Stand: 01.05.2019 16:07 Uhr

Mai-Demos: Erste Ausschreitungen in Harburg

In Hamburg-Harburg hat es am Nachmittag erste Ausschreitungen gegeben. Dort haben etwa 400 Menschen an der "Antiautoritären 1.-Mai-Demonstration" teilgenommen. Unter dem Motto "Mach das mal anders" zogen die Anarchisten durch die Straßen Hamburgs. Einige von ihnen vermummten sich, zündeten Bengalos und Silvesterraketen. Einige dieser Geschosse trafen das Cinemaxx-Kino - es gingen Scheiben zu Bruch und ein Werbebanner fing Feuer.

Demonstration startet in Ottensen

Mit einer Demonstration der "Antifa Altona Ost" startete am Mittwochnachmittag in Hamburg eine weitere Kundgebungen linksextremer Gruppen zum 1. Mai. Geschätzt 2.000 Teilnehmer zogen von Ottensen aus in Richtung Schanzenviertel, wo am frühen Abend die "Revolutionäre 1. Mai"-Demo starten sollte. Die Demonstration unter dem Motto "Rotes Altona - Auf zu neuen Kämpfen" wurde von vielen Polizisten begleitet.

Weitere Demonstration geplant

Für die "Revolutionäre 1. Mai-Demo", hinter der der vom Hamburger Verfassungsschutz als gewaltorientiert eingestufte Rote Aufbau steht, sind 1.000 Teilnehmer angemeldet. Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Ausbeutung in die revolutionäre Offensive" soll der Zug heute ab 18 Uhr vom Bahnhof Sternschanze zur Lenz-Siedlung in Eimsbüttel führen. Bereits um 15.30 Uhr hat sich die ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtete "Antifa Altona Ost" in Ottensen getroffen und will zu dem Treffpunkt in die Sternschanze ziehen.

Jahrelang hatte es rund um den 1. Mai Krawalle in Hamburg gegeben - vor allem im Schanzenviertel. In den vergangenen Jahren ist es aber ruhiger geworden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 01.05.2019 | 16:00 Uhr

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