindern den Bonus. In Hamburg waren es 231.000 mit 381.300 Kindern und in Mecklenburg-Vorpommern 183.900 Berechtigte mit 291.800 Kindern. Mit dem Bonus sollten Familien unterstützt und die Kaufkraft angekurbelt werden. Für Kinder, die noch 2020 geboren wurden und für die bislang kein Antrag auf Kindergeld gestellt wurde, kann der Kinderbonus auch im Jahr 2021 nachträglich ausgezahlt werden. Für Niedersachsen ist die Familienkasse Niedersachsen/Bremen zuständig.


10:57 Uhr

88 von 118 Senioren in Altenheim erkrankt

In dem Hamburger Altenheim Seniorenhaus Matthäus in Hamburg-Winterhude sind 88 der 118 Bewohnerinnen und Bewohner an Corona erkrankt. Zehn Menschen seien bereits mit Corona gestorben. Auch 26 der 96 Pflegerinnen und Pfleger wurden laut des Betreibers, der Diakoniestiftung Alt-Hamburg, seit Weihnachten positiv getestet. Die erste Infektion war am 25. Dezember nachgewiesen worden. "Erfreulicherweise kann man sagen, dass beim letzten Test keine weiteren Infektionen dazu gekommen sind. Ich glaube, wir sind an dem Punkt, wo das fast überwunden ist", sagte der Geschäftsführer-Assistent der Diakoniestiftung Alt-Hamburg, Jan Hell, heute. Wie es zu dem großen Ausbruch kommen konnte, soll nun untersucht werden.


10:39 Uhr

598 Neuinfektionen in Niedersachsen

In Niedersachsen ist die Zahl der Neuinfektionen um 598 Fälle gestiegen. 83 Menschen sind am oder mit dem Coronavirus gestorben. Die Inzidenz liegt derzeit bei 102,3. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht der niedersächsischen Landesregierung hervor. Am Dienstag vor einer Woche waren 662 Neuinfektionen registriert worden und 15 Menschen gestorben. Die Inzidenz lag ähnlich hoch bei 103,8.

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Ein Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe nimmt für einen Corona-Test einen Abstrich von einer Frau © picture alliance/dpa Foto: Moritz Frankenberg

Corona in Niedersachsen: 740 Neuinfektionen, Inzidenz 67,2

Das Landesgesundheitsamt hat am Sonntag zudem 3 weitere Todesfälle gemeldet. mehr


10:02 Uhr

Lockdown soll offenbar bis Mitte Februar verlängert werden

Am Nachmittag beraten Bund und Länder über neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Laut Beschlussvorlage, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, soll der derzeitige Lockdown wohl bis Mitte Februar verlängert werden. Zudem soll es eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in Nahverkehr und Geschäften geben. OP-Masken oder FFP2-Masken hätten eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken, heißt es in dem Entwurf. Auch Regeln für das Arbeiten im Homeoffice sollen dem Entwurf zufolge verschärft werden. Das Bundesarbeitsministerium soll voraussichtlich eine Verordnung erlassen, wonach überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglicht werden müsse.


09:23 Uhr

Experten raten zu strengeren Maßnahmen

Am Abend vor den heutigen Beratungen von Bund und Ländern haben Experten ihre Einschätzung zur aktuellen Lage abgegeben. Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten hörten unter anderem Virologen, Psychologen und Mobilitätsforscher. Der derzeit leicht positive Trend sinkender Zahlen dürfe nicht überschätzt werden, erklärten die Wissenschaftler. Sie plädierten für eine weitere Reduzierung der Kontakte und Einschränkung der Mobilität.

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Dr. Viola Priesemann (Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut fuer Dynamik und Selbstorganisation) sitzt in der ARD-Talkshow "Anne Will". © picture alliance/Eventpress/Eventpress Stauffenberg

Vor Beratungen: Physikerin fordert harte Maßnahmen

Laut Viola Priesemann hilft ein Kompromiss nicht weiter. Die Fallzahlen müssten schnell gesenkt werden. mehr


08:42 Uhr

Kleinere Proteste gegen Corona-Regeln in MV

Gestern Abend haben erneut zahlreiche Menschen gegen die ihrer Auffassung nach zu strengen Corona-Einschränkungen demonstriert. Laut Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg, wurden die Kontaktabstände und andere Auflagen bei den Protestaktionen in sechs Orten weitgehend eingehalten. Jeweils etwa 50 Teilnehmer kamen in Rostock, Neubrandenburg und Benz auf Usedom (Vorpommern-Greifswald) zusammen. Weitere Aktionen gab es in Waren an der Müritz, Wolgast (Vorpommern-Greifswald) und Stralsund. Im Nordosten lag die Wochen-Inzidenz zuletzt bei 118 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.


08:28 Uhr

Homeschooling weiter oft unausgereift

Jugendliche müssen Papiere in der Schule abholen und lernen an Handys. Lehrer besitzen keine Dienstlaptops und verzweifeln am Schul-Wlan. Homeschooling ist auch zehn Monate nach dem ersten Lockdown noch oft unausgereift.


07:56 Uhr

MV: Wintersemester von Regelstudienzeit ausgenommen

Nach dem Sommersemester wird nun auch dieses Wintersemester in Mecklenburg-Vorpommern nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet. Das teilte das Bildungsministerium am Morgen mit. Somit können Studierende beispielsweise länger Bafög beziehen. "Die Studierenden benötigen Planungssicherheit und müssen in die Lage versetzt werden, ihr Studium ohne finanzielle Sorgen erfolgreich abzuschließen", sagte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD). Am vergangenen Freitag hatte bereits Schleswig-Holstein diese Regelung beschlossen.


07:48 Uhr

Jedes zweite Kind in Hamburg geht weiter in die Kita

Einige Kitas sind fast leer, andere sehr voll: Aber etwa die Hälfte der Kita-Kinder in Hamburg wird derzeit in der Einrichtung betreut. Auch wenn diese sich mit Bitten an die Eltern wenden würden, die Kinder zu Hause zu lassen, müssten sie allen Kindern eine Betreuung anbieten, so die Sozialbehörde. Denn die Hamburger Kitas sind im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb - nicht in der Notbetreuung. Sie werden also voll bezahlt, können aber beispielsweise die Betreuungszeiten verkürzen, um die Gruppen klein zu halten.

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Eine Erzieherin spielt in einer Kindertagesstätte hinter einer Rollbahn mit Kindern. © dpa Foto: Uwe Anspach

Kitas im Lockdown: Im Schnitt kommt die Hälfte der Kinder

Viele Eltern berichten von Anschreiben der Kitas, in denen sie gebeten würden, auf die Betreuung zu verzichten. mehr


07:29 Uhr

11.369 Neuinfektionen bundesweit registriert

In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Robert Koch-Institut 11.369 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. 989 Menschen starben demnach mit oder an dem Virus. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 131,5. Die aktuellen Zahlen können Nachmeldungen vom Vortag enthalten, denn gestern waren laut RKI Probleme bei der Datenübermittlung einiger Bundesländer aufgetaucht. "Aus Rheinland-Pfalz wurden gestern keine Daten übermittelt. Aus Bayern und dem Saarland wurden Daten übermittelt, allerdings sind die Daten nicht vollständig am RKI eingegangen." Vergangenen Dienstag hatte es bundesweit ähnlich 12.802 Neuinfektionen und 891 Todesfälle gegeben.


06:00 Uhr

Neue Folge von Drosten-Podcast

Heute Nachmittag gibt es eine neue Folge des NDR Info Podcast Coronavirus Update. In dieser Woche spricht NDR Info Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig wieder mit Prof. Dr. Christian Drosten, dem Chefvirologen der Berliner Charité.


05:58 Uhr

Merkel berät mit Bundesländern über Corona-Lage

Bund und Länder wollen heute über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Im Gespräch ist dabei offenbar auch eine bundesweite nächtliche Ausgangssperre. Im Vorfeld hatten sich führende Regierungspolitiker, aber auch Politiker aus den Ländern wie etwa Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) für eine Verlängerung und Verschärfung der Corona-Auflagen ausgesprochen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach sich gegen etwaige nächtliche Ausgangssperren in seinem Bundesland aus. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fordert eine Verpflichtung für die Arbeitgeber, ihren Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warb für eine weitere Kontaktverringerung im Privaten und in der Arbeitswelt. Grund für die Diskussion über weitere Verschärfungen und für den um eine Woche vorgezogenen Bund-Länder-Gipfel sind die weiter angespannte Infektionslage in Deutschland sowie die Sorge vor Virus-Mutationen.

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05:45 Uhr

219 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein gemeldet

In Schleswig-Holstein sind innerhalb von 24 Stunden 219 neue Corona-Fälle registriert worden. Am Vortag waren es 215, am Dienstag vor einer Woche 216. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank leicht auf 87,3. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona gestorben sind, stieg um 23 auf 675. Bei den gemeldeten Corona-Zahlen, ist zu berücksichtigen, dass am Wochenende weniger getestet wird und nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln. 454 Corona-Patienten sind den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern. 77 werden intensivmedizinisch betreut - 48 mit Beatmung.

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05:40 Uhr

Corona-Schnelltest: Hamburger Unternehmen vor dem Start

Ein Hamburger Unternehmen hat einen Schnelltest entwickelt, den jeder selbst durchführen können soll. Auch wenn die Sozialbehörde einer Schnellzulassung eher skeptisch gegenübersteht, möchte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) bereits heute im Senat dafür werben.

VIDEO: Hamburger Unternehmen entwickelt neuen Corona-Selbsttest (3 Min)


05:35 Uhr

NDR.de-Ticker am Dienstag startet

Auch am heutigen Dienstag, 19. Januar 2021, hält das Team von NDR.de Sie über die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten, außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernsehsendungen.

Am Montag wurden 662 Neuinfektionen in Niedersachsen gemeldet, 215 in Schleswig-Holstein, 205 in Hamburg, 155 in Mecklenburg-Vorpommern und 18 im Land Bremen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Ein Juweliergeschäft hat das Rolltor am Eingang zur Hälfte geschlossen. © picture alliance/dpa | Frank Molter Foto: Frank Molter

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