Stand: 07.07.2020 11:58 Uhr

Corona-Krise: Studierende fordern Solidarsemester

Eine Frau fährt mit einem Fahrrad an dem Hauptgebäude der Universität Hamburg vorbei. © picture alliance/dpa Foto: Bodo Marks
Dieses Semester gibt es nur digital. Darum fordern Studierende, dass es nicht auf das Bafög angerechnet wird.

Es ist für Studierende und Lehrpersonal eine besondere Herausforderung: Dieses Semester findet nur digital statt. Darum fordern sie, dass das Semester nicht auf die Förderdauer von Bafög und Stipendien angerechnet wird und nicht bestandene Prüfungen nicht gelten sollen. Studierende und Hilfspersonal wollen auch bessere Absicherungen: Bafög für alle Studierenden als Zuschuss, bessere Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für studentische Hilfskräfte sowie unbefristete Stellen für wissenschaftliche Mitarbeitende.

Überbrückungshilfe vom Bund

Von April bis Juni erhielten bedürftige Studierende über den Hamburger Hilfsfonds 400 Euro monatlich als Darlehen. Seit Juli gibt es die Überbrückungshilfe vom Bund in Höhe von bis zu 500 Euro monatlich.

Kundgebung am Freitag

Um den Forderungen nach besseren Lehr- und Lernbedingungen an den Hochschulen Nachdruck zu verleihen, rufen die Studierendenvertretung ASta, die sogenannte Mittelbau-Inititative und die Gewerkschaft ver.di für Freitagnachmittag zu einer Kundgebung auf dem Rathausmarkt auf.

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Blick von der Rothenbaumchaussee auf das Hauptgebäude der Universität Hamburg © NDR Foto: Anja Deuble

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 07.07.2020 | 12:00 Uhr

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