Ein Polizeifahrzeug fährt mit Blaulicht durch Hamburg. © picture alliance / dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Razzia gegen Hasskriminalität im Internet in Hamburg

Stand: 30.06.2021 13:04 Uhr

Im Kampf gegen Hasskriminalität hat die Hamburger Polizei am Mittwoch mehrere Wohnungen durchsucht. Die Tatverdächtigen sollen rechtsradikale Inhalte im Internet geteilt haben.

Der Staatsschutz war mehreren Hinweisen nachgegangen, nun laufen die Ermittlungen in drei unterschiedlichen Fällen. Hakenkreuze, Bilder von Adolf Hitler und volksverhetzende Inhalte sollen drei Beschuldigte in einer WhatsApp-Chatgruppe gepostet haben. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 16-Jährigen aus Eimsbüttel, eine 53-Jährige aus Billstedt und einen 32-Jährigen aus Iserbrook. Zudem soll ein 67-Jähriger aus Wandsbek über ein russisches soziales Netzwerk rassistische Inhalte veröffentlicht haben.

In Bramfeld auch Waffen beschlagnahmt

Außerdem durchsuchten Spezialkräfte die Wohnung eines 28-Jährigen aus Bramfeld. Der Mann soll ein Bild mit SS-Symbolen auf seinem Facebook-Account veröffentlicht haben. In der Wohnung des Mannes beschlagnahmten die Ermittler eine SS-Uniform, mehrere Schusswaffen und auch ein Messer. Ihm wird nun zusätzlich illegaler Waffenbesitz vorgeworfen. Auch in den anderen Wohnungen beschlagnahmten die Ermittlerinnen und Ermittler Beweismittel.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 30.06.2021 | 15:00 Uhr

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