Stand: 20.02.2018 06:25 Uhr

Vorarbeiten für Elbvertiefung haben begonnen

Noch haben Hamburg und der Bund kein grünes Licht für die Elbvertiefung - die nachgebesserten Pläne sollen erst in rund zwei Wochen öffentlich ausgelegt werden. Dennoch haben die Vorarbeiten bereits begonnen, wie NDR 90,3 am Dienstag berichtete. In einem Schreiben von Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) an die Bürgerschaft heißt es, Arbeiten wie die Kampfmittel-Sondierung werden bereits jetzt durchgeführt. Die Hafenverwaltung Hamburg Port Authorithy hat geprüft, ob einzelne Aufträge schon erteilt werden können, bevor die Elbvertiefung genehmigt ist.

Freude bei der Hafenwirtschaft

Applaus für die Vorarbeiten kommt von der Hafenwirtschaft. Alles was die spätere Elbvertiefung beschleunige, helfe dem Hafen, sagte Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg. Umweltverbände sind hingegen eher skeptisch: Manfred Braasch, Geschäftsführer des BUND Hamburg sagte, der Wirtschaftsbehörde stehe es frei, ins Risiko zu gehen. Der Planfeststellungsbescheid für die Elbvertiefung sei bis auf Weiteres rechtswidrig und nicht vollziehbar.

Wirtschaftssenator Horch hatte erst in der vergangenen Woche bekräftigt, er rechne damit, dass es bis Ende des Jahres endgültig grünes Licht für die Elbvertiefung gibt. Wann aber mit dem eigentlichen Ausbaggern des Flusses begonnen wird, dazu will er sich bislang nicht festlegen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 20.02.2018 | 06:00 Uhr

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