Corona: Wie sich Hamburgs Schulen auf Zeit nach den Ferien vorbereiten
In der Hamburger Schulbehörde laufen Vorbereitungen, um für einen möglichen Anstieg der Corona-Gefahren nach den Sommerferien gut gerüstet zu sein.
Ein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur dpa, die Luftfiltergeräte würden "von Fachkräften in den nächsten Wochen sorgfältig gewartet". Alle Schnelltests würden an den Schulen konzentriert, um auch kurzfristig in die Testverfahren wieder einsteigen zu können. All das werde in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen vorbereitet.
Schulsenator Rabe gegen Schulschließungen
Schulsenator Ties Rabe (SPD) betonte: "Ich halte Schulschließungen für Wahnsinn, das ist ein deutscher Sonderweg und ich werde mich dafür einsetzen, dass es nicht wieder dazu kommt." Auf die Frage, ob - wenn es am Ende doch anders kommen sollte - man für digitalen Unterricht gut genug gerüstet sei, unterstrich die Behörde: Hamburgs Schulen seien inzwischen nicht nur technisch bestens ausgestattet, sondern hätten auch bei digitalen Fähigkeiten und Unterrichtseinheiten große Fortschritte gemacht.
Schutzmaßnahmen könnten zügig wieder eingeführt werden
Schulbehörde und Sozialbehörde beobachten die Entwicklung der Infektionslage den Angaben zufolge fortlaufend. So könnten zum Beispiel zu Beginn des neuen Schuljahres oder der kälteren Jahreszeit alle erprobten Schutzmaßnahmen zügig jederzeit wieder eingeführt werden - sofern insbesondere bei Masken- und Testpflicht der nötige rechtliche Rahmen dann geschaffen ist, berichtete der Sprecher.
Kostenlose Schnelltests für Schulbeschäftigte
"Zusätzlich bieten Hamburgs Schulen anders als die Schulen in den meisten Bundesländern auch weiterhin noch den Service an, dass sich Schulbeschäftigte jederzeit freiwillig selbst testen können", hieß es weiter. Sie würden dazu bis zu zwei kostenlose Schnelltests pro Woche bekommen. "Anlassbezogen werden darüber hinaus den Schülerinnen und Schülern auch künftig solche Tests zur Verfügung gestellt."
