Stand: 15.01.2018 07:39 Uhr

Hanseviertel soll doch nicht abgerissen werden

Das vom Abriss bedrohte Hanseviertel in der Hamburger Innenstadt bleibt offenbar doch erhalten. Wie das "Hamburger Abendblatt" (Montagsausgabe) berichtete, wird die traditionsreiche Einkaufspassage unter Denkmalschutz gestellt. Zuletzt war im Gespräch gewesen, dass das Hanseviertel verkauft und abgerissen werden soll, um auf dem Grundstück einen Neubau zu errichten.

Das Hamburger Denkmalschutzamt formuliert es so: "Das Hanseviertel ist ein stadtgeschichtlich, städtebaulich und architektonisch herausragendes Bauwerk in Hamburg." Deswegen soll das Einkaufszentrum aus den frühen 1980er-Jahren erhalten bleiben.

Diskussionen um Verkauf und Abriss

In den vergangenen Jahren hatten mehrere Geschäfte die kriselnde Passage verlassen. Vor wenigen Monaten kamen dann Gerüchte auf, der Eigentümer - der Versicherungskonzern Allianz - wolle das Gebäude verkaufen. Auch ein Abriss wurde nicht mehr ausgeschlossen. Als Interessent galt der Hamburger ECE-Konzern, der bereits mehrere Einkaufspassagen betreibt.

Wie geht es weiter?

Wie es nun genau im Hanseviertel weiter geht ist offen. Architekt und Centermanagement hoffen auf eine Sanierung. Derzeit sind im Hanseviertel rund 60 Geschäfte untergebracht. Zudem gibt es dort ein Parkhaus, Büros und Wohnungen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.01.2018 | 07:30 Uhr

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